Darum gehts
- St. Gallen verpflichtet Malamine Efekele. Der Stürmer dürfte noch kein Startelf-Kandidat sein.
- Peter Zeidler spielt als Lausanne-Trainer gegen seinen Ex-Klub.
- FCSG hat in den ersten vier Super-League-Runden nur ein «richtiges» Gegentor kassiert.
Die News der Woche
Die Verpflichtung von Malamine Efekele. Der ist 21 Jahre alt, gehört der AS Monaco und ist ehemaliger U-Nationalspieler Frankreichs. Für Cercle Brügge, den letztjährigen Conference-League-Gegner der Espen, absolvierte der junge Stürmer in der letzten Saison 34 Einsätze. Beim 6:2-Sieg der Belgier gegen den FCSG aber sass er 90 Minuten lang auf der Bank. Dort dürfte der Stürmer auch gegen Lausanne sitzen. Spielberechtigt ist der Neue zwar und laut Enrico Maassen auch ein Kandidat fürs Aufgebot, wohl in einer Jokerrolle. Der Trainer beschreibt ihn als «zurückhaltenden Charakter, der weiss, was er will». Efekele ist laut Maassen ein sehr athletischer, schneller und leichtfüssiger Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Mit dem abgewanderten Willem Geubbels will er ihn jedoch nicht vergleichen: «Da sollten wir von Anfang an einen Riegel vorschieben. Er ist ein athletischer Spieler, aber trotzdem sollte man die beiden nicht miteinander vergleichen. Willem ist einfach schon viel weiter in seiner Entwicklung, Malamine hat das Potenzial, ein richtig guter Spieler zu werden. Und es liegt jetzt an uns allen, dieses auszuschöpfen.»
Die grosse Frage
Wer hat im Duell zwischen Peter Zeidlers Lausanne gegen seinen langjährigen Klub (2018 bis 2024) die Nase vorn? Nach dem erfolglosen Bundesliga-Intermezzo bei Bochum ist der Deutsche zurück in der Super League und steht den Espen nun als Gegner gegenüber. Der amtierende FCSG-Coach Enrico Maassen will das Trainer-Duell nicht in den Mittelpunkt rücken: «Es ist egal, welcher Trainer auf der anderen Seite steht», sagt er in der PK am Tag vor dem Spiel. «Ich kenne Peter von einem Testspiel, ansonsten hatten wir sehr wenig Berührungspunkte.» Näher auf seinen Vorgänger eingehen will er nicht: «Es ist normal, dass, wenn jemand so lange in einem Klub ist, wie es Peter war, man alles, was danach kommt, damit vergleicht.»
Gesagt ist gesagt
«Das Team war konzentriert, fokussiert und auch verärgert an den ersten zwei Trainingstagen, weil es unnötig war. Wir müssen die Sinne schärfen und in allen Bereichen wieder eins draufpacken. Es war eine gute Leistung, es hätte reichen können für ein Unentschieden oder einen Sieg. Aber so kams nicht, weil wir die Chancen nicht genutzt haben und am Anfang nicht ganz da waren. Das müssen wir in Lausanne besser machen», beschreibt Maassen die Trainingswoche nach der Luzern-Pleite. Als Favorit sieht der Coach sein Team aber nicht. Lausanne sei eine sehr flinke Mannschaft, die den Heimvorteil auf Kunstrasen auf seiner Seite hat. Um diesen abzuschwächen, hat der FCSG diese Woche auf Kunstrasen in Gossau SG trainiert.
Mögliche Aufstellung
Zigi; Gaal, Stanic, May; Neziri; Vandermersch, Boukhalfa, Görtler, Witzig; Baldé, Vogt.
Wer fehlt?
Daschner, Ambrosius, Fazliji (alle verletzt).
Neben dem Platz
«Ich habe mehr Masse – also vielleicht ich», sagt Enrico Maassen an der Pressekonferenz auf die Spass-Frage eines Journalisten, wer in einem Schwing-Duell gegen Lausanne-Trainer Peter Zeidler gewinnen würde. Der FCSG konkurriert am Sonntag mit dem ESAF in Mollis GL, das sich während der Partie in Lausanne in der heissen Phase befinden wird.
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Hast du gewusst, dass...
… die Espen in den ersten vier Super-League-Runden nur ein Gegentor kassiert haben – zumindest wenn man nur die Treffer zählt, die vom Gegner erzielt wurden. Gegen Basel (2:1) traf Captain Görtler ins eigene Netz, am letzten Sonntag gegen Luzern war Behar Neziri der Unglücksrabe. Der Treffer wurde nur als Eigentor gewertet, weil Behar Neziri (22) den Ball bei seiner fast gelungenen Rettungsaktion gegen Di Giustos Abschluss zweimal berührt: einmal mit dem Standbein und einmal mit der rechten Hacke.
Aufgepasst auf
Ebendiesen Behar Neziri. Der gebürtige Bayer überzeugt in seinen ersten vier Spielen für St. Gallen. Der ehemalige kosovarische U21-Nationalspieler hat im defensiven Mittelfeld von Beginn weg einen Stammplatz inne und noch keine Liga-Minute verpasst. Der einstige Bayern-Junior, der in der letzten Saison an Wil ausgeliehen war, überzeugt mit Zweikampfstärke und gefährlichen Standards. «Ich weiss, was ich kann und bin selbstbewusst genug, um zu sagen: ‹Ich habe es mir zugetraut.› Dass es aber so läuft, hätte niemand erdenken können», sagt Neziri an der Pressekonferenz vor dem Lausanne-Spiel.
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:
- Zigi (erst 1 Bewertung) 5,0
- Stanic, Neziri, Grötler, Vogt alle 4,8
- Okoroji 4,7
Hier gehts zu allen Espen-Noten.
Die Schiedsrichterin
Désirée Grundbacher.
Der Gegner
Die Lausanner gehen nach dem sensationellen Weiterkommen in der Conference-League-Quali gegen Besiktas Istanbul mit der höheren physischen Belastung ins Spiel – aber womöglich auch beflügelt vom grossen Sieg gegen den türkischen Top-Klub. Sind die Waadtländer eurphorisiert? Das Lausanne-Inside erscheint hier.
Spieltag
Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., Winti – FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion – Basel, 20.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 14 Uhr
So., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
---|---|---|---|---|---|
1 | 5 | 7 | 13 | ||
2 | 4 | 8 | 9 | ||
3 | 5 | 2 | 9 | ||
4 | 4 | 4 | 7 | ||
5 | 4 | 1 | 7 | ||
6 | 5 | -2 | 7 | ||
7 | 4 | -1 | 5 | ||
8 | 3 | -1 | 3 | ||
9 | 5 | -2 | 3 | ||
10 | 3 | -3 | 3 | ||
11 | 5 | -8 | 2 | ||
12 | 3 | -5 | 1 |