Die News der Woche
Der baldige Abgang von Alessandro Vogt. Für den Schnäppchen-Preis von 2,5 Millionen wird der Shootingstar in der nächsten Saison für Hoffenheim stürmen. FCSG-Coach Enrico Maassen hätte sich gewünscht, dass sein Stürmer noch eine Saison in der Ostschweiz angehängt hätte: «Seine Entwicklung hier war enorm und man hat während der Saison auch Spiele gesehen, in denen er nicht so drin ist. Deshalb wäre ein Jahr mehr in St. Gallen für seine sportliche Entwicklung sehr positiv gewesen. Dennoch wünschen wir ihm natürlich alles Gute, er ist ein toller Junge.» Vorerst ist er in St. Gallen ausser Gefecht. Vogt hat sich am Innenband im Knie verletzt und wird rund drei Wochen ausfallen. «Er trägt eine Schiene», sagt Coach Enrico Maassen.
Die grosse Frage
Setzt sich Vogt in der Bundesliga durch? Maassen, der ehemalige Augsburg-Trainer sagt, dass alles ein bisschen schneller gehe. Und dass der Druck von aussen höher sei. «Aber», so der FCSG-Coach: «Er hat unglaublich gute Anlagen und manchmal kann ein Stürmer ganz schnell funktionieren. Ich glaube, dass er mittelfristig die Qualität hat, sich durchzusetzen.» Defizite habe Vogt noch beim Abschluss mit dem linken Fuss und beim Kopfballspiel in der Box. «Da kann er noch Schritte machen», so Maassen.
Gesagt ist gesagt
«Mein Naturell liegt offensiver.» – FCSG-Sechser Lukas Daschner war Zeit seiner Karriere in der Offensive zuhause, unter Enrico Maassen aber spielt der Edeltechniker auf der Sechs. «Es geht Stück für Stück besser, auch wenn es nicht meine gewohnte Position ist. Aber solange wir die positiven Ergebnisse haben, bin ich glücklich.»
Mögliche Aufstellung
Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Witzig; Besio, Baldé.
Wer fehlt?
Dumrath, Neziri, Owusu, Ruiz, Vogt (alle verletzt).
Hast du gewusst, dass ...
.... der FCSG in dieser Saison ligaweit die meisten Zweikämpfe (120/Spiel) führt, Lugano im Gegensatz die wenigsten (96/Spiel). Allerdings: Die Espen weisen ligaweit auch die schwächste Zweikampfquote auf (47 Prozent).
Aufgepasst auf
Auf Chima Okoroji. Der traf gegen den FCB erstmals in der Super League, und dann gleich doppelt. Zum achten Mal gelang einem St.-Gallen-Spieler in dieser Saison ein Mehrfachpack, so oft wie bei keinem anderen Team. Zudem stellt St. Gallen in dieser Saison 16 verschiedene Torschützen, nur Lausanne-Sport hat noch mehr (17).
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 29 Runden:
- Zigi 4,5
- Besio 4,5
- Görtler 4,4
Hier gehts zu allen Espen-Noten.
Der Schiedsrichter
Lukas Fähndrich wird das Spiel leiten. Ihm stehen mit Jonas Erni und Stéphane de Almeida zwei Assistenten zur Seite. Im VAR-Room sitzt mal wieder Sandro Schärer. Der 4. Offizielle heisst Hüseyin Sanli.
Der Gegner
«Auch die Zukunft spielt eine Rolle». Lugano-Trainer Croci-Torti entscheidet sich in der Goalie-Frage. Hier gehts zum Lugano-Inside.
Runde
Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18 Uhr
Sa., St. Gallen – Lugano, 20.30 Uhr
So., Lausanne – YB, 14 Uhr
So., Basel – Servette, 16.30 Uhr
So., Luzern – Winterthur, 16.30 Uhr
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 29 | 34 | 68 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 29 | 4 | 46 | |
5 | FC Sion | 29 | 8 | 42 | |
6 | BSC Young Boys | 29 | 3 | 42 | |
7 | FC Luzern | 29 | 3 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 29 | -2 | 36 | |
9 | Servette FC | 29 | -6 | 33 | |
10 | FC Zürich | 29 | -16 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 29 | -14 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 29 | -47 | 16 |

