Klare Aussagen vom GC-Coach
Scheiblehner wünscht sich neue Spieler im Winter

Im drittletzten Spiel vor Weihnachten trifft GC am Samstagabend auswärts auf Sion (18 Uhr). Nun ist klar, dass man wohl auch in den spielfreien Wochen danach von den Hoppers hören wird – von der Transferfront.
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Scheiblehner und die jungen Hoppers – da ist viel Zuversicht, aber kaum gute Resultate.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • In diesem Taktikbereich ist GC ligaweit top
  • Scheiblehner sagt, was aktuell nicht stimmt im GC-Spiel
  • Zeigt sich mehr als offen: Das sagt der Österreicher zu möglichen Transfers
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Keine andere Mannschaft hatte in dieser Saison mehr Pressingsequenzen als GC. 246 Mal war der Rekordmeister in entsprechende Aktionen involviert. Für Gerald Scheiblehner (48) ist die Zahl eine Bestätigung dafür, dass die Mannschaft seinen Plan umsetzen wolle. «Die Richtung stimmt grundsätzlich, aber in erster Linie geht es darum, dass wir Spiele gewinnen. Und dafür sind wir aktuell nicht stabil genug», so der GC-Coach. Als Hauptgründe, warum es nicht laufe, nennt Scheiblehner die vielen Verletzten. Und dass er eine «sehr, sehr junge Mannschaft» zur Verfügung habe: «Jene Spieler, die übrig blieben, hatten am Schluss zu viele Spiele in den Beinen.»

Die grosse Frage

Findet Scheiblehner mit GC den Rank? Nur 1,21 Punkte hat der Österreicher in seinen bislang 19 Pflichtspielen als Hoppers-Trainer gesammelt. Hoffnung macht die Qualifikation für den Cup-Viertelfinal und der Last-Minute-Sieg im Abstiegsknüller gegen Winterthur. Dass Scheiblehner mit Sportchef Alain Sutter einen Vorgesetzten hat, der selten die Nerven verliert, spricht trotz sportlicher Talfahrt für eine langfristige Weiterbeschäftigung. «Wir als Trainerteam verspüren grossen Rückhalt», sagt Scheiblehner.

Gesagt ist gesagt

«Wir werden den Transfermarkt sondieren, um die Mannschaft im Winter verstärken zu können.» Gerald Scheiblehner wünscht sich neue Spieler unterm Weihnachtsbaum.

Mögliche Aufstellung

Hammel; Abels, Diaby, Stroscio; Marques, Zvonarek, Meyer, Ullmann; Asp Jensen, Muci, Diarrassouba.

Wer fehlt?

Abrashi, Bengondo, Bettkober, Creti, Lee, Paloschi, Veron Lupi (alle verletzt).

Neben dem Platz

Etwas mehr als 2900 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden letzten Samstag den Weg in den Letzigrund. Ein Armutszeugnis. Dank der beiden Derbys gegen den FCZ haben die Hoppers trotzdem einen Schnitt von 9500 Fans pro Spiel. Am meisten Anhängerinnen und Anhänger mobilisiert YB (28’794) gefolgt vom FCB (27’201) und dem FCSG (18’483).

Hast du gewusst, dass ...

… GC seine erste Auswechslung im Schnitt nach 55 Minuten durchführt? Beim Spiel gegen Servette letzten Samstag wechselte Coach Gerald Scheiblehner drei seiner Spieler aber schon vor der Pause aus. Und er hat dem Trio seine Entscheidung hinterher persönlich erklärt. Er habe ein Zeichen setzen wollen. Und es habe nichts mit den Spielern selbst zu tun gehabt.

Aufgepasst auf

Nikolas Muci, Tim Meyer und Samuel Marques. Jene drei Spieler wurden beim 0:1 gegen Servette noch vor der Pause ausgewechselt und dürften sich auswärts gegen Sion beweisen wollen. 

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 16 Runden:

1. Diaby 4,2
2. Hammel 4,1
3. Ullmann, Giandomenico 4,0

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Mirel Turkes.

Der Gegner

«Wir haben noch mehr Selbstvertrauen gewonnen», sagt Ali Kabacalman. Und die Bedingungen im Wallis haben die Vorbereitung auf das Duell mit GC begünstigt. Mehr dazu? Hier erscheint das Sion-Inside.

17

Runde

Sa., Sion – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Thun – St. Gallen, 20.30 Uhr
So., YB – Luzern, 14 Uhr
So., Basel – Lausanne, 16.30 Uhr
So., Lugano – Servette, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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