Die Früchte der Stabilität?
Grosse Worte von Sion-Coach über eigenes System

Sion kann beim Heimspiel am Samstagabend gegen Luzern (20.30 Uhr) seinen Höhenflug fortsetzen. Die Ansage von Trainer Tholot klingt vielversprechend. Die Trauer im Wallis wird den Klub derweil noch eine Zeit lang begleiten – auch bewusst. Das Sion-Inside.
Kommentieren
1/2
Sion-Coach Tholot mit Stürmer Nivokazi: Dieser ist fester Bestandteil seines Systems.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

  • Sion-Coach kommt bei Entwicklung der Mannschaft ins Schwärmen
  • Für Benjamin Kololli steht ein grosser Meilenstein an
  • So lange will Sion mindestens noch mit Trauerflor auflaufen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die News der Woche

Sion hat ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Nach Kreshnik Hajrizi und Anthony Racioppi hat der Walliser Club mit Franck Surdez (23) einen weiteren Schweizer zurück ins Land geholt. Der bei Neuchâtel Xamax ausgebildete Flügelspieler kam bei Gent in Belgien zu wenig zum Einsatz. «Ich habe ihn schon lange beobachtet», sagte Sportchef Barthélémy Constantin am Freitag bei der Vorstellung des ehemaligen Schweizer U21-Nationalspielers mit einem Lächeln. «Er ist ein junger Spieler, der sich gut durchsetzen kann. Und er kann den letzten Pass spielen», freute sich Didier Tholot. Surdez, der körperlich noch nicht ganz fit ist, wird beim Spiel gegen Luzern allerdings noch nicht dabei sein.

Die grosse Frage

Wird Sion im Kampf um einen Platz in den Top 6 am Samstag ein Team hinter sich zurücklassen? Derzeit trennen Sion und Luzern zehn Punkte. Mit einem Sieg könnten die Sittener einen auf dem Papier direkten Konkurrenten praktisch ausschalten.

Gesagt ist gesagt

«Wir haben mehr Waffen als letztes Jahr», sagt Didier Tholot, zufrieden mit der Entwicklung beim FC Sion. Vor allem in der Offensive. «Wir haben die Fähigkeit, unser Spiel abwechslungsreich zu gestalten. Heute sind wir in der Lage, nicht nur schnelle Angriffe zu fahren, sondern auch gezielte. Wir können den Gegner aber auch über die breite des Feldes ausspielen und geduldiger sein. Ausserdem haben wir die Möglichkeit, während des Spiels zwischen zwei oder drei Systemen zu wechseln.» Die lange für nicht möglich gehaltene Stabilität beim FC Sion scheint aktuell ihre Früchte zu tragen.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Kronig, Hajrizi, Hefti; Kabacalman, Baltazar; Kololli, Chouaref, Rrudhani; Nivokazi.

Wer fehlt?

Surdez (noch nicht im Aufgebot). Shala (verletzt).

Neben dem Platz

Der FC Sion erlebt einen schwierigen Start ins neue Jahr, was Ereignisse neben dem Platz angeht. Nach der Tragödie von Crans-Montana wurden die Walliser auch von einem Todesfall in seinem Stadion heimgesucht. Beim ersten Spiel des Jahres im Tourbillon starb ein Walliser Fan, nachdem er von einer Tribüne stürzte. In Gedenken an die zu Beginn des Jahres verlorenen Menschenleben kündigt der Verein an, dass er mindestens bis zum Cup-Spiel gegen Grasshopper am 3. Februar weiterhin schwarze Armbinden tragen wird.

Hast du gewusst, dass...

... Sion zum ersten Mal seit 2015 vier Heimsiege in Folge feiern könnte? Dies bei einem Sieg gegen Luzern am Samstagabend.

Aufgepasst auf

Benjamin Kololli (33). Der Romand und ehemalige Kosovo-Nationalspieler steht vor seinem 200. Super-League-Spiel. Er lief auch für YB, Lausanne, Zürich und Basel auf – vor seiner Rückkehr ins Wallis vor einem Jahr. Dabei hat er 56 Tore erzielt! Sieben davon gegen Luzern.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 20 Runden:

1. Racioppi 4,5
2. Chipperfield 4,2
3. Hefti 4,2

Hier gehts zu allen Sittener Noten.

Der Schiedsrichter

Nico Gianforte.

Der Gegner

Beim FC Luzern stachelt Trainer Mario Frick seinen Goalie an. «Ich habe ihm gesagt, dass er sich nicht alles gefallen lassen soll.» Hier gehts zum FCL-Inside.

21

Runde

Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Lugano – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Sion – Luzern, 20.30 Uhr
So., Thun – YB, 14 Uhr
So., FCZ – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Servette, 16.30 Uhr

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen