«Wenn Scheiblehner etwas noch nicht kann, dann das»
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Kritikpunkt am GC-Coach:«Wenn Scheiblehner etwas noch nicht kann, dann das»

Zvonarek hats bös erwischt
GC-Lazarett wird immer grösser

GC plagt sich mit schlechten Statistiken herum – und neuen Verletzten. Kann das Scheiblehner-Team am Samstagabend in St. Gallen (18 Uhr) das Ruder herumreissen? Alarmsignale und Lichtblicke gibts hier im GC-Inside.
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Hats schlimmer erwischt als erwartet: Lovro Zvonarek fehlt GC auf unbestimmte Zeit.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • GC holt aus 24 Spielen nur 20 Punkte, längste Sieglos-Serie in Scheiblehner-Ära
  • Sven Köhler könnte gegen St. Gallen in der Innenverteidigung starten
  • St. Gallen seit sieben Heimspielen gegen GC ungeschlagen, sechs Siege
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Es sind Statistiken, bei denen GC-Fans Angst und Bange wird. GC holte aus den ersten 24 Spielen dieser Saison gerade mal 20 Punkte – so wenige waren es bei den Hoppers zum Vergleichszeitpunkt nur in der Abstiegssaison 2018/19. Unter Gerald Scheiblehner hat man nun sechs Liga-Spiele in Folge nicht gewonnen, die längste Serie seit seinem Antritt. Und in Luzern hat man einen gewaltigen Sprung trotz drei Auswärtstoren verpasst. «Es war eine riesige Chance, die wir verschenkt haben. Das ist sehr bitter nach zuletzt stabilen Leistungen. Es waren zu viele individuelle Fehler», so Scheiblehner, der gar nicht versucht, die Statistiken schönzureden. «Es ist eine unglaubliche Herausforderung für mich. Wir wussten das, und es gilt, die Energie hochzuhalten und mit aller Gewalt in der Liga zu bleiben – ab jetzt hat jedes Spiel einen Finalcharakter», sagt der Österreicher.

Die grosse Frage

Wie hat Neuverpflichtung Sven Köhler (29) sein Debüt weggesteckt? «Wenn du als neuer Führungsspieler kommst, für Stabilität sorgen sollst und dann an drei Gegentoren beteiligt bist, kann ein Debüt fast nicht unglücklicher sein», sagt Scheiblehner. Doch er sei überzeugt von den Qualitäten seines neuen Spielers – und dieser habe die missglückte GC-Premiere auch gut weggesteckt. «Wir haben das direkt bei der Heimfahrt im Mannschaftsbus besprochen, er ist mental stabil und ist jetzt auch im Training wieder vorangegangen.» Gut möglich, dass Köhler gegen St. Gallen wieder in der Startelf steht, aber nicht im Mittelfeld, sondern in der Innenverteidigung für den gesperrten Diaby. Diese Rolle hatte Köhler auch bei Ex-Klub Braunschweig regelmässig inne. «Es kann in diese Richtung gehen», so der GC-Trainer.

Gesagt ist gesagt

«St. Gallen spielt als Team wie die Stimmung im Stadion – voller Energie und als Einheit. Sie spielen so, wie wir eigentlich spielen wollen und ich mir Fussball vorstelle», sagt Scheiblehner. Eine klare Spielidee, sehr aggressiv und ein extrem schwieriger Gegner seien die Ostschweizer.

Mögliche Aufstellung

Hammel; Stroscio, Köhler, Mikulic; Ngom, Meyer, Hassane, Krasniqi; Tsimba, Plange, Asp Jensen.

Wer fehlt?

Diaby (gesperrt) – Abels, Bengondo, Bettkober, Frey, Paloschi, Zvonarek (verletzt).

Neben dem Platz

Keine guten Neuigkeiten für Gerald Scheiblehner hat die zweite Untersuchung von Bayern-Leihe Lovro Zvonarek ergeben. Sein Zeh ist nicht nur geprellt, sondern auch gebrochen. «Wir müssen jetzt schauen, wie lange das geht. Er wird uns sicher mal auf unbestimmte Zeit fehlen», bestätigt der Österreicher.

Hast du gewusst, dass ...

St. Gallen ist seit sieben Super-League-Heimspielen gegen GC ungeschlagen und gewann sechs davon. Bleibt der FCSG auch im Heimspiel vom Samstag ungeschlagen, dann wären die Ostschweizer erstmals in der Super-League-Historie acht Heimspiele in Folge gegen GC ungeschlagen.

Aufgepasst auf

Young-jun Lee (22) hat am Dienstag in Luzern seine ersten Minuten nach langer Verletzungspause absolviert. Die letzten Spiele davor bestritt er im September – da gelangen dem Südkoreaner ein Tor und eine Vorlage. Kann er nun wieder zu einem Faktor werden?

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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 24 Runden:
1. Hammel 4,1
2. Abrashi 4,0 (erst 1 Bewertung)
3. Diaby 3,9
Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Nico Gianforte leitet die Partie, Anojen Kanagasingam ist der VAR in Volketswil.

Der Gegner


«Es fand kein Gehör»: Ein enttäuschter Shkelqim Vladi äussert sich nach Espen-Abgang. Hier gehts zum FCSG-Inside.

25

Runde

Sa., St. Gallen – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – Winterthur, 20.30 Uhr
So., Thun – Sion, 14 Uhr
So., Basel – Lugano, 16.30 Uhr
So., Lausanne – Servette, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
24
28
55
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
23
15
42
3
FC Lugano
FC Lugano
24
11
42
4
FC Basel
FC Basel
24
7
39
5
FC Sion
FC Sion
24
8
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
24
-3
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
24
-2
29
8
FC Zürich
FC Zürich
24
-9
28
9
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
10
Servette FC
Servette FC
24
-7
26
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
23
-34
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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