Darum gehts
- YB steigt mit gemischten Gefühlen ins Derby – es droht eine historische Serie
- Lyon-Niederlage bringt auch Lichtblicke mit sich – beispielsweise zu Benito
- Thun-Präsi Gerber erzählt Anekdoten über Ex-Spieler Fassnacht und Lauper
Die News der Woche
Es war eine gute Leistung von YB im Spiel gegen den Europa-League-Klassenprimus Lyon. Das war nach den drei erniedrigenden Schlappen in der Super League auch vonnöten. Von daher überraschte die Leistung. Und doch wieder nicht, hatte YB doch schon gegen Aston Villa und Lille gezeigt, dass man selber besser spielt, je grösser der Gegner ist. Einzig: Punkte gabs keine. Ein dämliches Offside. Zweimal Alu. Und eine Fehlerorgie beim einzigen Tor verhindern das. Aber es lässt sich darauf aufbauen. «Das stimmt», sagt Trainer Gerardo Seoane. «Wir müssen aber dieselbe Disziplin und Entschlossenheit aufs Feld bringen. Die Spielweise von Thun ist für jeden Gegner herausfordernd. Thun steht berechtigt da oben. Das wird ein tougher Match.»
Die grosse Frage
Wie viele Änderungen nimmt Trainer Seoane gegenüber dem starken Auftritt gegen Lyon in der Startelf vor? Bringt er seine 23-Tore-Produktion in Person von Christian Fassnacht und Chris Bedia von Anfang an? Okay, Bedia soll angeschlagen gewesen sein, hat der Coach nach dem 0:1 vom Donnerstag gesagt. Mag sein. Der Verdacht der Schutzbehauptung bleibt jedoch bestehen. Weitere Frage: Erhält Joël Monteiro für seinen starken Eintritt ins Lyon-Spiel die Belohnung in Form des Startelf-Tickets beim Leader? Gibts zweimal ein Ja, kommt als vierter Wechsel jener hinten rechts dazu, weil Saidy Janko gesperrt ist. Ryan Andrews ersetzt ihn.
Gesagt ist gesagt
«Wir müssen die Energie, die wir gegen Lyon auf den Platz gebracht haben, auch in der Stockhorn-Arena zeigen. Thun hat einen unglaublichen Lauf. Aber den wollen wir stoppen! Es wird ein Fight im Derby. Wir sind bereit, diesen anzunehmen.» – Gezeichnet: Gregory Wüthrich nach dem 0:1 gegen Lyon. In einer Mischung aus Frustration, Trotz und Kampfansage.
Mögliche Aufstellung
Keller; Andrews, Wüthrich, Lauper, Benito; Fernandes, Raveloson; Fassnacht, Sanches, Monteiro; Bedia.
Wer fehlt?
Hadjam, Colley und Conte sind verletzt. Janko und Mambwa gesperrt.
Neben dem Platz
Bisschen Rechnerei. Kann ein Punkt in Stuttgart am Donnerstag für Platz 24 und die Europa-League-Playoffs reichen? Kann. Aber dann müsste einiges passen für YB. Wenn nämlich Celtic Glasgow gegen Utrecht und Ludogorez gegen Nizza gewinnen, überholen die beiden YB. Die Berner würden nur dann nicht auf den bitteren 25. Platz zurückfallen, wenn in diesem Fall sowohl Brann Bergen bei Sturm Garz und Lille in Freiburg verlieren. Sehr wahrscheinlich braucht es also einen Sieg im Schwabenland.
Hast du gewusst, dass ...
... eine Niederlage von YB historisch wäre? Die Berner stehen aktuell bei drei Niederlagen in Serie. Zuletzt gabs das zum Saisonauftakt 2024/25. Aber viermal in Folge hat YB in der Geschichte der Super League (seit 2003) noch nie verloren!
... YB gegen Thun wettbewerbsübergreifend nur eines der letzten zwölf Duelle verloren hat?
Aufgepasst auf
Captain Loris Benito. Er hat sich mit einer starken Leistung hinten links dafür empfohlen, diese Position bis zur Rückkehr von Jaouen Hadjam zu bekleiden. So geht das manchmal. Nicht zurück in die Zukunft, sondern tatsächlich zurück in die Vergangenheit. Denn Benito hatte – abgesehen von der zweiten Halbzeit am letzten Wochenende gegen Lausanne – im August 2023 zuletzt als Linksverteidiger gespielt. Bei einem 1:1 in Luzern mit dem Torschützen namens ... Loris Benito.
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Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 20 Runden:
1. Keller 4,1
2. Fassnacht 4,0
3. Hadjam 3,9
Hier gehts zu allen Berner Noten.
Der Schiedsrichter
Anojen Kanagasingam.
Der Gegner
Ein Stadion mehrheitlich in Rot? Thun hat sich mit einem Kniff einen kleinen Derby-Vorteil verschafft. Die Stockhorn-Arena ist seit Monaten ausverkauft, im Januar gingen einzig noch 500 wieder freigewordene Tickets weg. Die Euphorie im Berner Oberland ist riesig. Hier gehts zum Thun-Inside.
Runde
Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Lugano – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Sion – Luzern, 20.30 Uhr
So., Thun – YB, 14 Uhr
So., FCZ – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Servette, 16.30 Uhr
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 20 | 18 | 43 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 20 | 8 | 36 | |
4 | FC Basel | 20 | 8 | 33 | |
5 | FC Sion | 20 | 6 | 31 | |
6 | BSC Young Boys | 20 | -2 | 29 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 20 | 3 | 27 | |
8 | FC Zürich | 20 | -7 | 25 | |
9 | FC Luzern | 20 | -3 | 21 | |
10 | Servette FC | 20 | -7 | 21 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 20 | -11 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 19 | -29 | 10 |

