Brecher-Patzer wird zur perfekten Vorlage
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Highlights im Video:Brecher-Patzer wird zur perfekten Vorlage

FCZ-Goalie Brecher patzt bei Rückkehr
«Zum zweiten Gegentor kann ich jetzt nichts sagen»

Torwartwechsel beim FCZ: Interimscoach Carlos Bernegger stellt Kapitän Yanick Brecher anstelle von Silas Huber ins Tor. Doch die Goalierochade misslingt – Brecher patzt, und Lausanne siegt klar mit 3:0.
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Yanick Brecher leistet sich bei seiner Rückkehr ins FCZ-Tor einen folgenschweren Patzer.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Carlos Bernegger setzt beim FCZ-Debüt auf Goalie Yanick Brecher.
  • Brechers Fehler führt zu Gegentor, Lausanne gewinnt ungefährdet.
  • 3:0 Rückstand zur Pause, Brecher kommentiert seinen Patzer nicht.
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Andri BäggliRedaktion Sport

Eines kann man Carlos Bernegger (57) nicht vorwerfen: Der FCZ-Interimscoach trifft bei seinem Debüt gegen Lausanne gleich gewichtige Entscheidungen. Wie von Blick angekündigt, rotiert der Argentinier auf der Goalieposition und lässt von Beginn weg Captain Yanick Brecher (32) anstelle des Toptalents Silas Huber (20) spielen.

Nach dem Spiel begründet der 57-Jährige den Entscheid: «Der FCZ hat zwei sehr gute Torhüter. Es steht nicht zur Diskussion, dass Silas ein Toptorhüter und Toptalent ist. Irgendwann wird er für die Nati spielen und im Ausland in einer Topliga spielen. Die beiden beleben den Konkurrenzkampf täglich im Training. Für die jetzige Situation, in der wir uns befinden, habe ich mich aber für Yanick als langjährigen Captain entschieden.»

Er sei nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit: «Wir haben die erste Halbzeit verschenkt. Es ist nicht das, was wir erwartet haben. Im Grunde genommen hat die erste Hälfte das Spiel entschieden. Wir sind sehr enttäuscht, weil wir uns mehr vorgenommen haben. Das ist uns leider nicht gelungen.»

Brecher leistet sich Patzer

Bereits nach sieben Minuten muss Brecher ein erstes Mal hinter sich greifen. Beim Abschluss von Morgan Poaty bringt der FCZ-Keeper die Hände nicht schnell genug nach oben – 1:0 für Lausanne. Nach rund 20 Minuten leistet sich Brecher einen kapitalen Bock. Sein Zuspiel auf Vujevic, der dem Ball nicht entgegenläuft, kommt etwas gar langsam. Butler-Oyedeji geht dazwischen und schiebt lässig zum 2:0 ein.

Immerhin: Nach über einer halben Stunde kann der Goalie seinen Fehler wiedergutmachen. Mit einer tollen Flugparade gegen Sow hält der 32-Jährige die Zürcher am Leben. Trotzdem klingelt es fünf Zeigerumdrehungen später erneut: Lausannes Roche zieht ab, Vujevic fälscht beim Klärungsversuch unglücklich ab und lässt seinem Torwart damit keine Abwehrchance. Das 3:0 ist gleichzeitig auch der Endstand.

Brecher kommentiert Bock nicht

Über seine Rückkehr in den Kasten der Zürcher sagt Brecher zu Blick: «Natürlich habe ich mir meine Rückkehr anders vorgestellt. Das erste Gegentor kassieren wir nach sieben Minuten und zur Pause liegen wir 0:3 hinten.» Jetzt gehe es darum, möglichst schnell zu analysieren, warum das passiert sei, um dann nach vorne schauen zu können.

Zu seinem Patzer vor dem zweiten Gegentor möchte der Captain nichts sagen: «Zum 2:0 kann ich jetzt nichts sagen, wir werden sicher miteinander sprechen, was da passiert ist. Es passt aber zur Geschichte der ersten Halbzeit. Wir hatten so viele kleine Fehler, dass wir es nie geschafft haben, ins Spiel zu finden. Das ist das, was uns am meisten stört und wütend macht.»

Bernegger begnadigt Flügel

Der Sieg der Lausanner, die nach der Entlassung von Peter Zeidler ein neues Trainerduo, bestehend aus Migjen Basha und Markus Neumayr, an der Seite haben, ist an diesem Frühlingsabend zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Auch nicht, als sie nach dem Seitenwechsel den Fuss deutlich vom Gaspedal genommen haben. Das, obwohl Bernegger mit Phaëton – der von Ex-Trainer Hediger auf die Tribüne verbannt wurde – den zweitbesten Torschützen der Zürcher begnadigt und gleich in die Startaufstellung beordert. Zur Pause hat der blass gebliebene Flügel aber bereits Feierabend – sinnbildlich für den FCZ-Auftritt.

Komplett verpasst hat das Spiel derweil Alexander Hack. Der Innenverteidiger, dessen Vertrag nur bis im Sommer läuft, wurde für Vertragsverhandlungen freigestellt.

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37
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2
FC St. Gallen
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24
60
3
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34
13
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4
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6
53
5
FC Sion
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33
16
52
6
BSC Young Boys
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5
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4
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42
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0
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