Knifflige Penaltyszenen sorgen für Gesprächsstoff
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Highlights im Video:Knifflige Penaltyszenen sorgen für Gesprächsstoff

«Man muss aufpassen, was man sagt»
FCSG-Coach Maassen fürchtet Sperre – und schweigt

Der FC St. Gallen bezahlt den Auswärtssieg in Lugano teuer. Coach Enrico Maassen aber streicht trotz Verletzungsschock das Positive raus.
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Schock-Moment: Nino Weibel muss den Platz nach einer Knieverletzung verlassen.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Es gibt Menschen, die rennen beim ersten Kratzen im Hals in die Apotheke. Und dann gibts Typen wie Jozo Stanic. Die machen weiter. Immer weiter. Zum Jahresauftakt gegen Servette bleibt der Innenverteidiger trotz Gehirnerschütterung auf dem Rasen, auch in Lugano will der Deutsch-Kroate in der ersten Halbzeit nichts von einer Auswechslung wissen. Obwohl offensichtlich ist, dass Stanic nicht mehr rund läuft. 

Zur Pause bleibt der Abwehrboss dann doch in der Kabine, wie es dem 26-Jährigen geht, kann Coach Enrico Maassen aber noch nicht sagen. Schlimmer siehts beim erst 19-jährigen Nino Weibel aus, der das Stadion an Krücken verlassen muss. «Es sah überhaupt gar nicht gut aus. Da müssen wir abwarten», sagt Maassen. Dass Weibel von den mitgereisten Fans mit Sprechchören gefeiert wird, dürfte den Teenager zwar gefreut haben. Zwei Wochen vor einem der grössten Spiele der Vereinsgeschichte aber ists ein schwacher Trost, wenn man sich mit einer Knieverletzung herumschlagen muss. Mit Tom Gaal und Christian Witzig fehlten zuletzt zwei weitere Säulen im St. Galler Spiel. Und Lukas Watkowiak, der Cupfinal-Goalie, fehlte im Tessin wegen Rückenproblemen. 

Maassen schweigt aus Angst vor Sperre

Positiv für die St. Galler ist, dass man die Ausfälle gegen Lugano gut abgefangen hat. Colin Kleine-Bekel übernimmt Stanic' Part im Abwehrzentrum und legt einen stabilen Auftritt hin. Und Weibel-Ersatz Mihailo Stevanovic wird auf ungewohnter Position im linken Couloir gar zum Torschützen. 

Davon, dass man «viele Widerstände» habe überwinden müssen, spricht Maassen zum Schluss. Und dass er stolz auf seine Mannschaft sei: «Trotz aller Ausfälle spielst du so ein Spiel und haust dich so rein gegen eine Mannschaft, die viermal in Folge kein Tor kassiert hat. Wir haben das richtig, richtig gut gemacht und wären fast um den Lohn gebracht worden am Ende.»

Maassen spricht die Penalty-Szene kurz vor Schluss an, als Dudic nach VAR-Intervention auf den Punkt zeigt, obwohl Daschner zuvor von Papadopoulos gefoult wurde. Gross kommentieren will der FCSG-Trainer die Szene aber nicht: «Man muss aufpassen, was man sagt, sonst wird man gesperrt.»

«Das ist nie und nimmer ein Handspiel!»
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Am Ende aber habe der Fussballgott ein Einsehen gehabt, so Maassen. Alioski verschiesst und der FCSG kann das internationale Geschäft so gut wie sicher buchen. 

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
36
33
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
36
23
66
3
FC Lugano
FC Lugano
36
13
63
4
FC Sion
FC Sion
36
23
61
5
FC Basel
FC Basel
36
3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
36
6
51
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
36
6
47
2
Servette FC
Servette FC
36
4
47
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
36
-10
42
4
FC Zürich
FC Zürich
36
-20
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
36
-29
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
36
-52
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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