«Es ist irgendwo ein Wunsch»
Frick macht seinen Fans beim FCL Hoffnung

Mit den letzten Tagen von Mario Frick beim FC Luzern neigt sich eine Ära dem Ende zu. Doch der Trainer spricht schon über Wehmut und Rückkehrwünsche. Alles dazu hier im FCL-Inside.
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Bei Mario Frick als FCL-Trainer ist die Energie bis zum letzten Tag da.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Bananenschachteln muss ich noch besorgen», lacht Mario Frick
  • Frick erklärt, warum sich das FCL-Kapitel fortsetzen könnte
  • Ein kleines Saisonziel hat Staff kurzerhand heraufgeschraubt
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Die Abschiedswoche von Mario Frick (51) ist angebrochen. Nach viereinhalb Jahren ist der Liechtensteiner bald dran, seine Wohnung zu räumen. «Dann wird richtig Wehmut aufkommen, weil ich mich so wohl und zu Hause gefühlt habe», sagt Frick. Das Räumen der Wohnung und des Trainerbüros ist alles andere als seine Lieblingsbeschäftigung. «Bananenschachteln muss ich noch besorgen», sagt er.

Klar ist, dass er seine letzte Luzern-Woche unbedingt mit einem Heimsieg am Dienstag gegen den FCZ und drei Punkten am Samstag in Winterthur abschliessen will. «Am Sonntag findet dann noch ein Brunch im Stadion statt. Dann gibts einen Abschied mit dem Staff. Ein Abenteuer mit Übernachtung. Ab Montag sind dann Ferien.»

Die grosse Frage

Best of the Rest? Luzern kämpft mit dem punktegleichen Servette in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um den Spitzenplatz in der Relegationsrunde. Zwei Runden vor Schluss haben beide Teams 47 Punkte.

Gesagt ist gesagt

«Ein Teil in mir sagt, dass es hier noch nicht abgeschlossen ist. Ich will diesen Titel unbedingt noch gewinnen mit Luzern. Es schwelt in mir und ist irgendwo ein Wunsch, dass es irgendwann hier wieder zusammenkommt. Aber nicht nur wegen des Sportlichen, auch weil ich mich in dieser Region so geliebt fühle.» – Mario Frick macht erneut allen Fans Hoffnung, die auf eine Rückkehr des Förderers von Topspielern wie Ardon Jashari, Luca Jaquez oder Sascha Britschgi hoffen. Natürlich sagt Frick: «Vorerst ist es sicher mein letztes Heimspiel hier. Alles andere muss dann immer beidseitig stimmen.»

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Bajrami, Freimann, Dantas Fernandes; Abe; Winkler, Owusu; Di Giusto; Vasovic, Kabwit.

Wer fehlt?

Von Moos ist wieder fit. Verletzt sind weiterhin Xhemalija und Zimmermann.

Neben dem Platz

Die nächste Destination von Mario Frick liegt noch in den Sternen. Klar ist, dass Deutschland wie in der Vergangenheit immer noch sein Favorit ist. «Ich bin als Bundesligakind in einer Grossfamilie aufgewachsen. Meine Mama hat zehn Geschwister, wir sind dann jeweils vor dem Fernseher gesessen am Samstagabend um 18 Uhr und haben die ARD-Sportschau geschaut mit Heribert Fassbender, den die Jungen hier wohl nicht mehr kennen. Das hat sich eingebrannt bei mir. Es war als Spieler immer das grosse Ziel. Aber weil ich nach Italien ging für fast zehn Jahre, ist es jetzt als Trainer das Ziel.» Natürlich könne es auch ein anderes Land sein.

Hast du gewusst, dass …

… der FCL-Trainerstaff ein erreichtes Ziel nun einfach heraufgeschraubt hat? Die 70-Tore-Marke hat der FCL geknackt. «75 Tore in dieser Saison sind nun das nächste Ziel. Wir versuchen, die Mannschaft mit neuen, kleinen Zielen immer wieder heisszumachen. Das gelingt uns gut», sagt Frick. 72 Tore sind es mittlerweile. Der Vereinsrekord in der Super League ist schon übertroffen.

Aufgepasst auf

Matteo Di Giusto (25). «Er macht sich zu viele Gedanken, will es einfach zu gut machen», sagt Frick über ihn. Eigentlich wollte ihn Frick zum Liga-Topskorer machen. Doch in den letzten fünf Spielen ist für den Mittelfeldkünstler kein Skorerpunkt mehr dazugekommen. Leader ist Di Giusto zwei Runden vor Schluss mit 24 Punkten vor Fassnacht mit 23 und Stevanovic und Shaqiri mit je 21 immer noch. Doch Frick sagt bloss noch: «Er ist Publikumsliebling und hat eine tolle Saison gespielt, er soll einfach befreit aufspielen.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 36 Runden:

  1. Di Giusto 4,3
  2. Vasovic 4,3
  3. Owusu 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Die Schiedsrichterin

Désirée Blanco.
VAR: Nico Gianforte.

Der Gegner

Darum gibt beim FCZ ein alter Hauptsponsor sein Comeback. Hier gehts zum FCZ-Inside.

37

Runde

Di., GC – Winterthur, 20.30 Uhr
Di., Luzern – FCZ, 20.30 Uhr
Di., Servette – Lausanne, 20.30 Uhr
Do., Basel – St. Gallen, 16.30 Uhr
Do., Thun – YB, 16.30 Uhr
Do., Sion – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
36
6
47
2
Servette FC
Servette FC
36
4
47
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
36
-10
42
4
FC Zürich
FC Zürich
36
-20
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
36
-29
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
36
-52
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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