Hediger nach Befreiungsschlag
«Wurden medial in eine Ecke geworfen, was nicht fair war»

Nach dem Sieg gegen Winterthur folgt für den FCZ ein Gegner, der dem Team liegt. Luzern ist am Samstagabend zu Gast im Letzigrund (18 Uhr). Davor schwärmt Trainer Dennis Hediger von seinem Neuzugang und sagt, was ihm zuletzt nicht gepasst hat.
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FCZ-Trainer Dennis Hediger fand zuletzt nicht alles fair.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Valon Berisha verstärkt FCZ und steht gegen Luzern womöglich schon im Kader
  • FCZ-Coach Hediger betont Selbstvertrauen nach Befreiungsschlag gegen Winti
  • Philippe Kény erzielte sein 10. Saisontor, beeindruckt mit Freistössen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Sein Wunsch auf dem FCZ-Einkaufszettel wurde erfüllt: Trainer Dennis Hediger hat mit Valon Berisha (33) einen neuen und erfahrenen Mittelfeldspieler bekommen, der gegen Luzern sicher im Kader stehen wird. «Er macht einen super Eindruck, er brennt und liebt den Fussball, hat sich zudem sofort in die Mannschaft integriert», so Hediger. Berisha sei sehr präsent auf dem Platz und in der Kabine: «Das wird uns helfen, und sobald er zu Spielminuten kommt, wird er sofort einen Impact haben.» Gut möglich, dass das bereits am Samstag der Fall sein wird.

Die grosse Frage

Wie hat man nach über zwei Monaten ohne Sieg beim FCZ geschlafen? «Ich schaffe es generell, abzuschalten, aber man merkt, dass es im gesamten Verein ein einfacheres Arbeiten ist, wenn man Punkte holt», sagt Hediger, der betont, dass er zuletzt stets zufrieden war mit den Leistungen, bis auf die verdiente Niederlage gegen YB. «Wir waren an jedem Spiel dran und wussten, dass nicht viel fehlt, und das hat uns motiviert», sagt Hediger. Gerade bei den beiden Last-Minute-Niederlagen gegen den FC Basel hätte auch ganz viel Negatives passieren können mit einer Mannschaft. «Medial hat man uns in eine Ecke geworfen, was nicht ganz fair gewesen ist. Doch wir haben stets gewusst, dass wir auch sehr viel gut gemacht haben», sagt Hediger. Der Befreiungsschlag gegen Winti sei nun die Bestätigung der Arbeit gewesen. «Wir spielen mit Selbstvertrauen, weil wir überzeugt sind, dass wir gut sind, gute Charaktere sind und gute Fussballer haben.»

Gesagt ist gesagt

«Es wird sicher wieder unterhaltsam, wie die meisten Spiele von uns», sagt der FCZ-Coach mit Blick auf die Partie gegen den FC Luzern. Auch den Innerschweizern gelang unter der Woche ein Befreiungsschlag. «Wir müssen auf die tiefen Läufe aufpassen. Wenn wir Räume öffnen, zu viele preisgeben oder die Läufe nicht mitmachen, werden sie ein paar Mal vor unserem Tor stehen.»

Mögliche Aufstellung

Huber; Kamberi, Hack, Vujevic, Comenencia; Tsawa, Berisha; Di Giusto, Krasniqi, Emmanuel; Kény.

Wer fehlt?

Palacio, Reverson (gesperrt). Perea, Stiel und Phaëton (verletzt). 

Neben dem Platz

Der Franzose Yann Karamoh (27) wurde von diversen Newsportalen bereits als Neuzugang für den FCZ vermeldet. Doch Hediger winkt am Freitag ab: «Er ist ein sehr interessanter Spieler, doch wir haben uns in der Transferkommission dazu entschieden, keinen Transfer zu machen», verrät Hediger. Auf die Frage, ob die Transferpläne somit abgeschlossen seien, verneint er: «Das Fenster ist noch offen, wir sind sicher vorne im Sturm noch etwas dünn besetzt. Wenn wir noch etwas machen können, wehre ich mich sicher nicht.»

Hast du gewusst, dass ...

... der FCZ nur eines der letzten acht Duelle mit dem FCL verloren hat? Dabei gab es vier Siege.

Aufgepasst auf

Sturmspitze Philippe Kény überzeugt zuletzt als grosser Leistungsträger bei den Zürchern. Gegen Winti erzielte er nicht nur sein 10. Saisontor in der Super League, sondern zeigte auch eindrücklich, dass man Angst haben muss vor seinen Freistossqualitäten. 

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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 24 Runden:
1. Di Giusto 4,7
2. Bangoura 4,5
3. Kény 4,1
Hier gehts zu allen Zürcher Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Macht Luzern-Star Matteo Di Giusto nun Kaffeetassen? Vor dem Duell mit Bruder Nevio gibts entsprechende Ankündigungen. Und dürfen die Kicker an die Fasnacht? Unsicher. Hier erscheint das FCL-Inside.

25

Runde

Sa., St. Gallen – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – Winterthur, 20.30 Uhr
So., Thun – Sion, 14 Uhr
So., Basel – Lugano, 16.30 Uhr
So., Lausanne – Servette, 16.30 Uhr

Externe Inhalte
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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