Fast alle Schüsse sitzen
Lausanne-Stürmer von Atletico startet mit Wunder-Quote

Derby in der Romandie – und Lausanne-Trainer Zeidler macht schon mal eine grosse Ansage. Taten zeigt Teenie-Stürmer Janneh, im Gegensatz zur Defensive. Das Lausanne-Inside.
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Sow gratuliert – Janneh (r.) hat bei Lausanne definitiv eingestempelt.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

  • Lausanne kassierte erstmals in dieser Saison fünf Gegentore gegen Thun
  • Omar Janneh beeindruckt mit drei Toren aus vier Torschüssen seit Januar
  • Zwischen 7000 und 8000 Fans werden zum Derby gegen Servette erwartet
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die News der Woche

Lausanne hat zum ersten Mal in dieser Saison fünf Gegentore kassiert. «Die ersten beiden Tore wurden eindeutig nicht gut verteidigt. Beim 1:0 stand Thuns Valmir Matoshi allein am Rand unseres Sechzehnmeterraums, ohne dass sich ein Lausanner in einem Umkreis von sechs Metern um ihn herum befand. Wir haben das Standbild am Freitagmorgen mit dem Staff analysiert, es spricht für sich selbst», sagt Peter Zeidler enttäuscht. Am Sonntag gegen Servette steht deshalb die Verteidigung im Fokus. Indem man mit weniger Offensivspielern spielt? Die Antwort ist ein Nein. «Arsène Wenger hat einmal gesagt, dass die beste Mannschaft diejenige ist, die die meisten Stürmer aufstellen kann, die auch verteidigen können. Diese Idee gefällt mir. Am Donnerstag haben alle nicht genug gut verteidigt. Die zehn Feldspieler müssen alle mehr leisten», sagt Zeidler.

Die grosse Frage

Setzt Omar Janneh seinen Erfolgskurs fort? Der junge spanische U-Nationalstürmer hat seit seiner Ankunft in Lausanne im Januar vier Torschüsse abgegeben und dabei drei Tore erzielt! Eine Quote von 75 Prozent! Aussergewöhnlich ist nicht nur die Quote, denn zusätzlich sind seine Tore auch sehenswert, wie sein Weitschuss am Donnerstag in Thun. «Ein Stürmer kann sich keinen besseren Start wünschen. Jetzt müssen wir als Mannschaft genauso gut sein wie er», sagt Innenverteidiger Karim Sow. Bei der Verpflichtung im Januar pries Lausanne den neuen Teenie-Stürmer von Atletico Madrid offiziell als «einen der vielversprechendsten Neuzugänge der jüngeren Geschichte des Klubs» an. Der Millionentransfer gab zu reden.

Gesagt ist gesagt

«Wir werden wieder aufstehen, das verspreche ich. Und am Sonntag werden wir gewinnen!» Gesagt von Peter Zeidler, der sich von der schweren Niederlage in Thun nicht unterkriegen lässt. Die Fans von Lausanne haben den Spielern klargemacht, dass ihnen alles verziehen wird, wenn sie am Sonntag im Derby Servette schlagen. Theo Bair und Gabriel Sigua sind nicht ganz fit (sie brauchen noch zwei Wochen) und Trainer Zeidler kündigt eine Rotation von «zwei bis vier Spielern» an, da seine Mannschaft am Donnerstag in Olmütz (Tsch) in der Conference League erneut auf der Matte steht.

Mögliche Aufstellung

Letica; Bergvall, Mouanga, Sow, Poaty; Roche; Custodio, Beloko; Lekoueiry; Diakité, Janneh.

Wer fehlt?

Brandon Soppy (gesperrt), Hamza Abdallah, Souleymane N’Diaye, Theo Bair und Gabriel Sigua (verletzt).

Neben dem Platz

Zum Derby am Sonntag werden zwischen 7000 und 8000 Fans erwartet, eine etwas enttäuschende Zahl. Sie lässt sich durch die durchwachsenen Ergebnisse beider Mannschaften erklären. Dennoch zieht Lausanne eine positive Bilanz nach Lancierung der «Netflix-Abonnements», einer Ticket-Premiere in der Schweiz. Dadurch konnten fast 500 Abonnenten dazugewonnen werden, die die Möglichkeit haben, jeweils ein Abo für einen sehr kurzen Zeitraum abzuschliessen. Ein neues Modell für die Zukunft?

Hast du gewusst, dass...

...der letzte Heimsieg von Lausanne immer noch der Coup gegen die AC Fiorentina ist? Dazwischen liegen die Klatsche gegen Luzern (0:4) und zwei Unentschieden gegen GC und St. Gallen.

Aufgepasst auf

Gaoussou Diakité (20) ist und bleibt ein Dreh- und Angelpunkt bei Lausanne. Auch zuletzt gegen Thun. Dies ist in den Zahlen ersichtlich: Er ist in dieser bisher an 11 Toren beteiligt (6 Tore, 5 Vorlagen), fünf mehr Skorerpunkte als jeder andere Lausanner.

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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 24 Runden:
1. Lippo 5,0 (erst 1 Bewertung)
2. Letica 4,2
3. Roche 4,1
Hier gehts zu allen Lausanner Noten.

Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam.

Der Gegner

Good News gibts bei Rivale Servette wegen Top-Talent Loun Srdanovic – schlechte Nachrichten allerdings im Hinblick auf das Derby. Hier erscheint das Servette-Inside.

25

Runde

Sa., St. Gallen – GC 0:0
Sa., FCZ – Luzern 1:4
Sa., YB – Winterthur 6:1
So., Thun – Sion, 14 Uhr
So., Basel – Lugano, 16.30 Uhr
So., Lausanne – Servette, 16.30 Uhr

Externe Inhalte
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
24
15
43
3
FC Lugano
FC Lugano
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
25
-2
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
25
-7
27
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
24
-39
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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