Ditaji Kambundji legt in China los
«Als Weltmeisterin ist es für mich einfacher geworden»

Ditaji Kambundji startet am Samstag als Schweizer Weltmeisterin in die Diamond League. In Shanghai wartet ein hochkarätiges Feld, aber die Bernerin dämpft die Erwartungen.
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Fertig mit Ausspannen: Ditaji Kambundji bestreitet am Samstag bei der Diamond League ihr erstes Rennen über die weltmeisterliche Distanz 100 Meter Hürden.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ditaji Kambundji startet als Weltmeisterin in Shanghai in die Freiluftsaison
  • Sie trifft auf Hochkaräter wie Olympiasiegerin Russell und Weltrekordhalterin Amusan
  • Zwei lukrative Diamond-League-Rennen in China, auch Jason Joseph startet
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Ein Start in die Freiluftsaison wie jeder andere? Ganz und gar nicht! Mit Ditaji Kambundji (23) rast erstmals in der Leichtathletik-Geschichte eine Schweizer Frau als aktuelle Weltmeisterin über die Stadionbahn.

Die Hürdensprinterin greift am Samstag beim Diamond-League-Auftakt in Shanghai ins Outdoor-Geschehen ein. Die Woche darauf – mit ihrem 24. Geburtstag am Mittwoch dazwischen – gehts in China gleich weiter mit der zweiten Diamond-League-Station in Xiamen.

«Ich werde diese Saison viele internationale Rennen machen», sagt Kambundji am Swiss-Athletics-Medientag. «Als Weltmeisterin ist es für mich einfacher geworden, Startplätze zu bekommen.»

Wo steht Kambundji im Vergleich zur Top-Konkurrenz?

Die Diamond-League-Meetings seien für sie als Standortbestimmung super, weil die Konkurrenz äusserst hochkarätig ist. Die Weltmeisterin trifft zum Beispiel auf Olympiasiegerin Masai Russell (25, USA) und Weltrekordhalterin Tobi Amusan (29, Nigeria). 

Kambundji bremst die Erwartungen. «Ich werde nach der harten Vorbereitung noch nicht allzu frisch sein.» Der Formaufbau im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt EM beginnt erst im Juni. 

Natürlich bieten die Starts zum Auftakt in China neben dem sportlichen Aspekt auch einen finanziellen Anreiz. Im Gegensatz zu Kambundji redet Kollege Jason Joseph (27) gewohnt offen darüber. Denn auch der Basler Hürdensprinter legt in China los. Er sagt: «Man kann dort gutes Geld verdienen.» Doch Joseph betont auch: «Es ist aber auch sportlich sehr reizvoll. Ich brenne darauf, zu sehen, wo ich in einem Top-Startfeld stehe.»

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