«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»
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Huber-Degradierung:«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»

Kommentar zur Goalie-Rochade
«Der FCZ macht sich zur Lachnummer»

Huber raus, Brecher rein – Brecher raus, Huber rein. FCZ-Interimstrainer Carlos Bernegger tauscht erneut die Torhüter. Eine Entscheidung, die eine Führungsschwäche beim Klub offenbart, findet Blick-Fussballchef Tobias Wedermann.
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Die Rückkehr von Yanick Brecher ins FCZ-Tor hat gerade mal ein Spiel gedauert.
Foto: keystone-sda.ch
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Tobias WedermannFussballchef

Wenn es nicht direkt vor den Augen der Fussballschweiz passieren würde, würde man wohl kaum glauben, was beim FC Zürich innerhalb einer Saison alles passiert. Selbst als der Ligaerhalt zu 99,9 Prozent sicher ist und es für den Klub eigentlich um nichts mehr geht, macht der FCZ nochmals die Manege auf. Die Darbietung: ein Zaubertrick, wie man aus null Goalie-Problemen innert wenigen Tagen zwei Probleme macht.

Ohne Not degradiert man zuerst mit Silas Huber eines der grössten Talente im Klub und nimmt damit in Kauf, neben dem Selbstvertrauen eines jungen Spielers auch dessen Marktwert zu schmälern. Und nicht mal eine Woche später kommt die Rolle rückwärts und man nimmt damit wiederum in Kauf, mit Yanick Brecher den Captain und das Urgestein dieses Klubs regelrecht vorzuführen. In der Hoffnung, eine falsche Entscheidung in null Komma nix wieder zu korrigieren, hat man direkt zwei Goalies massiv geschadet. Die doppelte Goalie-Rochade ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Spielern und der FCZ macht sich damit zur Lachnummer.

Warum wurde Bernegger nicht zurückgepfiffen?

Dass Carlos Bernegger als Interimstrainer mit klarem und kurzfristigem Ablaufdatum eine derart gravierende sowie weitreichende Entscheidung trifft und nicht auf Managementstufe zurückgepfiffen wird, offenbart zudem eine Führungsschwäche innerhalb des sportlichen Bereichs des FCZ. Und so bietet der Klub eine weitere missratene Nummer in einer Vorführung, von der die Fans nur noch etwas hoffen: Dass sie endlich zu Ende geht. 

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
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1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
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34
13
60
4
FC Sion
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34
18
55
5
FC Basel
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34
4
53
6
BSC Young Boys
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34
4
48
Champions League-Qualifikation
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Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
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34
4
43
2
Servette FC
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34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
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34
-7
42
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FC Zürich
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34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
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34
-26
27
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FC Winterthur
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34
-53
19
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