Bajraktarevic schiesst Bosnien an die WM
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Italien im Tal der Tränen:Bajraktarevic schiesst Bosnien an die WM

Azzurri träumen von Top-Namen als Nachfolger
Gattuso nach WM-Debakel nicht mehr Nationaltrainer Italiens

Italiens Nationaltrainer heisst nicht mehr Gennaro Gattuso. Es ist der nächste Abgang bei den Azzurri nach dem Quali-Debakel zur WM 2026. Beim Thema Nachfolge träumt man jetzt von ganz grossen Namen
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Gennaro Gattuso ist nicht mehr Trainer der italienischen Nationalmannschaft.
Foto: IMAGO/IPA Sport

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nach WM-Quali-Debakel: Gattuso nicht mehr Italiens Nationaltrainer
  • Zur Trennung soll es in gegenseitigem Einvernehmen gekommen sein
  • Für die Nachfolge werden grosse Trainer-Namen gehandelt
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Pascal KeuschRedaktor Sport

Nach dem erneuten WM-Quali-Debakel muss Gennaro Gattuso (48) seinen Posten als Nationaltrainer räumen. Der italienische Fussballverband Figc verkündet am Freitagnachmittag, dass der bis Ende Juni laufende Vertrag einvernehmlich aufgelöst wurde.

«Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Nationaltrainer als beendet», erklärt Gattuso in der Medienmitteilung. Weiter sagt er: «Es war mir eine Ehre, die Nationalmannschaft zu trainieren.»

Gattuso, der 2013 kurzzeitig beim FC Sion als Spielertrainer für Aufsehen gesorgt hatte, übernahm die Squadra Azzurra im vergangenen Herbst, musste in der WM-Quali mit Italien aber in die Playoffs und scheiterte dort in der letzten Runde an Bosnien-Herzegowina.

Wer wird Gattusos Nachfolger?

Jetzt steht bei unseren südlichen Nachbarn ein Neustart an: Von einem Wiederaufbau der italienischen Nationalmannschaft ist die Rede. Dafür sprechen auch die Rücktritte von Verbandsboss Gabriele Gravina (72) und Delegationsleiter Gianluigi Buffon (48).

Die italienische Medienlandschaft spekuliert nun bereits über Gattusos Nachfolger. Die «Gazzetta dello Sport» träumt von Star-Trainer Pep Guardiola (55). Immer wieder gab es zuletzt Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied des Spaniers bei Manchester City, wo er aber noch bis 2027 unter Vertrag steht.

Guardiola selbst hat in der Vergangenheit erklärt, dass er sich vorstellen könne, ein Nationalteam zu betreuen. Dennoch gilt ein Engagement in Italien im Sommer als eher unwahrscheinlich – nicht zuletzt, weil die Squadra Azzurra mit einer Ausnahme in den 50er-Jahren fast immer von Italienern trainiert wurde.

Auch eine Rückkehr wird diskutiert

So erwägt der Verband auch realistischere Alternativen. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Roberto Mancini (61), der die Italo-Auswahl 2021 zum EM-Titel führte. Aktuell steht der Italiener bei al-Sadd in Katar unter Vertrag.

Zu den weiteren Kandidaten zählen der aktuelle Napoli-Coach Antonio Conte (56) und Milan-Trainer Massimiliano Allegri (58). Bei beiden könnten jedoch vertragliche Verpflichtungen einen sofortigen Wechsel erschweren. Auch Conte war schon Trainer der Nationalmannschaft (2014 bis 2016), für Allegri wäre es das erste Mal an der Seitenlinie des kriselnden Fussballriesen.

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