Darum gehts
- Harry Kane fällt gegen Freiburg aus, könnte am Dienstag wieder fit sein
- Laporta kritisiert Fifa-Kalender nach Raphinhas Verletzung in Testspiel
- Schweizer Nati blieb beim 0:0 gegen Norwegen ohne Verletzungen
«Harry hat am Sonntag gut trainiert. Dann hat er beim Nationalteam sein Sprunggelenk gespürt. Das hat Auswirkungen auf das morgige Spiel, er wird nicht zur Verfügung stehen», sagt Bayern-Trainer Vincent Kompany (39) am Freitag zum Zustand seines Star-Stürmers Harry Kane (32). Die gute Nachricht für die Münchner: Für das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid am kommenden Dienstag soll Kane aber wieder fit sein.
Kane ist nur einer von mehreren Stars, die vergangene Woche beim Nationalteam einrücken mussten und danach mit körperlichen Beschwerden wieder zu ihren Klubs zurückkehrten.
Bis auf ein paar wenige Teams, die noch in den Playoffs um ein WM-Ticket kämpften, gings für die Mehrheit der Nationalmannschaften um nichts. So wie die Schweizer Nati pröbelten viele an taktischen Varianten für die Endrunde im Sommer. Umso ärgerlicher für die Klubs, wenn sich dabei ihre Schlüsselfiguren verletzten.
«Wir spielen um unser Überleben»
Hart trifft es zum Beispiel Barcelona: Bei den Katalanen fällt Raphinha (29) jetzt wochenlang aus, nachdem der Brasilianer im Testspiel gegen Frankreich (1:2) zur Pause wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste.
Das bringt Joan Laporta (63) so richtig auf die Palme. «Es ist zum Verrücktwerden, dass sich einer deiner besten Spieler in einem Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Brasilien verletzt», wettert der Barça-Präsident gegenüber dem katalanischen Portal «Mon Esport». Und er nimmt den Weltfussballverband in die Pflicht: «Die Fifa muss einen Spielkalender erstellen, der die wichtigsten Vereinswettbewerbe berücksichtigt. Wir spielen in dieser Phase der Saison um unser Überleben.»
Tatsächlich geht es für Barcelona in den kommenden Wochen um viel. In der Liga liefert man sich ein umkämpftes Titelrennen mit Real Madrid und auch in der Champions League ist eigentlich nur der Sieg gut genug.
Doch auch Barças Titel-Rivale Real Madrid ist unzufrieden mit dem letzten Zusammenzug der Nationalteams – allerdings aus einem anderen Grund: Jude Bellingham (22) ist von England-Coach Thomas Tuchel (52) zwar aufgeboten, aber in beiden Testspielen der Three Lions nicht eingesetzt worden. Gemäss der spanischen «Marca» wird die Nati-Reise des Mittelfeldspielers bei den Königlichen deshalb als «sinnlos» angesehen.
Schalke im Aufstiegsrennen geschwächt
Auch andere wichtige Stützen haben die Einsätze fürs Nationalteam nicht unbeschadet überstanden: Noni Madueke (24) musste beim 1:1 von England gegen Uruguay verletzt runter und ist für den FA-Cup-Viertelfinal von Arsenal gegen Southampton zumindest fraglich. Und Bosniens Edin Dzeko (40) wird Schalke nach einer Schulterverletzung im gewonnenen Playoff-Spiel gegen Italien im Aufstiegsrennen vorerst fehlen.
Besser weg kam da die Schweiz: Trotz des miserablen Rasens in Oslo blieb die Nati beim müden 0:0 gegen Oslo von Ausfällen verschont. «Zum Glück hat sich niemand verletzt» kommentierte Blick-Fussballchef Tobias Wedermann im Nachgang zur Partien die Norwegen-Reise der Schweizer.
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