Nach Keny-Ausraster
FCZ-Stürmer kommt wohl ungeschoren davon

FCZ-Stürmer Philippe Keny leistete sich nach dem Spiel in St. Gallen in den Katakomben einen verbalen Ausraster und lederte heftig über den Schiedsrichter ab. Dennoch dürfte er ungeschoren davonkommen.
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FCZ-Stürmer Philippe Keny leistete sich nach dem Spiel in St. Gallen einen verbalen Ausraster.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich verliert 1:2 gegen St. Gallen beim Saisonauftakt
  • Philippe Kény kritisiert Schweizer Schiedsrichter mit «All Swiss referees are shit»
  • Keine Beweise für Sanktionen, keine Disziplinarverfahren gegen Keny geplant
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der Frust beim FC Zürich ist gross nach der 1:2-Niederlage am Sonntag zum Saisonauftakt in St. Gallen. Besonders bei Stürmer Philippe Keny (27). Dieser stampft kurz nach Abpfiff wutentbrannt in die Katakomben des Sitterstadions und schreit: «All Swiss referees are shit.»

Der Senegalese ist nicht nur wegen der Niederlage trotz der zwischenzeitlichen 1:0-Führung frustriert, sondern auch wegen der Gelben Karte, die er von Schiedsrichter Sven Wolfensberger nach dem Zweikampf mit Jozo Stanic in der 87. Minute kassierte. Zu überzogen, weil beide Spieler auf den Ball gehen und sich im Zweikampf dabei keinen Zentimeter schenken.

Mangel an Beweisen

Dennoch geht die Kritik des FCZ-Stürmers zu weit und ist auch bei der Liga und den Schiedsrichter-Verantwortlichen gar nicht gern gesehen. Droht Keny nun eine Sperre, wie das in anderen Fällen schon geschehen ist? Wohl kaum. Denn der Liga fehlen stichfeste Beweise, um ein Verfahren einzuleiten.

«Der SFV und das Ressort Spitzenschiedsrichter haben die medialen Ausführungen rund um das Spiel St. Gallen gegen Zürich zur Kenntnis genommen», schreibt Schiri-Boss Dani Wermelinger (55) auf Blick-Anfrage. Das Schiedsrichterteam habe nach dem Spiel keine Unregelmässigkeiten bemerkt. «Aktuell liegen uns auch keine erhärteten Fakten wie zum Beispiel Videoaufnahmen vor, die eine Verfehlung des Spielers des FC Zürich belegen.»

Würden solche auftauchen, würde der Fall noch einmal aufgerollt. Und die Schiedsrichterkommission würde analog zu anderen Fällen die SFL um die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens ersuchen. Solange dies aber nicht der Fall ist, kommt Keny ungestraft und damit trotz seines verbalen Aussetzers mit einem blauen Auge davon.

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FC St. Gallen
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