«Ein Jahr mehr hätte ihm gutgetan»
FCSG-Maassen bedauert Vogt-Abgang

Was FCSG-Coach Enrico Maassen zum baldigen Abgang von Shootingstar Alessandro Vogt sagt. Welcher Offensivkünstler defensive Aufgaben auf sich nehmen muss und ob sich Vogt in der Bundesliga durchsetzen wird. Das FCSG-Inside.
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Alessandro Vogt spielt im Sommer für 1899 Hoffenheim.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

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Der baldige Abgang von Alessandro Vogt. Für den Schnäppchen-Preis von 2,5 Millionen wird der Shootingstar in der nächsten Saison für Hoffenheim stürmen. FCSG-Coach Enrico Maassen hätte sich gewünscht, dass sein Stürmer noch eine Saison in der Ostschweiz angehängt hätte: «Seine Entwicklung hier war enorm und man hat während der Saison auch Spiele gesehen, in denen er nicht so drin ist. Deshalb wäre ein Jahr mehr in St. Gallen für seine sportliche Entwicklung sehr positiv gewesen. Dennoch wünschen wir ihm natürlich alles Gute, er ist ein toller Junge.» Vorerst ist er in St. Gallen ausser Gefecht. Vogt hat sich am Innenband im Knie verletzt und wird rund drei Wochen ausfallen. «Er trägt eine Schiene», sagt Coach Enrico Maassen.

Die grosse Frage

Setzt sich Vogt in der Bundesliga durch? Maassen, der ehemalige Augsburg-Trainer sagt, dass alles ein bisschen schneller gehe. Und dass der Druck von aussen höher sei. «Aber», so der FCSG-Coach: «Er hat unglaublich gute Anlagen und manchmal kann ein Stürmer ganz schnell funktionieren. Ich glaube, dass er mittelfristig die Qualität hat, sich durchzusetzen.» Defizite habe Vogt noch beim Abschluss mit dem linken Fuss und beim Kopfballspiel in der Box. «Da kann er noch Schritte machen», so Maassen.

Gesagt ist gesagt

«Mein Naturell liegt offensiver.» – FCSG-Sechser Lukas Daschner war Zeit seiner Karriere in der Offensive zuhause, unter Enrico Maassen aber spielt der Edeltechniker auf der Sechs. «Es geht Stück für Stück besser, auch wenn es nicht meine gewohnte Position ist. Aber solange wir die positiven Ergebnisse haben, bin ich glücklich.»

Mögliche Aufstellung

Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Witzig; Besio, Baldé. 

Wer fehlt?

Dumrath, Neziri, Owusu, Ruiz, Vogt (alle verletzt). 

Hast du gewusst, dass ...

.... der FCSG in dieser Saison ligaweit die meisten Zweikämpfe (120/Spiel) führt, Lugano im Gegensatz die wenigsten (96/Spiel). Allerdings: Die Espen weisen ligaweit auch die schwächste Zweikampfquote auf (47 Prozent).

Aufgepasst auf

Auf Chima Okoroji. Der traf gegen den FCB erstmals in der Super League, und dann gleich doppelt. Zum achten Mal gelang einem St.-Gallen-Spieler in dieser Saison ein Mehrfachpack, so oft wie bei keinem anderen Team. Zudem stellt St. Gallen in dieser Saison 16 verschiedene Torschützen, nur Lausanne-Sport hat noch mehr (17).

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 29 Runden:

  1. Zigi 4,5
  2. Besio 4,5
  3. Görtler 4,4

Hier gehts zu allen Espen-Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich wird das Spiel leiten. Ihm stehen mit Jonas Erni und Stéphane de Almeida zwei Assistenten zur Seite. Im VAR-Room sitzt mal wieder Sandro Schärer. Der 4. Offizielle heisst Hüseyin Sanli.

Der Gegner

«Auch die Zukunft spielt eine Rolle». Lugano-Trainer Croci-Torti entscheidet sich in der Goalie-Frage. Hier gehts zum Lugano-Inside.

30

Runde

Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18 Uhr
Sa., St. Gallen – Lugano, 20.30 Uhr
So., Lausanne – YB, 14 Uhr
So., Basel – Servette, 16.30 Uhr
So., Luzern – Winterthur, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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