Fühlt er sich verantwortlich?
Croci-Torti nimmt Stellung zu harten Bottani-Fragen

Im Sommer verlässt Mattia Bottani den FC Lugano. Ist es der Beginn einer Revolution bei den Tessinern? Und was sagt Croci-Torti? Hier kommt das Lugano-Inside.
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«Schweren Herzens an Pressekonferenz»: Mattia Croci-Torti.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mattia Bottani verlässt Lugano nach der Saison, emotionaler Abschied am Dienstag
  • Trainer Croci-Torti: «Harte Entscheidungen nötig», Fokus auf verbleibende 7 Spiele
  • Lugano erzielte 12 Weitschusstore, Bestwert der Super League 2026
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Mattia Bottani (34) ist eines der Werbegesichter für die neue AIL Arena, die in wenigen Wochen eröffnet wird. Umso überraschender ist die Entscheidung, dass ausgerechnet die Identifikationsfigur ab der nächsten Saison nicht mehr für Lugano auflaufen wird. Eine Tatsache, die im Tessin hohe Wellen schlägt. Am Dienstag folgte eine denkwürdige Pressekonferenz – keine einfachen Minuten für Bottani. Neben ihm sassen seine Vorgesetzten: links Vizepräsident und CEO Martin Blaser, rechts Chief Sports Officer Sebastian Pelzer (45). Mit feuchten Augen sagte der einzige Tessiner im Kader: «Es ist schwierig für mich – ein Teil meines Lebens endet hier.»

Die grosse Frage

Wie geht Lugano mit den übrigen Routiniers im Kader um? Bottani ist längst nicht der einzige Ü30-Spieler im Kader der Tessiner. Auch Kevin Behrens (35), Renato Steffen (34), Ezgjan Alioski (34) und David von Ballmoos (31) zählen zu den erfahrenen Kräften im Team. Im Gegensatz zum Tessiner verfügen sie jedoch alle noch über einen gültigen Vertrag für die kommende Saison, von Ballmoos hat nach der defintiven Übernahme einen bis 2029. Derzeit ist nicht davon auszugehen, dass es bei den Bianconeri zu weiteren Trennungen von Routiniers kommt.

Gesagt ist gesagt

Am Dienstag war Mattia Croci-Torti (42) der grosse Abwesende an der Bottani-Pressekonferenz. Am Karfreitag spricht der Tessiner nun erstmals über seinen Captain. Croci-Torti wird mit der These konfrontiert, dass Bottani hätte bleiben dürfen, hätte ihn der Trainer wirklich behalten wollen. Ob er sich verantwortlich für Bottanis Abgang fühle? Croci-Torti entgegnet: «Wenn ein Trainer Entscheidungen für die Einsätze auf dem Spielfeld trifft, beeinflusst er damit immer auch andere Entscheidungen im Klub neben dem Platz.» Er fügt unter anderem an: «Wenn ich diesen Job mache und auch in Zukunft weiterhin machen will, muss ich immer in der Lage sein, harte Entscheidungen zu treffen. Ich sage Ihnen, ich bin nicht mit leichtem Herzen zur Pressekonferenz hier gekommen.» Wie es der Wunsch von Bottani gewesen sei, will aber auch er nun den Fokus auf die letzten sieben Spiele richten.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Zanotti, Papadopoulos, Delcroix, Marques; Bislimi, Grgic; Dos Santos, Steffen, Cimignani; Koutsias.

Wer fehlt?

Behrens, Cassano (beide verletzt), Carbone, Mahou, Zanotti (alle fraglich). 

Hast du gewusst, dass ...

... Lugano (12) und Thun (10) die beiden Teams sind, die in dieser Saison die meisten Tore von ausserhalb des Strafraums erzielt haben? Die Berner Oberländer haben jedoch keines ihrer letzten 21 Tore auf diese Weise erzielt, während die Tessiner nur eines ihrer letzten 14 Tore so erzielten. Das ganze liegt einige Wochen und Monate zurück.

Aufgepasst auf

Martim Marques (22). Croci-Torti hält grosse Stücke auf seinen Linksverteidiger. Umso ärgerlicher, dass der Portugiese in diesem Kalenderjahr verletzungsbedingt noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Nun ist er wieder fit – und will nach seinen 60 Minuten gegen YB im Spiel gegen Thun endlich wieder einmal durchspielen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 31 Runden

  1. Grgic 4,4
  2. Delcroix 4,3
  3. Von Ballmoos 4,3

Hier gehts zu allen Lugano-Noten. 

Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach.

Der Gegner

«Wir kennen fast nur das Gewinnen.» Thun-Anführer Leonardo Bertone sagt, warum für ihn das Meistergefühl so weit weg ist – obwohl sich Thun schon auf der Zielgeraden zum Sensationstitel befindet. Alles dazu im Thun-Inside.

32

Runde

Sa., Lausanne – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Lugano – Thun, 18 Uhr
Sa., Basel – YB, 20.30 Uhr
Mo., GC – Sion, 14 Uhr
Mo., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
Mo., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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