Kevin Fiala überrascht Hockey-Nati in der Kabine
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NHL-Star zieht Show ab:Kevin Fiala überrascht Hockey-Nati in der Kabine

Nervöser Fiala als Überraschung
Was die Kabinenszenen über unsere Nati aussagen

Nach Andrea Glauser sorgte mit Kevin Fiala der nächste verletzte Nati-Star in der Kabine für Betrieb. Und ein Goalie stellt sogar Leonardo Genoni in den Schatten. Hier kommt das Nati-Inside nach dem Sieg gegen die Briten.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kevin Fiala unterstützt die Nati bei der Eishockey-WM in Zürich
  • Trotz Beinbruchs angereist, begleitet er das Team als emotionaler Motivator
  • Fiala: nervös beim Verlesen der Starting Six vor 4:1-Sieg über Grossbritannien

Die Verletzten gehören dazu

Gegen Österreich hatte der verletzte Andrea Glauser auf emotionale Weise vor dem Spiel als Spezialgast die Starting Six verlesen, jene Spieler, die zu Beginn der Partie auf dem Eis stehen. Gegen Grossbritannien war es an Kevin Fiala (siehe Video oben), dem verletzten NHL-Star, der es als Spieler nicht an die WM geschafft hat. Aber inzwischen in die Schweiz zurückgekehrt ist, um als Zuschauer an der WM dabei zu sein. Es sind starke Zeichen, dass alle zu diesem Team dazugehören, auch die Verletzten. Nati-Trainer Jan Cadieux sagt dazu: «Das zeigt den Spirit dieser Mannschaft, dass Kevin unbedingt kommen wollte, um sie zu unterstützen.» Mit Fialas NHL-Kollege Jonas Siegenthaler ist ein weiterer Verletzter gar Teil des Staffs, er hilft seit Beginn, wo er kann.

Fiala hoffte bis zuletzt

Nachdem Andrea Glauser vor dem 9:0-Kantersieg gegen Österreich beim Verlesen der Starting Six einen sehr guten Job gemacht hatte, war Kevin Fiala tags darauf etwas unter Druck. «Ich war sehr, sehr nervös. Nervöser, als wenn ich spiele. Aber es war lustig», sagte Star der Los Angeles Kings, der spontan angereist war, gegenüber SRF. Bis vor einer Woche habe er gehofft, dass es nach seinem Beinbruch bei Olympia doch noch für die WM reichen könnte, sagte der Ostschweizer. «Aber die Kings haben auch etwas zu sagen. Jetzt bin ich als Fan und als Teamkollege da und werde alles tun, um einen guten Vibe reinzubringen.»

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Briten-Routinier schwärmt nach 1:4

Bei den Schweizer Nati-Spielern sprachen alle nach dem 4:1-Sieg gegen Grossbritannien von einem Knorz und davon, dass man nicht die beste Leistung gezeigt habe. Anders war die Wahrnehmung ihrer eigenen Leistung bei den Briten – trotz der Niederlage. «Ich bin stolz auf die Jungs, es war ein starker Teameffort. Wir konnten gegen ein derart starkes Team mithalten», sagte Verteidiger Mark Richardson. Auch die singenden Schweizer Fans hatten es dem 39-jährigen Routinier der Cardiff Devils angetan: «Die Ambiance war grossartig – das war ein tolles Erlebnis.»

Der Brite Mark Richardson (rechts, gegen Timo Meier) ist höchst zufrieden nach der 1:4-Niederlage gegen die Schweiz.
Foto: keystone-sda.ch

Zurück zum Österreich-Spiel

Mit der Leistung gegen Grossbritannien waren die Schweizer nur bedingt zufrieden. Was wollen sie am Samstag gegen Ungarn, das ebenfalls zu den Underdogs in ihrer Gruppe A gehört, besser machen? «Wieder so wie gegen Österreich spielen. Da waren wir von Anfang an bereit, spielten gradlinig und hatten Zug zum Tor», sagt Verteidiger Dominik Egli.

«Haben uns das Leben selbst schwer gemacht»
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Einer ist noch besser als Genoni

Mit einer Abwehrquote von 96,49 Prozent ist Nati-Goalie Leonardo Genoni (38), der gegen Grossbritannien einen freien Tag geniessen konnte, eine Wucht. In drei Spielen hat er nur zwei Treffer zugelassen. Doch es gibt tatsächlich einen Keeper, der an der WM eine noch bessere Bilanz aufweist: der Norweger Henrik Haukeland. Der 31-Jährige, der sein Geld in der DEL bei den Straubing Tigers verdient, ist noch immer ungeschlagen. Sowohl gegen Slowenien als auch Italien (jeweils 4:0) feierte er einen Shutout und hat bisher 41 Schüsse auf sein Tor abgewehrt. Dabei blieb es am Donnerstag, weil er gegen Kanada (5:6 n.V.) nur als Ersatzmann im Einsatz stand.

Norwegens Goalie Henrik Haukeland hat in zwei Spielen noch keinen Treffer kassiert.
Foto: Freshfocus

Berra ist der drittälteste Spieler

Reto Berra kam nach überstandener Lungenentzündung, die ihn fünf Tage ins Bett verbannt hatte, gegen die Briten (4:1) zu seinem ersten Einsatz an der Heim-WM. Der 39-Jährige ist der drittälteste Spieler des Turniers. Nur der Brite Mark Richardson (39) und der unverwüstliche Roman Cervenka (40, ex SCRJ Lakers, ZSC Lions und Fribourg) sind noch älter als Fribourgs Meistergoalie. 

Reto Berra (rechts, neben Timo Meier) strahlt nach seinem ersten Einsatz bei der Heim-WM.
Foto: Getty Images

Meier rückt Andrighetto auf die Pelle

ZSC-Star Sven Andrighetto blieb im fünften Spiel an seiner Heim-WM erstmals ohne Skorerpunkt, hält sich aber nach wie vor an der Spitze der Skorerliste des Turniers (8 Punkte, 3 Tore). Doch Teamkollege Timo Meier sitzt ihm nun im Nacken (8, 2). Gegen die Briten bucht der Flügelstürmer der New Jersey Devils, der nur im Startspiel gegen die USA (3:1) ohne Punkt geblieben war, einen Assist.

Timo Meier schliesst an der Spitze der WM-Skorerliste zu Sven Andrighetto auf.
Foto: keystone-sda.ch

Ungarns Schweiz-Söldner auf Klubsuche

Beim nächsten Nati-Gegner Ungarn spielt mit Tamas Ortenszky auch ein Schweiz-Söldner mit. Der 24-jährige Verteidiger spielte als Junior bei Biel, verfügt über eine Schweizer Lizenz und stand die letzten beiden Jahre bei Winterthur unter Vertrag. Nach dem Rückzug der Zürcher aus der Swiss League befindet sich Ortenszky auf Klubsuche. Allerdings bislang in der Schweiz erfolglos, weshalb dem Vernehmen nach die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass er kommende Saison in Ungarn spielen wird.

Auf Klubsuche: Tamas Ortenszky (links, gegen den Österreicher Vinzenz Rohrer), der bisher bei Winterthur spielte.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Am Samstag sind die Legenden an der Reihe

Am Samstagmittag steigt auf dem synthetischen Eisfeld in der Fanzone nahe der Zürcher Swiss Life Arena um 12.30 Uhr ein Legenden-Spiel. Davor gibt es ab 11 Uhr eine Autogrammstunde. Vor allem ehemalige Stars aus der Schweizer Hockeyszene wie Mathias Seger, Thomas Rüfenacht, Josef Marha, Goran Bezina, Severin Blindenbacher, Paolo Duca oder Michel Zeiter sind dabei in Aktion zu sehen – aber auch die kanadische Legende Kirk Muller, Sänger Bastian Baker, der jüngst zurückgetretene Kloten-Captain Steve Kellenberger oder der aktuelle ZSC-Stürmer Chris Baltisberger.

Ex-Nati- und -ZSC-Captain schnürt fürs Legenden-Spiel am Samstagmittag die Schlittschuhe.
Foto: Raphaël Dupain
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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
5
21
15
2
Finnland
Finnland
4
15
12
3
Österreich
Österreich
4
-2
9
4
USA
USA
4
-1
5
5
Ungarn
Ungarn
3
0
3
6
Lettland
Lettland
4
-8
3
7
Deutschland
Deutschland
4
-10
1
8
Großbritannien
Großbritannien
4
-15
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
4
13
11
2
Slowakei
Slowakei
4
9
11
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
5
10
4
Norwegen
Norwegen
4
6
7
5
Schweden
Schweden
4
7
6
6
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
7
Dänemark
Dänemark
4
-15
0
8
Italien
Italien
4
-15
0
Playoffs
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