Gegner, Daten, Umweg über Playoffs
Road to Nordamerika: So schaffts die Schweizer Fussball-Nati an die WM 2026

Nach nur fünf Spieltagen in der Super League folgt diesen Freitag bereits der erste wichtige Termin für die Nati. In der WM-Quali kämpft diese um einen Startplatz am Turnier im Sommer 2026 in Mexiko, Kanada und den USA. So schaffts das Team von Yakin nach Nordamerika.
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Die Schweizer Nati kämpft ab September um einen Platz an der WM 2026.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Nati startet im September in die WM-Qualifikation
  • Erstmals nehmen 48 Nationen an der WM 2026 teil
  • Bei verpasstem Gruppensieg könnte es über den Playoff-Umweg gehen
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Anfangs Juni testete die Nati im Rahmen zweier Freundschaftsspiele gegen Mexiko (4:2) und die USA (4:0). Gespielt wurde in den Staaten, wo Nati-Coach Murat Yakin gerne auch im kommenden Sommer im Einsatz stehen möchte. Zusammen mit Mexiko und Kanada richten die USA die WM 2026 aus. Deren Quali startet für die Nati in der ersten Septemberwoche.

Sechs Spiele und nur ein Ziel: Gruppensieger

Kosovo, Slowenien, Schweden. Gegen diese Nationen muss sich die Nati in Gruppe B durchsetzen, um sich auf direktem Weg einen Platz an der erstmals mit 48 Ländern ausgetragenen WM im kommenden Sommer zu sichern. Alles andere als eine einfache Aufgabe gegen vier knifflige Gegner und Top-Stars wie Viktor Gyökeres, Alexander Isak (beide Schweden) oder Benjamin Sesko (Slowenien).

DatumAnstossGegnerSpielort
5. September20.45 UhrKosovoSt. Jakob-Park, Basel
8. September20.45 UhrSlowenienSt. Jakob-Park, Basel
10. Oktober20.45 UhrSchwedenStrawberry Arena, Solna
13. Oktober20.45 UhrSlowenienStadion Stozice, Ljubljana
15. November20.45 UhrSchwedenStade de Genève, Lancy
18. November20.45 UhrKosovo

Fadil Vokrri Stadion 

Auf dem Papier am schwersten dürften die Spiele gegen Schweden werden. Weit muss man zurückblättern, um den letzten Sieg der Nati gegen die Skandinavier zu finden. In der EM-Quali 1994/95 siegte man 4:2 und qualifizierte sich anschliessend auch fürs Turnier. In schmerzhafter Erinnerung bleibt jedoch das letzte Aufeinandertreffen im WM-Achtelfinal 2018, wo Schweden 1:0 gewann.

Auch Duelle mit dem Kosovo, neu mit dem in der Schweiz aufgewachsenen Neo-Nationalspieler Leon Avdullahu, waren noch nie ein Selbstläufer. Die Nati hat in den bisherigen drei Duellen noch keinen Sieg geholt (3 Remis). Gegen Slowenien hingegen sieht die Bilanz besser aus (in 9 Duellen gab es 6 Siege für die Schweiz).

Umweg über Playoffs als zweite und letzte Chance

An der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 nehmen erstmals in der Geschichte 48 Nationen teil. Für Uefa-Mitgliedsländer, also die Europäer, sind 16 Startplätze reserviert. Um sich einen davon zu sichern, gibts zwei Möglichkeiten. Am «einfachsten» ist ein Gruppensieg in der Qualifikation, wodurch man direkt am Turnier ist. Über diesen Weg werden zwölf Plätze vergeben, da es in der Quali zwölf Gruppen mit vier oder fünf Nationen gibt.

Komplizierter wirds im Kampf um die vier verbliebenen Tickets. Um diese kämpfen insgesamt 16 Nationalmannschaften. Dabei handelt es sich um die zwölf Gruppenzweiten der Quali sowie die vier bestplatzierten Gruppensieger der Nations League 24/25, die über die Quali selbst nicht sowieso schon am Turnier oder zumindest in den Playoffs stehen.

Bei der Ermittlung dieser vier Nationen kommt ein spezielles Ranking zum Einsatz, das die Leistungen während der Gruppenphase der Nations League berücksichtigt. Dadurch sollen auch kleinere Nationen ausserhalb der Liga A eine Chance auf den Playoff-Platz erhalten, die vom 23. bis 31. März 2026 stattfinden.

Bestenfalls muss sich die Nati im Frühjahr 2026 aber erst gar nicht mit Entscheidungsspielen befassen. Gewinnt sie ihre Gruppe mit Schweden, Slowenien und dem Kosovo steht sie fix an der WM. Und Fussballfans dürfen sich nach der Heim-EM der Frauen auf den nächsten Fussballsommer freuen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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