Hier rennen die St. Galler Cup-Helden auf die Bühne
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Während Musik-Act:Hier rennen die St. Galler Cup-Helden auf die Bühne

Fazliji stellt die St. Galler Cupsieg-Helden vor
Vom Stolperi über «den Psycho» bis zum Espen-Gigolo

Der FC St. Gallen hat endlich neue Cup-Helden. Ur-Espe Betim Fazliji stellt das Sieger-Team vor und verrät, wer für ihn ein «Psycho» und wer ein wahrer Gigolo ist.
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Der St. Galler Publikumsliebling Betim Fazliji stellt für Blick die Cuphelden des FCSG vor.
Foto: Pius Koller
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Stefan KreisReporter Fussball

Betim Fazliji (26) ist einer der grössten Pechvögel der St. Galler Fussballgeschichte. Schon zweimal hat sich das Mittelfeldhirn der Espen das Kreuzband gerissen. Insgesamt war er 766 Tage verletzt, verpasste über 100 Pflichtspiele für Grün-Weiss.

Seine positive Aura aber hat die Frohnatur aus dem Rheintal nicht verloren. Obwohl der Mittelfeldspieler im Cupfinal nicht zum Einsatz kommt, nimmt er sich nach der Feier Zeit und sagt zu allen Final-Helden ein paar Worte.

Lukas Watkowiak

«Unser Titan. Er hat uns gegen Wil und Rapperswil im Penaltyschiessen gerettet. Seinen Fehler im Final haben wir ihm schon lange verziehen.»

Lukas Watkowiak hexte die St. Galler bis in den Final.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Lawrence Ati Zigi

«Unser Panther, er ist eine Katze. Kommt im Final rein, ist noch nicht mal richtig eingewärmt und zeigt, dass er einfach der beste Torhüter ist.»

Lawrence Ata Zigi (mit Pokal) spielte im Cup-Final eine Halbzeit.
Foto: PIUS KOLLER

Tom Gaal

«Für mich der Final-MVP. Ein mega, mega cooler Typ, eher ruhig. Ich mag ihn sehr gerne.»

Tom Gaal schoss im Cupfinal das wegweisende 1:0 für die Espen.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Jozo Stanic

«Unser kroatischer Psycho. Ich habe noch nie einen Tag erlebt, an dem er nicht geschrien hat. Aber ich glaube, das passt sinnbildlich zu dem, was er auf dem Platz zeigt.»

Leise wird es um den Kroaten Jozo Stanic eigentlich nie.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Chima Okoroji

«Hat wirklich eine brutale Saison gemacht. Ein ruhiger, gelassener Typ. Aber er taut in der letzten Zeit immer mehr und mehr auf.»

Chima Okoroji gilt im FCSG-Team eher als ruhiges Gemüt.
Foto: Urs Bucher

Lukas Daschner

«Mein Homie, ich kenne ihn aus gemeinsamer Zeit beim FC St. Pauli. Unsere Nummer 10. Mit ihm hatte ich in Hamburg eine geile Zeit, jetzt in St. Gallen eine noch geilere.»

Lukas Daschner gehört zu den Schlüsselspielern beim FCSG.
Foto: keystone-sda.ch

Hugo Vandermersch

«Unser Gigolo, der bestaussehende Aussenverteidiger, den wir haben.»

Gilt als Gigolo bei den Espen: Hugo Vandermersch.
Foto: PIUS KOLLER

Lukas Görtler

«Unser Capitano, eine Legende, ein Fussballgott.»

Er ist in St. Gallen schon lange eine Legende: Kapitän Lukas Görtler.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Carlo Boukhalfa

«Unser Goalgetter im Mittelfeld. Hat in dieser Saison sehr viele Tore geschossen. Auf dem Platz wird er nie müde, dafür hat er meinen grössten Respekt.»

Mittelfeldspieler Carlo Boukhalfa lässt die St.-Gallen-Fans immer wieder jubeln.
Foto: keystone-sda.ch

Mihailo Stevanovic

«Ich habe ihm nach dem Final gesagt, er habe wie Cancelo gespielt. Ein ganz, ganz guter Typ.»

Spielte im Cupfinal gross auf: Mihailo Stevanovic
Foto: Pius Koller

Alessandro Vogt

«Unser Stolperi, aber trotzdem brandgefährlich. Seinen Transfer in die Bundesliga mag ich ihm von Herzen gönnen. Er hat bislang eine Bilderbuchkarriere hingelegt und ich hoffe, dass es so weitergeht.»

Verabschiedet sich mit einem Pokal in die Bundesliga: Alessandro Vogt.
Foto: keystone-sda.ch

Aliou Baldé

«Unser Turbozünder. Ich glaube, der hat gleich viel PS wie ein Porsche.»

Aliou Baldé bringt die PS auf den Rasen.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Christian Witzig

«Was will ich zu ihm sagen? Er ist Ostschweizer wie ich. Er hat es nicht einfach gehabt mit der Verletzung vor dem Final. Und dann macht er mit seinem ersten Ballkontakt solch einen Treffer. Wahnsinn.»

Christian Witzig hat nicht die einfachste Saison hinter sich.
Foto: keystone-sda.ch

Mit Joel Ruiz, Cyrill May, Corsin Konietzke, Nino Weibel, Diego Besio und Nevio Scherrer haben die Espen sechs weitere Ostschweizer im Kader, die in dieser Saison schon Spuren hinterlassen haben. Ruiz und Weibel beispielsweise standen beim Halbfinal-Sieg gegen Yverdon in der Startelf.

Für Fazliji, der ebenfalls seit seiner Jugend grün-weiss trägt, platzt fast vor Stolz: «Ich war selber in dieser Position und ich glaube, alle haben ganz viel Respekt verdient. Aber sie müssen jetzt dranbleiben, es ist noch nichts erreicht. Alle sind auf einem super Weg, jetzt müssen sie weiter hart arbeiten.»

Damit das nächste Kapitel in der grün-weissen Vereinshistorie von Eigengewächsen geschrieben werden kann.

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