Darum gehts
- Spanien feiert WM-Titel mit einer Million Fans in Madrid
- König Felipe nennt Team «legendär», 120'000 feiern auf Plaza de Cibeles
- Argentinien ohne Messi bei Ankunft in Buenos Aires
Die spanische Nationalmannschaft hat einen neuen Spitznamen: «Reyes del mundo» («Könige der Welt») – der Slogan ist am Montagabend allgegenwärtig, als die frisch gekürten Weltmeister in Madrid empfangen werden.
Vom offenen Dach des Busses, mit dem sie ihre Triumphfahrt durch die spanische Hauptstadt absolvieren, dürften sie dabei kaum mehr als die Nationalfarben Gelb und Rot sehen: Rund zwei Millionen Menschen stehen gemäss Schätzungen der Behörden bei der Parade am Strassenrand und jubeln ihren Helden zu.
Von Königsfamilie empfangen
Ihren Höhepunkt erreicht die Feier auf der Plaza de Cibeles im Stadtzentrum, wo alleine 120'000 Menschen warten. So ist der Jubel ohrenbetäubend, als die Spieler einzeln auf die Bühne gebeten werden. «Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben», hat Final-Torschütze Ferran Torres (26) bereits zu Beginn der Parade gesagt.
Zuvor sind die spanischen Spieler am Montagnachmittag bereits von König Felipe (58) und seiner Familie und anschliessend von Ministerpräsident Pedro Sanchez (54) empfangen worden. Der Monarch spricht dabei von einer «legendären und historischen Mannschaft» – und erhält eine innige Umarmung von Youngster Lamine Yamal (19). Sanchez seinerseits legt nach: «Unsere Nationalmannschaft ist einfach grossartig!»
Prominente Abwesende in Argentinien
Etwas nüchterner fällt da die Ankunft der Final-Verlierer aus: Argentinien wird von der eigenen Regierung direkt am Flughafen «protokollarisch empfangen». Präsident Javier Milei (55) bleibt dem Anlass wie andere hochrangige Politiker aber fern.
Anschliessend legt die Albiceleste die kurze Strecke vom Flughafen zum Trainingsgelände des argentinischen Fussballverbandes im Bus zurück. Trotz Niederlage und strömendem Regen säumen zahlreiche Fans die Strassen – etwas Feierstimmung für den WM-Finalisten kommt so doch noch auf.
Dies allerdings ohne Lionel Messi (39): Der argentinische Superstar ist nicht mit dem Team nach Buenos Aires gereist, stattdessen ist er direkt nach dem verlorenen Final nach Miami geflogen, wo er wohnt. Seiner Heimatstadt Rosario will er erst in ein paar Tagen einen Besuch abstatten, wie lokale Medien berichten.
Auch andere Leistungsträger wie Julian Alvarez (26) oder Lautaro Martinez (28) haben sich bereits in den USA vom argentinischen Nationalteam verabschiedet.


