«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»
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Huber-Degradierung:«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»

Huber zurück, Brecher draussen
Wieder Goaliewechsel! FCZ-Bernegger erklärt Rolle rückwärts

Wirbel im Saison-Endspurt beim FCZ. Das heisse Goalie-Thema nimmt eine erneute Wende. Interimstrainer Bernegger begründet den Zick-Zack-Kurs.
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Darf wieder nach den Sternen greifen: Silas Huber.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Das Thema hat eine zu grosse Tragweite. FCZ-Interimstrainer Carlos Bernegger (57) wartet an der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Winterthur gar nicht erst auf die Fragen zur Goaliesituation. Er nimmt den neusten Aufreger gleich vorneweg.

FCZ-Urgestein Yanick Brecher (32), Meistergoalie von 2022, wird bereits wieder degradiert. Goalie-Toptalent Silas Huber (20) steht am Samstag auf der Schützenwiese zwischen den Pfosten (18 Uhr). Die Rolle rückwärts nach nur einem Spiel!

Bernegger erklärt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen: «Beim Goaliewechsel letzte Woche habe ich mir Erfahrung und Stabilität gewünscht. Es ist anders herausgekommen, als ich erwartet habe. Deshalb wird es wieder einen Wechsel geben und Silas wieder im Tor stehen.»

«Bitte nicht überanalysieren»

Bei der 0:3-Niederlage in Lausanne steht Brecher am Ursprung des zweiten Gegentors. Sein Pass zu Vujevic ist zu langsam, dieser kommt dem Ball nicht genug entschlossen entgegen, Butler-Oyedeji geht dazwischen und düpiert die beiden im Anschluss. Nicht die Stabilität, die sich Bernegger mit Brecher im Kasten vorgestellt hat.

«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»
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Huber-Degradierung:«Der Goaliewechsel beim FCZ ist absoluter Wahnsinn»

Natürlich ist es auch eine Generationenfrage. Auf der einen Seite der Mann mit 336 Profispielen für die Zürcher, der langjährige Captain. Auf der anderen Seite das Goalie-Juwel, das erst ein Dutzend Ligaspiele in den Knochen hat, dem dafür eine grosse Zukunft vorausgesagt wird. Gleichzeitig ist der FCZ als Klub auf Transfereinnahmen angewiesen. Ein Versauern von Huber auf der Bank können sich Zürcher eigentlich nicht leisten.

Spielten solche Überlegungen ebenfalls eine Rolle, die Huber-Pause nur kurz zu halten? Berneggers Antwort: «Ich würde es nicht überanalysieren. Eine Sache ist das Management für die Zukunft, aber ich versuche einfach, in der jetzigen Situation nur das Beste auf den Platz zu bringen, das uns noch zum Erfolg bringen kann. Im letzten Spiel ist das Gegenteil passiert und wir müssen uns wieder auf die Situation anpassen.»

Bernegger hat viel Gegenwind erhalten

Im Februar unter dem mittlerweile entlassenen Trainer Dennis Hediger löste der Schweizer U21-Natigoalie erstmals Brecher ab – eine neue Ära im FCZ-Tor. Aber vor einer Woche stellte Interimstrainer Bernegger dem Goalietalent für den Meisterschafts-Endspurt plötzlich wieder Brecher vor die Nase – ein Entscheid, der auch für viel Stirnrunzeln sorgte.

Nun der erneute Umschwung. «Es ist menschlich: Yanick war letzte Woche glücklich und ist jetzt nicht glücklich über den Entscheid. Bei Silas ist es umgekehrt. Aber beide nehmen die Konkurrenzsituation sehr professionell an», sagt Bernegger. Trotzdem: Der Goalie-Wirbel muss sich für die beiden FCZ-Goalies mitten im Kampf um die Sicherstellung des Klassenerhalts wie eine Zusatzschlaufe in der Achterbahnfahrt anfühlen – ein Looping rückwärts.

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37
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FC St. Gallen
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25
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FC Lugano
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34
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BSC Young Boys
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FC Luzern
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4
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Servette FC
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2
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FC Zürich
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-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
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27
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FC Winterthur
FC Winterthur
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-53
19
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