«Wir müssen hart arbeiten und weiter so spielen wie heute»
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Captain Görtler nach 2:1-Sieg:«Wir müssen hart arbeiten und weiter so spielen wie heute»

«Er hat sie mir geklaut»
Görtler witzelt nach Daschners Zauberpässen

Weil Lukas Daschner auf der Sechs brilliert, gewinnt der FCSG gegen YB. Weshalb Lukas Görtler neidisch ist. Und was Coach Enrico Maassen sagt.
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Lukas Daschner spielt auf ungewohnter Position gross auf.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Nein, Lukas Daschner ist kein Sechser. Auf seinem Rücken prangt die 10, diese magische Nummer. Ruhrpott-Messi haben sie den mittlerweile 27-Jährigen einst beim MSV Duisburg genannt. Sowohl bei den Zebras als auch später bei St. Pauli und Bochum ist der beidfüssig Begabte im offensiven Mittelfeld zu Hause. Auch zu Beginn seiner St. Galler Zeit. 

Nun aber stellt FCSG-Coach Enrico Maassen seinen Zauberfuss zur Überraschung aller seit Wochen auf die Sechs. Und wird für diese Entscheidung belohnt. Schon beim 2:1-Sieg im Cup-Viertelfinal gegen den FC Basel kann Daschner überzeugen, gegen YB steht er mit seinen beiden Traumpässen in die Tiefe am Ursprung des Heimsiegs. Maassen sagt: «Es gab viele Stimmen, die gesagt haben, dass er diese Position nicht spielen kann und er zu wenig Wirkung habe, jetzt hat er allen das Gegenteil bewiesen.»

Auch Lukas Görtler ist euphorisiert. Auf Daschners Traumpässe angesprochen, antwortet der FCSG-Captain mit einem Schmunzeln: «Die hat er mir geklaut, das waren eigentlich meine Lieblingsbälle. Ich bin etwas neidisch auf ihn deswegen.» Daschner habe nach seiner langen Knieverletzung Zeit gebraucht, so Görtler weiter. «Was er jetzt liefert, ist überragend.»

Und das auf ungewohnter Position. 

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