«Beim neuen FCL-Goalie habe ich ein Fragezeichen»
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Mutig oder fahrlässig?«Beim neuen FCL-Goalie habe ich ein Fragezeichen»

Beim Super-League-Auftakt
Gleich vier Teams konnten nicht mit Stammgoalie spielen

Zum Super-League-Auftakt konnten gleich vier Klubs nicht mit ihrem Stammgoalie antreten. Zudem gibt es bei GC und Luzern einen Kampf um die Nummer 1. Blick hat ein Auge auf die Leistungen der Vertretungen geworfen.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel gewinnt in Genf 1:0 gegen Servette
  • Ersatzgoalie Mirko Salvi glänzt mit starken Paraden beim Auswärtssieg
  • Zan Celar verwandelt den entscheidenden Penalty sicher zum Sieg

FC Basel

Mirko Salvi vertritt FCB-Neuzugang Jonas Omlin tadellos.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Nach dem Rücktritt von Marwin Hitz (38) wurde Jonas Omlin als Ersatz verpflichtet. Beim 1:0-Auswärtssieg in Genf ist der 32-Jährige aber nicht ins Tor der Basler zurückgekehrt – Omlin verpasste das Spiel krankheitsbedingt. So ist Cup-Goalie und Nummer 2 Mirko Salvi (32) zum Handkuss gekommen und hat seine Aufgabe tadellos erledigt. Er pariert unter anderem gegen Servettes Miroslav Stevanovic stark und hat so einen massgeblichen Anteil daran, dass der FCB die drei Punkte mit nach Hause nimmt.

Servette

Weil gleich zwei Goalies bei Servette ausfallen, kommt der 23-jährige Léo Besson zu seinem Debüt.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Nicht nur beim FCB konnte die Nummer 1 nicht antreten. Weil bei Servette mit Neuzugang Edvinas Gertmonas (30) und Klublegende Jérémy Frick (33) gleich zwei Keeper verletzt waren, kommt der 23-jährige Léo Besson zu seinem Debüt für die Grenats. Der Genfer bekommt nur einen wirklichen Schuss aufs Tor: den Penalty. Diesen schiesst FCB-Neuzugang Zan Celar (27) aber eiskalt und lässt Besson so keine Abwehrchance.

FC Zürich

FCZ-Debütant Heinz Lindner hat mit dem Fuss noch etwas Probleme.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Silas Huber hat das Potenzial, einer der besten Goalies der Liga zu werden. Der 21-Jährige verdrängte in der vergangenen Spielzeit Klubikone Yanick Brecher (33), der inzwischen zurückgetreten ist. Gegen St. Gallen musste aber auch Huber passen. Der U21-Natigoalie verpasste den Auftakt aufgrund muskulärer Probleme. So ist Neuzugang Heinz Lindner (36) zu seinem Debüt im FCZ-Dress gekommen. Man merkt die fehlende Spielpraxis etwas. Vor allem bei Abschlägen kommt der Ball nicht immer bei seinen Mitspielern an. Bei den beiden Gegentoren trifft ihn aber keine Schuld, und er verhindert mit einem starken Reflex gar noch den dritten Einschlag hinter sich.

YB

Joël Mall zeigt nicht den besten, aber einen soliden Auftritt im Tor der Berner.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

WM-Fahrer Marvin Keller (24) steigt erst diese Woche wieder ins Training ein. Beim Auftaktspiel gegen Sion steht darum Joël Mall (35) im Tor, den die Berner in diesem Sommer aus Genf geholt haben. Seine beste Aktion hat der ehemalige zypriotische Nati-Keeper zehn Minuten vor Schluss, als er mit einer starken Fussabwehr gegen Nivokazi rettet. Beim Distanzknaller von Kronig, der den zwischenzeitlichen Walliser Anschluss bringt, wirkt Mall dagegen etwas überrascht.

FC Luzern

FCL-Neuzugang Simon Simoni kann dem Ball nach seinem Patzer nur hinterherschauen.
Foto: keystone-sda.ch

Stammgoalie Pascal Loretz (23) hat sich auf diese Saison hin in die zweite Bundesliga zu Hannover verabschiedet. Entsprechend hat man bei den Luzernern auf den Abgang reagiert und Simon Simoni (22) verpflichtet – der Kampf um die Nummer 1 ist damit aber noch nicht entschieden. Simoni verfügt zweifellos über Potenzial. Nicht ohne Grund stand er bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Und bei Kaiserslautern und Ingolstadt im Tor. Zur Nummer 1 aber hat es bislang nirgends gereicht, noch nicht mal in der albanischen Liga. Nicht ausgeschlossen, dass sich Simoni auch beim FCL bald auf der Bank wiederfindet und dem Luzerner Eigengewächs Raphael Radtke (24) Platz machen muss. Der Grund: Simoni leistet sich gleich im ersten Spiel gegen Thun einen kapitalen Patzer und bringt seine Mannschaft mit einer Flutschfinger-Aktion auf die Verliererstrasse. Zwar nimmt FCL-Coach Udo Portmann seinen Goalie demonstrativ in Schutz («Simon hat sehr gute Aktionen»), gleichzeitig weiss der neue Trainer, der noch keine Erfahrung auf Profistufe hat, wie wichtig ein guter Saisonstart wäre. Und wie wichtig eine stabile Nummer 1.

GC

Justin Hammel beweist, warum er auch in Zukunft die Nummer 1 bleiben soll.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Seit nun drei Jahren ist Justin Hammel (25) unumstrittener Stammkeeper bei den Hoppers. Nun haben die Zürcher mit Marvin Hübel (23) vom FC Aarau einen Herausforderer engagiert. Auch Trainer Peter Zeidler hat sich noch nicht vollends festgelegt, wer in Zukunft das Tor hüten soll. Am Wochenende erhielt Hammel den Vorzug und bewies, dass er den Kampf annimmt. Der 25-Jährige hält vor allem zu Beginn mit starken Paraden die Hoppers im Spiel. Beim 1:0 passieren die Fehler schon viel früher.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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