Stürmersuche läuft auf Hochtouren
Trotz Omeragic-Transfer bleibt eine weitere FCB-Baustelle

Der FC Basel verpflichtet Becir Omergaic (24) und füllt damit die klaffende Lücke in der Innenverteidigung. Ein neuer Stürmer lässt dagegen weiter auf sich warten.
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Der FCB verstärkt sich mit Nati-Verteidiger Becir Omeragic.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

  • FC Basel verpflichtet Nationalspieler Becir Omeragic als Innenverteidiger für 2 Mio. Franken
  • Omeragic wird gegen Lugano nicht spielen
  • Montpellier erhält 10 Prozent bei Weiterverkauf von Omeragic
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Lucas WerderReporter Fussball

Es scheint in der Geschäftsstelle des FC Basel also doch noch irgendwo ein Kugelschreiber aufgetaucht zu sein. Nachdem Blick diese Woche getitelt hatte: «Wo bleiben die versprochenen FCB-Neugänge?» folgt am Freitag tatsächlich eine Vertragsunterschrift. Der Meister reagiert auf die riesige Lücke in der Innenverteidigung und verpflichtet den siebenfachen Nationalspieler Becir Omeragic (24).

Wie französische Medien berichten, überweisen die Basler für den ehemaligen FCZ-Profi um die zwei Millionen Franken an Montpellier. Die Südfranzosen besitzen zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Omeragic unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028.

Beim FCB wird er auf Anhieb eine zentrale Rolle einnehmen. Nachdem Jonas Adjetey und Adrian Barisic den FCB in diesem Winter verlassen haben und Finn van Breemen und Flavius Daniliuc vorerst ausfallen, bleiben mit Nicolas Vouilloz und Marvin Akahomen nur noch zwei Innenverteidiger im Kader.

Omeragic-Debüt muss warten

Gegen Lugano wird Trainer Stephan Lichtsteiner mit diesen zwei auskommen müssen. Selbst wenn der FCB den Transfer von Omeragic in den kommenden Stunden auch offiziell bekannt geben sollte, wird der Genfer am Sonntag noch nicht zur Verfügung stehen. Dafür hätten die Basler den Neuzugang bis Donnerstag bei der Swiss Football League anmelden müssen.

Nachdem Sportchef Daniel Stucki die Baustelle in der Innenverteidigung zumindest halbwegs behoben hat, bleibt noch bis Montagabend Zeit, um das Sturmproblem zu lösen. Obwohl sich die Basler in den vergangenen Tagen intensiv bei zahlreichen Klubs und Beratern erkundigt haben, ist noch kein weiterer Zugang in Aussicht.

Hunziker-Rückkehr keine Option

Die einfachste Lösung wäre es gewesen, Andrin Hunziker (22) aus Winterthur zurückzuholen. Mit seinen acht Saisontoren hat die Basler Leihgabe ihre Qualitäten in dieser Saison mehrfach unter Beweis gestellt. Doch im Dezember hatte Stucki erklärt, dass man mit Hunziker langfristig plane und man in der aktuellen Situation einen jungen Stürmer nicht zu sehr unter Druck setzen möchte.

Knapp zwei Monate später ist aber genau das trotzdem der Fall. Statt Routinier Albian Ajeti oder Transfer-Flop Moritz Broschinski hat sich inzwischen der knapp 18-jährige Giacomo Koloto den Platz im Basler Sturmzentrum gesichert. Immerhin hat der U-Nationalspieler vor zwei Wochen seinen ersten Profi-Vertrag unterschrieben – und darf so zumindest als halber Winter-Neuzugang gewertet werden.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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