Arsenal-Profi erhält 2. Chance
«Muss es akzeptieren» – Tuchel erklärt England-Korb für Real-Star

Thomas Tuchel hat Arsenal-Verteidiger Ben White in Englands Kader berufen. Nach vier Jahren Pause kehrt White zurück, um den verletzten Jarell Quansah zu ersetzen. Er erhält den Vorzug vor Real-Star Trent Alexander-Arnold – was nicht ohne Schlagzeilen bleibt.
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Für die zwei Testspiele gegen Uruguay und Japan hat England-Manager Thomas Tuchel 35 Spieler aufgeboten.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thomas Tuchel holt Ben White zurück ins England-Team nach WM-Abschied 2022
  • White ersetzt verletzten Jarell Quansah und zeigt Reue sowie Motivation
  • Real-Star Trent Alexander-Arnold schaut derweil in die Röhre
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Blick Sportdesk

England-Coach Thomas Tuchel (52) hat Ben White (28) zurück ins Team der «Three Lions» geholt – trotz dessen umstrittener Vergangenheit. Der Arsenal-Verteidiger wird den Platz des verletzten Jarell Quansah einnehmen. Und das sorgt für Fragezeichen.

White hatte seit der WM 2022 in Katar, als er das Team aus persönlichen Gründen verlassen hatte, nicht mehr für England gespielt. Sein Abschied damals sorgte für Schlagzeilen, besonders nachdem bekannt wurde, dass es zu einem Streit mit dem damaligen Co-Trainer Steve Holland gekommen war.

Tuchel sieht die Zeit reif für ein Comeback und stellt sich hinter White. «Zunächst denke ich, dass jeder eine zweite Chance verdient», sagte der Trainer. Der Spieler habe ihm gegenüber deutlich gemacht, dass er bereit sei, für England zu spielen. «Als ich Ben gefragt habe, ob er bereit wäre, für mich und für England zu spielen, sagte er sofort, ohne zu zögern, dass er sehr gerne zurückkommen würde, und verzweifelt darauf hoffe, wieder dabei zu sein.»

Aussprache mit Teamkollegen nötig

Während seiner Nomination zeigte White laut Tuchel deutliche Reue und grosse Motivation. «Sein Verhalten und die Art, wie er hier im Trainingslager trainiert hat, waren aussergewöhnlich, sehr, sehr gut. Er zeigt seine Qualität», betonte der Coach. Doch Tuchel weiss, dass die Rückkehr des Verteidigers nicht ohne Diskussionen bleiben wird.

White wird sich mit den Teamkollegen aussprechen müssen, die 2022 bei der WM dabei waren. «Ich denke, es ist notwendig, dass er sich mit seinen Teamkollegen ausspricht », ergänzte Tuchel. «Er hat meine Unterstützung, ich hoffe, er bekommt die Unterstützung der Fans und wir gehen von dort aus weiter.»

«Ich weiss, was Trent uns geben kann»

Die Entscheidung, White dem Real-Madrid-Star Trent Alexander-Arnold vorzuziehen, hat für Diskussionen gesorgt. Doch Tuchel bleibt hart. «Er muss es einfach akzeptieren», erklärte er gegenüber Journalisten. Die Wahl fiel auf White, da er bei seinen letzten Spielen, darunter das Finale des englischen Ligapokals, eine starke Form gezeigt habe. Tuchel nutze die Gelegenheit, den Spieler persönlich zu bewerten und ihn in die Mannschaft zu integrieren. «Es ist einfach eine Wahl. Eine sportliche Entscheidung. Vielleicht eine schwierige Wahl. Und vielleicht, bis zu einem gewissen Grad, unfair», gibt er zu.

Neben White setzt Tuchel auch auf Tino Livramento und Djed Spence, die in den letzten Trainingslagern überzeugt hatten. «Ich weiss, was Trent uns geben kann, deshalb fiel die Wahl auf Ben und Tino Livramento, um die Jungs zu behalten, die im September, November und Dezember ein gutes Trainingslager mit uns hatten», erklärte Tuchel. Den Fans dürfte diese Entscheidung schwerfallen, doch der Deutsche bleibt bei seiner Linie.

England trifft am Freitag in einem Freundschaftsspiel im Wembley auf Uruguay und spielt am Dienstag gegen Japan. Es bleibt abzuwarten, ob Ben White die Gelegenheit bekommt, auf dem Platz zu zeigen, dass er seine zweite Chance verdient hat.

Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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