Darum gehts
- Remco Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race in spannendem Duell mit Skjelmose
- Marc Hirschi stürzt auf nasser Strasse, verletzt sich am Knie
- 257,2 km lange Strecke, Mauro Schmid wird als Sechster bester Schweizer
Remco Evenepoel gewinnt die 60. Ausgabe des Amstel Gold Race von Maastricht nach Valkenburg in Holland. Der Belgier setzt sich auf der 257,2 km langen Strecke am Ende im Sprint gegen den Dänen Mattias Skjelmose durch. Evenepoel revanchiert sich damit für das Vorjahr, als Skjelmose im Duell gegen Evenepoel und Pogacar, der in diesem Jahr auf das Rennen verzichtete, triumphiert hatte.
Rund 42 km vor dem Ziel enteilen Evenepoel und Skjelmose sowie der Franzose Romain Grégoire dem Peloton. Grégoire kann auf den letzten Kilometern nicht mehr mit dem favorisierten Duo mithalten, und so liefern sich Evenepoel und Skjelmose einen Zweikampf um den Sieg, mit dem besseren Ende für den Belgier, der das Gold Race erstmals in seiner Karriere gewinnt. Das Podest komplettiert Benoît Cosnefroy aus Frankreich mit knapp 2 Minuten Rückstand.
Hirschi stürzt in Linkskurve
Mauro Schmid beendet das Gold Race auf dem sechsten Rang und ist damit bester Schweizer. Marc Hirschi kommt aufgrund des nassen Untergrunds in einer Linkskurve einer Abfahrt rund 40 km vor dem Ziel zu Fall – in derselben Kurve waren wenig zuvor mehrere Radfahrer weggerutscht. Der Berner blieb mit aufgeschürftem Knie am Strassenrand sitzen und konnte das Rennen nicht fortsetzen.