So wild feiert ganz Spanien den WM-Titel
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Durch die ganze Nacht:So wild feiert ganz Spanien den WM-Titel

Absurde Serie und andere Bestmarken
Spanier lieferten eine WM der Superlative ab

Der Fussball-Weltmeister 2026 heisst Spanien. Die Iberer stellten auf ihrem Siegeszug zum Titel diverse Bestmarken auf.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Weltmeister Spanien mit Rekord-Serie von 38 Spielen ohne Niederlage
  • Unai Simon kassierte nur ein Gegentor und bricht WM-Torwartrekord
  • Spanisches Team durchschnittlich 26,4 Jahre alt – siebtjüngste Mannschaft
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Es ist treffenderweise Sergio Ramos (40), der nach dem Final in New Jersey den WM-Pokal ins Stadion trägt. Ein Aushängeschild des Titel-Hattricks von 2008 bis 2012 (zweimal Europameister und dazwischen einmal Weltmeister) übergab gewissermassen die Trophäe an die nächste goldene Generation Spaniens.

Obwohl für den Hattrick von Ramos und Co. noch eine Europameisterschaft fehlt, stellt sich die Frage: Sind Rodri, Lamine Yamal und Co. schon jetzt die beste Furia Roja der Geschichte? Es gibt Anzeichen dafür. Denn das Turnier in Nordamerika war für Spanien eine WM der Rekorde.

Sergio Ramos prägte für Spanien bereits eine goldene Generation.
Foto: Getty Images

Ungeschlagen-Serie

Mit dem Sieg über Argentinien im Final übernimmt Spanien den alleinigen Nationalmannschaftsrekord von 38 Spielen in Serie ohne Niederlage. Die letzte Niederlage datiert vom 22. März 2024 in einem Test gegen Kolumbien. Das letzte Pflichtspiel verlor man am 28. März 2023 in der EM-Quali gegen Schottland. Es sei jedoch angemerkt, dass die Niederlage nach Penaltyschiessen im Nations-League-Final gegen Portugal als Unentschieden gewertet wird. Die bisherige Bestmarke hielt Italien mit 37 Spielen (2018–2021).

Mit Fabian Ruiz (30) von PSG hat Spanien zudem einen wahren Sieggaranten in seinen Reihen. Der PSG-Akteur bestritt im Final sein 50. Länderspiel, verloren hat er noch keines.

Fabian Ruiz (l.) hat noch nie ein Länderspiel (ohne Penaltyschiessen) verloren.
Foto: VCG via Getty Images

Defensives Bollwerk

Das Team von Luis de la Fuente (65) stellte mit nur einem Gegentor in acht Spielen eine neue Bestmarke auf. Frankreich 1998, Italien 2006 und Spanien 2010 holten mit je zwei Gegentreffern den Titel, mussten dabei aber nur sieben Spiele absolvieren. Dass Spanien dabei nur in geringem Mass Glück in Anspruch nehmen musste, veranschaulichen die Expected Goals. Statistisch gesehen hätte Spanien 2,3 Gegentreffer kassieren müssen, 0,29 pro Spiel. Goalie Unai Simon (29), der auch zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde, hält folglich nun auch den Rekord für die meisten Spiele ohne Gegentor an einer WM (7).

Am eindrücklichsten dabei ist die Leistung im Endspiel. Argentinien kam bis in die 117. Minute zu keinem einzigen Abschluss. So lange blieb an einer WM noch nie ein Team ohne Versuch in Richtung des eigenen Kastens.

Ein Gesicht der spanischen Defensive: Unai Simon kassierte an der WM nur ein Gegentor.
Foto: Getty Images

Yamals Teenie-Titel

Vor zwei Jahren wurde Lamine Yamal (19) einen Tag nach seinem 17. Geburtstag zum jüngsten Europameister. Nun folgt sechs Tage nach seinem 19. das nächste Geschenk. Noch nie kürte sich ein jüngerer Spieler zum Welt- und Europameister. Nur drei Spieler waren bei ihrem ersten Weltmeistertitel noch jünger – Pelé 1958 (17 Jahre, 249 Tage), Ronaldo Nazario 1994 (17 Jahre, 298 Tage) und Giuseppe Bergomi 1982 (18 Jahre, 174 Tage). Ein witziger Zufall: Der Brasilianer Coutinho (†2019) war 1962 auf den Tag genau gleich alt.

Lamine Yamal ist der jüngste Europa- und Weltmeister der Geschichte.
Foto: Getty Images

Der Baena-Hattrick

Atlético Madrids Alex Baena (25) mauserte sich im Turnierverlauf überraschend zum Stammspieler und hatte damit grösseren Anteil am Titel als noch an der EM vor zwei Jahren (25 Einsatzminuten). Zudem war der Mittelfeldspieler auch beim Olympiasieg 2024 dabei, als die spanische U23-Auswahl Frankreich im Final bezwang. Er ist somit der Erste, der sich Europameister, Olympiasieger und Weltmeister nennen darf. Neben ihm waren auch die WM-Sieger Pau Cubarsi (19), Eric Garcia (25) und Marc Pubill (23) Teil des Olympia-Teams. Ihnen fehlt nur noch der EM-Titel.

Die enorme Dichte an jungen Spielern zeichnet die Spanier allgemein aus. Mit einem Durchschnittsalter von 26,4 Jahren stellten die Iberer die siebtjüngste Equipe aller 48 Teilnehmer. Das lässt für die Konkurrenz in den kommenden Jahren nichts Gutes ahnen.

Alex Baena hat mit Spanien alles gewonnen: EM, Olympia und WM.
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