Macht einer die 100 voll?
Diese Super-League-Profis kämpfen gegen ihre Torflauten

In der Super League warten viele Spieler in der aktuellen Saison auf einen Treffer. Ob Stürmer oder Verteidiger: Sie sind schon am längsten ohne Torerfolg.
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Konnte in seiner Karriere noch kein Super-League-Tor erzielen: Alexandre Jankewitz.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB-Stürmer Broschinski beendet Torflaute nach 356 Minuten gegen FC Luzern
  • Mehrere Super-League-Spieler warten seit langer Zeit auf Torerfolge
  • Lukas Mai vom FC Lugano wartet seit 99 Einsätzen auf sein erstes Tor
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Gian Andrea AchermannRedaktor Sport-Desk

Am Mittwochabend war es so weit. FCB-Stürmer Broschinski konnte seine Torflaute nach 356 Minuten beenden. Er traf gegen den FC Luzern zum zwischenzeitlichen 1:0.

Dass ein Spieler hin und wieder etwas länger auf einen Torerfolg warten muss, ist im Fussball völlig normal. Manche Akteure treiben diese Durststrecken jedoch auf die Spitze – es gibt noch andere Spieler, die bereits seit geraumer Zeit ohne Treffer sind.

Zwar stehen sie auch in dieser Saison regelmässig auf dem Platz, doch ihre Ladehemmungen reichen deutlich weiter zurück. Blick zeigt dir, wer aktuell in der Super League am längsten auf ein Tor wartet.

Lukas Mai (25) – 99 Spiele

2022 wechselte Lukas Mai zum FC Lugano und wartet seither auf sein erstes Tor. Von einem Innenverteidiger wird zwar nicht zwingend erwartet, regelmässig zu treffen, dennoch ist die Serie bemerkenswert: In mittlerweile 99 Einsätzen – oder 7481 Spielminuten – blieb der Deutsche ohne Torerfolg. Damit ist er der aktive Super-League-Spieler, der am längsten auf ein Tor wartet. Macht er am Sonntag gegen YB die 100 voll?

Alexandre Jankewitz (23) – 66 Spiele

Weder für YB noch für Thun, St. Gallen oder jetzt Winterthur wollte es bislang mit einem Super-League-Treffer für den Mittelfeldspieler klappen. Zwar konnte der gebürtige Schweizer in seiner Karriere bereits den einen oder anderen Assist verbuchen, für ein eigenes Tor reichte es jedoch bisher noch nicht. In Zahlen sind dies 66 Einsätze, in denen Jankewitz ohne Torerfolg bleibt. 

Dario Ulrich (27) – 57 Spiele

Auf die Saison 2023/24 wechselte Dario Ulrich in die Super League. Genauer gesagt zum FC Luzern. Drei Saisons und 57 Einsätze später konnte Ulrich weder für Luzern noch für seinen aktuellen Klub, den FC Winterthur, treffen – er wartet immer noch auf sein allererstes Super-League-Tor. Diese Statistik macht ihn gemäss dem Portal Transfermarkt zum Offensivspieler, der die meisten Einsätze ohne Torerfolg absolviert hat. 

Renato Steffen (34) – 23 Spiele

Am 7. Dezember 2024 – also vor über einem Jahr – netzte Renato Steffen das letzte Mal für Lugano ein. Es war beim 4:1-Sieg gegen Luzern. Nach diesem Spiel ging die Torflaute für den 34-Jährigen los. 23 Super-League-Einsätze später wartet er immer noch auf ein Tor. Entsprechend muss Steffen, der immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat, diese Saison des Öfteren auf der Bank Platz nehmen. 

Albian Ajeti (28) – 9 Spiele

Was Broschinski nun geschafft hat, will auch FCB-Sturmkollege Ajeti. Auch er wartet bereits seit längerem auf ein Tor. Genauer gesagt ist Ajeti, der im Dress der Basler einst Torschützenkönig wurde, seit dem achten Spieltag ohne Treffer. Damals traf er beim 3:0-Sieg gegen Servette. In den neun Einsätzen seither wartet er auf ein Tor.

Alessandro Vogt (20) – 6 Spiele

Es wirkt fast schon hart, bei einem Spieler wie Alessandro Vogt von einer Negativserie zu sprechen – doch diese hohen Standards hat er sich selbst zuzuschreiben. Nach zehn Super-League-Runden hatte der Espen-Stürmer bereits sieben Tore erzielt. Seither ist jedoch der Wurm drin. Zwar traf er bei der 1:4-Heimniederlage gegen YB zum einzigen Tor für St. Gallen, danach blieb er jedoch in sechs Partien ohne weiteren Treffer. Dennoch: Acht Tore aus 18 Spielen sind alles andere als eine schlechte Bilanz, denn Vogt konnte zudem noch drei Vorlagen beisteuern. Er ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Espen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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