Nun kommt Licht ins Dunkle
FCZ-Verhandlungen mit Hack sorgten für Verwirrung

Selbst in relativ ruhigen Gewässern schafft es der FCZ, Wirbel zu veranstalten. Vor dem Spiel in Winterthur gibts gleich zwei Überraschungen. Und ruhige Gewässer? Das sieht Interimstrainer Bernegger anders. Hier kommt das FCZ-Inside.
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Bleibt an Bord: der erfahrene Abwehrmann Alexander Hack.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Licht im Dunklen: Deshalb sorgte Hack-Pause für Verwirrung
  • Der noch grössere Aufreger beim FCZ sorgt für Unverständnis
  • Gastspiel Schützenwiese? Für Bernegger sehr speziell
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Gleich zwei Aufreger gibts um die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Winterthur. Im Schatten des hart kritisierten Zick-Zack-Kurses bei den Goalies wird die Vertragsverlängerung des FCZ mit dem erfahrenen Abwehrmann Alexander Hack (32) bekannt. Ein Zürcher Lichtblick, nachdem am letzten Wochenende unerwartet Abgangsgerüchte um den 133-fachen Bundesligaspieler und Ex-Mainzer aufkamen. Dies, weil Hack beim Lausanne-Spiel aufgrund von Vertragsverhandlungen nicht im Kader stand. Nun kommt Licht ins Dunkle. Es ging offensichtlich um hauseigene Vertragsverhandlungen. Eine zusätzliche Hack-Partie hätte wohl die Option im alten Vertrag aktiviert, aber man wollte zu neuen Konditionen verlängern. Der neue Vertrag von Hack läuft bis 2028.

Die grosse Frage

Muss Carlos Bernegger (57) bald nicht mehr das Wort «heikel» in den Mund nehmen? Der FCZ-Interimstrainer brauchte das Wort vor einer Woche x-Mal, um seine Spieler und das Umfeld vor der noch kleinen Abstiegsgefahr zu warnen. Herausgekommen ist ein 0:3 gegen Lausanne und die dritte Niederlage in Folge. Auch vor dem Spiel in Winterthur betont Bernegger, wie heiss die Situation aus seiner Sicht noch ist. Bei vier verbleibenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Barrage-Platz und GC sieben Punkte.

Gesagt ist gesagt

«Beim Goaliewechsel letzte Woche habe ich mir Erfahrung und Stabilität gewünscht. Es ist anders herausgekommen, als ich erwartet habe. Deshalb wird es wieder einen Wechsel geben und Silas wieder im Tor stehen.» – Immerhin spricht Bernegger beim erneuten Goaliewechsel zurück zu Silas Huber nicht um den heissen Brei herum. Die ausführliche Erklärung gibts hier.

Mögliche Aufstellung

Huber; Kamberi, Hack, Vujevic, Walker; Tsawa, Berisha; Cavaleiro, Krasniqi, Phaëton; Keny.

Wer fehlt?

Kablan (verletzt). Ansonsten stehen gemäss Bernegger alle Spieler zur Verfügung.

Neben dem Platz

Innenverteidiger Jorge Segura (29) ist beim FCZ nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen. Seit der Ankunft im Sommer machte der Kolumbianer nicht die beste Figur. Trotzdem schliesst Bernegger nicht aus, dass er noch zum Zug kommen könnte. «Es sind noch gut zwei Wochen bis Saisonende. Deshalb wird es ziemlich knapp für ihn. Aber wir sind angewiesen auf jede Kraft, da unsere Situation nach wie vor heikel ist», sagt der Interimstrainer.

Hast du gewusst, dass ...

... das Stadion Schützenwiese für Bernegger ein sehr spezieller Ort ist? Als er in den 90er Jahren aus seiner Heimat Argentinien nach Europa kam, fasste er in Winterthur Fuss. Vor allem nach seiner kurzen Spielerkarriere in Europa als Nachwuchskoordinator des FCW. Das öffnete ihm damals die Tür zu GC und dem FCB. Darauf angesprochen, sagt Bernegger: «Es ist wichtig, sowas jetzt nicht ins Spiel zu bringen. Es war für mich eine riesige Erfahrung und ich bin dankbar, dass ich mich dort damals präsentieren konnte im Schweizer Fussball. Aber jetzt ist der FCZ wichtig.»

Aufgepasst auf

Cheveyo Tsawa (19). Das Mittelfeld-Juwel war letzte Woche in Lausanne Rechtsverteidiger. Gut möglich, dass er wieder nach vorne rückt, weil Hack in der Abwehr zurück ist und Kamberi zum Beispiel rechts hinten spielen könnte. Interessant, was Bernegger dazu sagt: «Jeder, der Tsawa sieht, erkennt, dass seine natürliche Position das zentrale Mittelfeld ist. Er ist ein Box-to-Box-Spieler. Doch im modernen Fussball steigert es den Mehrwert eines Spielers, wenn er polyvalent ist. Wenn es Herausforderungen bei der Aufstellung gibt, sucht man dann diese polyvalenten Spieler, die diese Aufgabe erfüllen können.» Als Beispiele zieht Bernegger Nati-Spieler Michel Aebischer heran oder Real-Star Federico Valverde. Sie bekleiden jeweils unterschiedliche Rollen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 34 Runden:

  1. Huber 4,2
  2. Hack 4,0
  3. Bangoura 4,0

Hier gehts zu allen Zürcher Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli. VAR: Luca Piccolo.

Der Gegner

Winterthur klammert sich im Abstiegskampf an den letzten Strohhalm. Was sind die Hoffnungsschimmer? Hier erscheint das Winti-Inside.

35

Runde

Sa., Lausanne – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – FCZ, 18 Uhr
Sa., Basel – Thun, 20.30 Uhr
So., St. Gallen – Sion, 14 Uhr
So., GC – Servette, 16.30 Uhr
So., Lugano – YB, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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