«Es hat mich wirklich berührt»
Stankovic sorgt beim FCL-Sportchef für Gänsehaut

Trotz der Niederlage gegen Winterthur gab es für die FCL-Fans einen emotionalen Moment: Aleksandar Stankovic kehrte für einen Kurzbesuch zurück und wurde frenetisch gefeiert. Hier kommt das Luzern-Inside.
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Aleksandar Stankovic war am Wochenende zurück in Luzern.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Trotz der Niederlage gegen Winterthur durften sich die FCL-Fans vor einer Woche freuen – und das lag an den Besuchen der Ex-Spieler Aleksandar Stankovic (20) und Sascha Britschgi (19). Der Italo-Serbe liess sich nach Spielende sogar auf dem Feld blicken und wurde von den Fans mit tosendem Applaus empfangen. Besonders bewegt zeigte sich Sportchef Remo Meyer (45): «Es hat mich wirklich berührt. Dass er einen Tag nach dem Spiel für ein paar Stunden nach Luzern kommt, zeigt die Verbundenheit und Dankbarkeit, die er uns gegenüber empfindet», sagt er. Wie schon in Luzern brauchte Stankovic auch in Brügge nicht lange, um durchzustarten. «Ich freue mich, seine Entwicklung weiter zu beobachten», sagt Meyer. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler im Sommer zu seinem Stammklub Inter zurückkehrt: Wie es heisst, wollen die Mailänder die Rückkaufoption in Höhe von 23 Millionen Euro ziehen.

Die grosse Frage

Ist die Saison beim FCL eigentlich schon zu Ende? Nein, entgegnet Meyer vehement. «Unser primäres Ziel bleibt, uns rechnerisch vom Barrageplatz zu verabschieden», meint er im Interview mit Blick. Aktuell beträgt der Vorsprung zwölf Punkte – bei noch 24 Punkten, die zu vergeben sind. Es müsste also schon ein Desaster passieren, damit der FCL noch in Abstiegssorgen gerät.

Gesagt ist gesagt

«Selbstverständlich noch vor Saisonende», so äussert sich Meyer darüber, wann mit einer Entscheidung in der Trainer-Frage zu rechnen ist. Mario Frick (51) hat einen auslaufenden Vertrag. Seit Monaten schon fragt sich die Zentralschweiz, ob die Ära des Liechtensteiner bald endet oder in eine fünfte volle Saison geht.

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes; Abe, Owusu, Ferreira, Di Giusto; Villiger, Kabwit.

Wer fehlt?

Karweina, Knezevic, Spadanuda, von Moos, Zimmermann (alle verletzt).

Neben dem Platz

Oscar Kabwit ist in diesem noch jungen Jahr die grosse Figur beim FC Luzern. Doch wie und wo hat Meyer den Kongolesen, der aktuell noch auf Leihbasis in der Zentralschweiz ist, eigentlich entdeckt? Das sei über ein Kontaktnetzwerk entstanden. «Wir stehen schon lange mit dem Klubpräsidenten TP Mazembe in Kontakt. Von diesem Klub kam auch Meschak Elia zu YB», erzählt der Sportchef. Man habe bei Kabwit ein grosses Entwicklungspotenzial gesehen, welches genau zu dem passe, was der FCL im letzten Sommer suchte. «Wir wollten ihm bewusst Zeit geben, sich zu entwickeln – auch wenn es etwas länger gedauert hätte, hätten wir wohl die Kaufoption gezogen. Jetzt ging alles schneller, aber er ist definitiv ein Spieler, den wir weiter fördern werden.»

Hast du gewusst, dass...

... die letzten vier Duelle gegen Lausanne allesamt mit einem Unentschieden endeten? Sollten die beiden Mannschaften auch am Sonntag die Punkte teilen, würden sie die längste Serie von Unentschieden für ein spezifisches Duell in der Super League einstellen (jeweils fünf bei Young Boys-Basel, Basel-Young Boys, Lugano-Grasshoppers und Sion-Servette).

Aufgepasst auf

Erblin Sadikaj. Der Innenverteidiger feierte vor einer Woche seinen 18. Geburtstag und gab nur zwei Tag später gegen Winterthur sein Super-League-Debüt. In den kommenden Wochen bis Saisonende dürfte er vermehrt Spielpraxis sammeln – und es ist zu erwarten, dass er bald seinen ersten Profivertrag unterschreibt.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 30 Runden:
1. Di Giusto 4,3
2. Owusu 4,1
3. Kabwit 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach.

Der Gegner

Lausanne hat seine letzten beiden Auswärtsspiele in der Super League gewonnen und könnte zum ersten Mal seit März bis April 2017 (3) drei Auswärtserfolge in Serie feiern. Hier erscheint das Lausanne-Inside. 

31

Runde

Sa., Servette – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Thun, 18 Uhr
Sa., Sion – St. Gallen, 20.30 Uhr
So., Winterthur – Basel, 14 Uhr
So., Luzern – Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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