Luzern muss sich an der eigenen Nase nehmen. Die Niederlage ist völlig unverständlich – zumal die Zentralschweizer viel besser als Winterthur in die Partie gestartet sind. Nach 30 Minuten sind sie aber auf unerklärliche Art und Weise plötzlich viel zu passiv.
Abgesehen von Matteo Di Giusto, der bis zum Schluss nicht aufgibt, agieren alle anderen vor dem gegnerischen Tor viel zu kompliziert und zu verkopft. Entsprechend kriegen die Stürmer wie Andrej Vasovic und Oscar Kabwit ungenügende Noten. Ungenügend ist für einmal auch Captain Pius Dorn, der ungewohnt viele Fehler begeht und es nicht schafft, die Mannschaft wachzurütteln.
Einen soliden Auftritt zeigt dagegen Erblin Sadikaj. Der Innenverteidiger kommt wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag für den verletzten Bung Meng Freimann zu seinem ersten Super-League-Spiel.
Hinweis: Bung Meng Freimann bis 46., Ruben Dantas Fernandes bis 64., Lucas Ferreira bis 64., Oscar Kabwit bis 76., Andrej Vasovic bis 76. – Erblin Sadikaj ab 46., Andrejs Ciganiks ab 64. (zu kurz für eine Bewertung), Lars Villiger ab 64. (zu kurz für eine Bewertung), Sandro Wyss ab 76. (zu kurz für eine Bewertung), Adrian Grbic ab 76. (zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die Winterthur-Spieler abgeschnitten
Winterthur siegt in Luzern und verkleinert in der Tabelle den Rückstand auf GC. Dabei hat es zu Beginn dieser Partie gar nicht danach ausgesehen. Eine halbe Stunde lang hat der FCW in Luzern keine Chance. Der Auftritt der Mannschaft ist desolat. Doch die anschliessend sehr passiven Luzerner bringen die Eulachstädter zurück in die Partie.
Der grösste Profiteur ist Nishan Burkart. Er ist mit seinem Tor und seinem Assist der Hauptverantwortliche für die Wende. Auch voll auf der Höhe sind Siegestorschütze Théo Golliard und Goalie Kapino, der bis auf das Penaltytor alles hält, was auf seinen Kasten kommt.
Patrick Rahmen beweist mit seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen. Alexandre Jankewitz und Luca Zuffi ersetzen zur zweiten Halbzeit die blassen Kasami und Cueni und haben einen grossen Anteil daran, dass die knappe Führung über die Zeit gebracht wird. Letztlich ist der Schlüssel des Sieges, dass die Mannschaft insbesondere in der zweiten Halbzeit sehr solidarisch verteidigt.
Hinweis: Remo Arnold bis 37., Stéphane Cueni bis 46., Pajtim Kasami bis 46., Nishan Burkart bis 51., Fabian Rohner bis 80. – Tibault Citherlet ab 37., Alexandre Jankewitz ab 46., Luca Zuffi ab 46., Francis Momoh ab 51., Bafodé Dansoko ab 80. (zu kurz für eine Bewertung).
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 30 | 38 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 30 | 6 | 49 | |
5 | FC Sion | 30 | 9 | 45 | |
6 | BSC Young Boys | 30 | 5 | 45 | |
7 | FC Luzern | 30 | 2 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 30 | -4 | 36 | |
9 | Servette FC | 30 | -8 | 33 | |
10 | FC Zürich | 30 | -17 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 30 | -18 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 30 | -46 | 19 |

