«Er hätte schon lange wechseln können»
Zürichs Top-Talent Tsawa steht vor dem Absprung

Beim FCZ will man nach dem Tabellenführer nun auch den Zweiten der Super League besiegen. Im Hintergrund wird aber bereits am Kader für die neue Saison gebastelt. «Der April ist ein wichtiger Monat», sagt Trainer Hediger. Das FCZ-Inside.
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Cheveyo Tsawa zeigte in der Länderspielpause auch starke Leistungen mit der U21-Nati.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hediger: April ein sehr wichtiger Monat für die Kaderplanung
  • So sieht die Situation im FCZ-Kader aus
  • Was passiert mit Tsawa? «Noch mehr Angebote»
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Beim FCZ fiel nach dem Sieg vor der Länderspielpause gegen Thun spürbar viel Druck von den Schultern. Die vieldiskutierten Forderungen nach Einsatz und Mentalität wurden erfüllt. «Das muss unsere tägliche Basis sein, als Profifussballer ist man verpflichtet, jeden Tag All-in zu gehen», so FCZ-Trainer Dennis Hediger (39) nach der Länderspielpause. Es sei nicht immer so einfach, Profifussballer zu sein. Aber: «Jeden Tag konstant abzuliefern und an die Grenzen zu gehen, muss der Anspruch sein. Wir haben etwas gebraucht mit dieser Kultur, und es ist mega wichtig, dass wir damit in die Köpfe der Spieler kommen konnten.»

Die grosse Frage

Wohin wechselt Cheveyo Tsawa? Der 19-Jährige gehört zu den ganz grossen Talenten beim FCZ, dass es bereits im Winter Interesse aus dem Ausland gegeben hat, ist ebenfalls kein Geheimnis. «Er hätte schon lange an andere Orte wechseln können, doch hat sich bewusst entschieden, hier zu bleiben», sagt Hediger. Jeder gute Verein weiss alles über Tsawa und seine Daten. «Ich glaube nicht, dass er einen Wechsel forciert, aber er weiss auch, dass der nächste Schritt sehr nahe ist – es werden noch mehr Angebote kommen als im Winter, und ich bin nicht überrascht, dass auch grosse Klubs dabei sind.»

Gesagt ist gesagt

«Die Ausgangslage ist immer noch brisant, ein Spieltag und es kann sich wieder alles ändern – wir müssen sehr vorsichtig sein», sagt Dennis Hediger über die aktuelle Tabellensituation. Von einem möglichen Spannungsabfall will der FCZ-Trainer nichts wissen. «Wir müssen die Saison jetzt noch bestmöglich beenden, und jeder Tabellenplatz, den wir noch hochklettern können, muss unsere Pflicht sein.»

Mögliche Aufstellung

Huber; Kamberi, Hack, Vujevic; Tsawa, Palacio, Berisha, Walker; Kény, Reversion, Cavaleiro.

Wer fehlt?

Alle Spieler sind fit.

Neben dem Platz

In der Ära Milos Malenovic gab es alle sechs Monate einen Umbruch. Auch nach der Zeit des ehemaligen Sportchefs wird man die Tradition im Sommer gezwungenermassen beibehalten: Phaëto, Hack, Berisha, Palacio, Perea und Cavaleiro haben allesamt nur Verträge bis im Sommer. Hinzu kommen mögliche Verkaufskandidaten wie Tsawa oder Kény. «Es liegt auf der Hand, dass wir einige Spieler verkaufen können – und das ist positiv für den FC Zürich, weil es Einnahmen generiert», so Hediger. Der April sei ein sehr wichtiger Monat für die Kaderplanung: «Wir wollen gewisse Entscheidungen treffen Ende April, Anfang Mai, ob man neue Spieler angehen möchte oder Verträge verlängern.»

Hast du gewusst, dass …

… der FCZ nur gegen GC mehr Super-League-Spiele (40) als gegen St. Gallen (38) gewann? Die Zürcher schossen 136 Tore gegen den FCSG, und damit deutlich mehr als gegen jedes andere Team.

Aufgepasst auf

Einen FC St. Gallen auf Rekordjagd: Verlieren die Ostschweizer auch am Montag nicht gegen den FCZ, würde Enrico Maassen und sein Team einen neuen Klub-Rekord aufstellen für die längste Serie (12 Spiele) ohne Niederlage.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 31 Runden:

  1. Huber 4,2
  2. Hack 4,1
  3. Bangoura 4,0

Hier gehts zu allen Zürcher Noten. 

Der Schiedsrichter

Urs Schnyder.

Der Gegner

St. Gallen zittert weiter um Shootingstar Vogt – er ist am Knie verletzt. Hier erscheint das FCSG-Inside.

32

Runde

Sa., Lausanne – Winterthur 2:1
Sa., Lugano – Thun 1:0
Sa., Basel – YB 3:3
Mo., GC – Sion, 14 Uhr
Mo., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
Mo., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

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Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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