«Hat man überhaupt realisiert, dass es um Europa geht?»
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FCB-Auftritt gibt zu reden:«Hat man überhaupt realisiert, dass es um Europa geht?»

Super-League-Tiefst­wert
Diese Horror-Zahlen müssen dem FCB zu denken geben

Basel hat ein grosses Stürmer-Problem. Eine neue Statistik zeigt: Sind Ajeti, Broschinski oder Koloto am Ball, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Basler ein Tor schiessen.
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Albian Ajeti hat in dieser Saison drei Mal getroffen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel-Stürmer Ajeti erzielte nur 3 Tore in 30 Spielen
  • Ajeti vergab Chancen für 9,31 Tore, nur jeder 20. Schuss trifft
  • FCB kassierte 8 Gegentore in 3 Spielen, Defensive wackelt unter Lichtsteiner
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Lucas WerderReporter Fussball

Eine Quizfrage: Wie viele Super-League-Teams haben einen Stürmer, der in dieser Saison häufiger getroffen hat als die drei FCB-Angreifer Albian Ajeti, Giacomo Koloto und Moritz Broschinski zusammen? Die richtige Antwort: Alle anderen. Wer in der Torschützenliste nach dem ersten Basler Stürmer sucht, muss weit nach unten scrollen. Auf dem geteilten 61. Platz taucht schliesslich der Name von Ajeti auf. Dieser steht bei drei Treffern in 30 Spielen. Das sind gleich viele Saisontore wie Willem Geubbels. Nur spielt der ehemalige St. Galler seit Mitte August in der Ligue 1 …

Zwar hat der Noch-Meister mit Xherdan Shaqiri (11) und Bénie Traoré (9) zwei verlässliche Torschützen im Kader. Nur bekommen die beiden von ihren Stürmern keine brauchbare Unterstützung. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Der Datenanbieter Statsbomb berechnet für jeden Spieler einen «On-Ball Value». Dieser sagt aus, ob dessen Aktionen die Wahrscheinlichkeit erhöhen oder senken, dass seine Mannschaft ein Tor schiesst. Dabei weisen insgesamt drei Basler einen negativen Wert auf. Sind sie am Ball, sinkt die Chance, dass der FCB ein Tor schiesst. Es sind Albian Ajeti, Giacomo Koloto und Moritz Broschinski.

Auf den mit Abstand schlechtesten Wert kommt Ajeti, was vor allem mit der mangelhaften Schussqualität des einstigen Premier-League-Transfers zusammenhängt. Diese spiegelt sich auch in seinem Expected-Goals-Wert wider. Gemäss diesem hatte Ajeti bislang Chancen für 9,31 Tore. Erzielt hat er bloss drei. Kein anderer Spieler der Super League hat so viele Torgelegenheiten ausgelassen wie er. Eine weitere Horror-Statistik gefällig? Nur jeder 20. Schuss von Ajeti findet den Weg ins Tor.

Unter Lichtsteiner wackelt nun auch die Abwehr

Torgefährliche Spieler findet man beim FCB aber trotzdem. Nur nicht im Sturm. An der Spitze steht wenig überraschend Xherdan Shaqiri. Gegen Sion fehlte der Captain allerdings verletzungsbedingt. Nicht auszuschliessen, dass Shaqiri aufgrund seiner muskulären Beschwerden in dieser Saison überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommt.

Umso erstaunlicher, dass Trainer Stephan Lichtsteiner in seiner Startelf auch auf Dominik Schmid verzichtete. Der Linksverteidiger kommt hinter Shaqiri auf den zweithöchsten «On-Ball Value». Gegen die Walliser kam Schmid trotzdem nur als Joker. Genau wie Marin Soticek, der in dieser Statistik auf Rang vier steht. Die anderen beiden FCB-Spieler in den Top 5: Keigo Tsunemoto (verletzt) und Philip Otele (verliehen).

Doch inzwischen ist nicht nur die Basler Offensive ein Problem. Nach dem 0:2 gegen Sion steht der FCB bei acht Gegentoren in den letzten drei Spielen. «Katastrophal! Das ist für mich unerklärlich», findet Flavius Daniliuc. Noch im Winter stellten die Bebbi die beste Defensive der Liga.

Seit Stephan Lichtsteiner übernommen hat, haben aber nur Lausanne, Zürich, GC und Winterthur noch mehr Tore kassiert als die Basler. Im Gegensatz zum FCB haben aber selbst diese Teams einen treffsicheren Mittelstürmer.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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