Die romantische Geschichte des Nati-Stars und seiner Frau Céline
Einblick ins grosse Liebesglück von Silvan Widmer

Silvan Widmer hat in Mainz längst ein zweites Zuhause gefunden – mit seiner Frau Céline und den beiden Kindern. Blick erzählen die beiden, wie sie sich im Ausgang kennengelernt haben und welche schöne Liebes-Tradition bis heute Bestand hat.
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Foto: Stefan Bohrer
Silvan Widmer: Nati-Star im Familien-Glück mit Frau Céline

Darum gehts

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Zwischen hochgesicherten Zäunen des europäischen Hauptquartiers der US-Army und grünen Feldern liegt ein Ort, an dem der Fussball plötzlich ganz weit weg scheint. Die Domäne Mechtildshausen in Wiesbaden ist ein historisches Landgut mit Café, Hofladen, eigener Bäckerei, Tieren und Spielplätzen – der Rückzugsort von Nati-Spieler Silvan Widmer, um abseits vom Fussballtrubel Zeit mit der Familie zu geniessen. 

Zumindest theoretisch soll hier abgeschaltet werden. Praktisch funktioniert das nur bedingt. Noch bevor Silvan und Céline Widmer mit den beiden Töchtern Alissa und Zoé richtig am Tisch sitzen, wird der Captain vom 1. FSV Mainz 05 erkannt. Besucher bitten um Fotos, kurze Gespräche oder ein Selfie. Wenig später kommt gar die komplette Küchencrew des Cafés nach vorne. Auch sie möchten ein Erinnerungsfoto mit dem Schweizer Nati-Spieler. Widmer lächelt, nimmt sich Zeit für alle, bleibt ruhig und freundlich.

Seit bald 14 Jahren begleitet Céline ihren Mann durch alle Facetten des Fussballbusiness.
Foto: Stefan Bohrer

Céline beobachtet die Szene entspannt. «Diese Geduld beeindruckt mich immer wieder», sagt sie später. «Silvan ist immer nett, macht alles mit.» Seit bald 14 Jahren begleitet sie ihren Mann durch genau dieses Leben zwischen Öffentlichkeit, Leistungsdruck und Familienalltag. Vom jungen Fussballer beim FC Aarau über die Serie A in Italien bis zum Bundesliga-Captain und Nati-Routinier hat sie jede Phase seiner Karriere miterlebt. Und sie weiss besser als viele andere, was hinter dem Bild eines erfolgreichen Fussballers steckt.

«Die Privilegien, die man von aussen sieht, kommen nicht einfach so», sagt sie ruhig. «Da steckt unglaublich viel Disziplin und harte Arbeit dahinter.»

«Die Liebe wuchs organisch und sehr echt»

Kennengelernt haben sich die beiden einst ganz unspektakulär im Zürcher Club Hiltl. «Silvan hat mich dort gesehen und zufällig kannte mich jemand aus seinem Umfeld», erzählt Céline. «So wurden wir uns vorgestellt.» Von diesem Abend an habe sie nie mehr jemand anderen angeschaut. Die ersten Dates seien noch etwas unbeholfen gewesen. «Silvan hatte noch keinen Führerschein oder ich hatte ein Restaurant ausgesucht, das dann keinen Platz mehr hatte.» Die Liebe sei dafür umso schneller gewachsen. «Sehr organisch und sehr echt.»

Céline wird mit den Töchtern Alissa und Zoé ab dem zweiten WM-Spiel in Los Angeles mit dabei sein. Wenn die Hymne ertönt und ihr Mann auf dem Feld steht, kriegt sie stets Gänsehaut.
Foto: Stefan Bohrer

Auch Silvan blickt heute dankbar auf diese Zeit zurück. «Ich finde es schön, dass wir uns kennengelernt haben, bevor ich als Fussballer richtig bekannt wurde», sagt er. «Wir waren einfach zwei junge Menschen, die sich ineinander verliebt haben.» Rückblickend sei das etwas enorm Wertvolles. «Ich stelle mir das schwierig vor, wenn man erst auf dem Höhepunkt der Karriere und mit einem Grad an Bekanntheit eine Partnerin fürs Leben finden soll.»

Doch der Alltag eines Profifussballers bringt auch Verzicht mit sich. Hochzeiten, Geburtstage oder wichtige Momente der Kinder – vieles muss Silvan wegen Spielen oder Trainings verpassen. «Oder die Ballettaufführung von Alissa», sagt Céline. «Er kann halt nicht einfach freinehmen.»

«Seit wir Kinder haben, kann ich viel besser abschalten»

Gerade deshalb bedeuten die gemeinsamen Momente umso mehr. Zu Hause versucht Widmer, Fussball möglichst draussen zu lassen. «Ich brauche es nicht, daheim noch stundenlang über Fussball zu sprechen», sagt er. Früher sei das anders gewesen. «Da drehte sich mein komplettes Leben nur um Fussball.» Erst mit der Geburt der Töchter habe sich sein Blickwinkel verändert. «Seit wir Kinder haben, kann ich viel besser abschalten.»

Ein Ritual allerdings verbindet Fussball und Familie bis heute auf ganz besondere Weise. Nach jedem einzelnen Spiel wartet auf Silvans Handy eine Nachricht von Céline. Immer derselbe Inhalt. «Sie schreibt mir jedes Mal, dass sie mich liebt», erzählt er. «Ohne Ausnahme. Seit Jahren.» Wenn er nach Abpfiff die Garderobe betrete, sehe er die Nachricht bereits auf dem Display. Egal ob Sieg, Niederlage, im Heimstadion oder auswärts.

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Die Domäne Mechtildshausen in Wiesbaden ist ein historisches Landgut – und der Rückzugsort von Nati-Spieler Silvan Widmer mit seiner Familie.
Foto: Stefan Bohrer

Nur Lob für Trainer Urs Fischer

In der abgelaufenen Saison konnte der Verteidiger die Unterstützung gut gebrauchen. Es war eine emotionale Achterbahn. Viertelfinale in der Conference League, zeitweise Abstiegsangst in der Bundesliga – Mainz erlebte turbulente Monate. «Es sah nicht immer gut aus», sagt Widmer rückblickend. «Aber am Ende stehen ein europäischer Viertelfinal und der zehnte Platz in der Bundesligatabelle.» Deshalb überwiegen heute die positiven Gefühle ganz klar. Céline wiederum erzählt, wie die Coolness ihres Mannes sie beeindruckt habe. «Selbst in schwierigen Situationen hat Silvan die Ruhe bewahrt. Das hat mir immer Zuversicht gegeben.»

Einen grossen Anteil an der Stabilität innerhalb des Klubs schreiben beide Trainer Urs Fischer zu, der im Laufe der Saison zu Mainz gestossen ist. «Ein unglaublich feiner Mensch», sagt Silvan. «Bei ihm weiss man immer, woran man ist.» Ehrlich, direkt und menschlich – Eigenschaften, die auch Céline sofort bemerkte. «Ein sehr sympathischer Herr. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, meinte er direkt: ‹Jetzt lerne ich endlich mal Frau Widmer kennen!›», erzählt sie lachend.

Mami und erfolgreiche Businessfrau

Während Silvan auf dem Platz Verantwortung trägt, hat sich Céline längst beruflich ein eigenes Leben aufgebaut. Mit ihrer Schmuckmarke Aloé verschickt sie inzwischen Bestellungen in die ganze Welt. Wichtig sei ihr von Anfang an gewesen, die Marke unabhängig vom Fussball aufzubauen. «Aloé sollte nie einfach die Marke der Spielerfrau von Silvan Widmer, sondern von Céline Widmer sein – das ist mir gelungen und da bin ich sehr stolz darauf.»

Die Aufbauphase sei intensiv gewesen neben dem Muttersein. «Ich bin halt ein Mami, das auch mal mit dem Laptop bei den Ballettstunden der Töchter sitzt», sagt sie. Selbstständigkeit bringe halt Verantwortung mit sich. Silvan beschreibt seine Frau als extrem ehrgeizig. «Sie fordert sehr viel von sich selbst und den Menschen um sich herum», sagt er. «Mit Leidenschaft und Herz – aber in Verhandlungen auch richtig hart.»

«Aloé sollte nie einfach die Marke der Spielerfrau von Silvan Widmer, sondern von Céline Widmer sein – das ist mir gelungen und da bin ich sehr stolz darauf.»
Foto: Stefan Bohrer

Mainz ist längst mehr geworden als nur eine Zwischenstation in Silvans Fussballkarriere. Die Kinder haben hier ihr Umfeld, ihre Hobbys, die Familie ihre Freunde. «Es gab für uns keinen Grund, der gegen eine Verlängerung gesprochen hat, ich bin sehr stolz, weiterhin für diesen Klub zu spielen und die Captainbinde tragen zu dürfen», sagt Silvan über die kürzlich bekanntgewordene Verlängerung seines auslaufenden Vertrages in Deutschland.

Schulprüfung verzögert WM-Anreise

Und trotzdem führt der Blick irgendwann zurück in die Heimat, verrät das Ehepaar: «Als Familie haben wir definitiv Pläne, eines Tages wieder in die Schweiz zu ziehen.» Vielleicht sogar auch als Spieler. «Ich kann mir gut vorstellen, nochmals in der Super League zu spielen», sagt Silvan.

Vorher wartet allerdings noch ein grosses internationales Kapitel: die Weltmeisterschaft in Nordamerika. «Ich hätte mir vor 15 oder 20 Jahren nie erträumt, mehrere grosse Turniere mit der Schweiz spielen zu dürfen», sagt der Rechtsverteidiger mit Blick auf seine bevorstehende und wohl letzte WM-Teilnahme.

Ehefrau Céline reist gemeinsam mit den Kindern ab dem zweiten Gruppenspiel in die USA nach. Grund: Tochter Alissa schreibt vorher noch eine grosse Prüfung in der Schule. «Das ist uns wichtig», sagt Céline. Fussball sei gross in dieser Familie – aber eben nicht alles.

Doch wenn dann im Stadion die Schweizer Hymne ertönt und Silvan Widmer im roten Dress auf dem Platz steht, sitzt Céline mit den Kindern auf der Tribüne und bekommt noch immer jedes Mal Gänsehaut. «Diese Momente sind für mich ganz speziell und sehr emotional. Daran werde ich mich nie gewöhnen.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
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0
3
Haiti
Haiti
0
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4
Schottland
Schottland
0
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K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
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3
Australien
Australien
0
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4
Türkei
Türkei
0
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K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
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1
Deutschland
Deutschland
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0
0
2
Curacao
Curacao
0
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
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Niederlande
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0
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2
Japan
Japan
0
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Schweden
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0
0
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4
Tunesien
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0
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K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
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Belgien
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0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
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3
Iran
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Neuseeland
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K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
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1
Spanien
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0
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0
2
Kap Verde
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3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
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Uruguay
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K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
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1
Frankreich
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2
Senegal
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0
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Irak
Irak
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0
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Norwegen
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0
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K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
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1
Argentinien
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0
0
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Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
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4
Jordanien
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0
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K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
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Kolumbien
Kolumbien
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K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
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England
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Kroatien
Kroatien
0
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3
Ghana
Ghana
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Panama
Panama
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K.o.-Phase
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