Glauser heizt der Nati vor dem Ösi-Spiel mächtig ein
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Feurige Verkündung:Glauser heizt der Nati vor dem Ösi-Spiel mächtig ein

Mächtig geladener Nati-Einheizer in der Kabine
Verletzter Glauser macht verrückte Gold-Ansage

Sven Andrighetto, Damien Riat, Denis Malgin und Roman Josi fallen mit Top-Werten auf. Hier kommt das Nati-Inside mit Andrea Glauser in der Hauptrolle.
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Glauser heizt der Nati gewaltig ein

Vor dem Österreich-Spiel kündigte Nati-Coach Jan Cadieux in der Kabine einen besonderen Gast in der Kabine an: Andrea Glauser (30). Der verletzte Verteidiger, der letztes Jahr zum Captain aufgestiegen war, als sich Nico Hischier verletzt hatte, verkündete die Starting Six. Und wie! Der Fribourger brachte mächtig Energie in die Kabine, auch wenn er zu Beginn Stürmer Simon Knak nicht fand und «Wo ist der Knaki?» rief und dafür Gelächter erntete. Glausers «Pep-Talk» scheint gewirkt zu haben. Die Schweizer gewannen danach gleich 9:0, wobei mit Damien Riat einer der Starting Six einen Doppelpack schnürte und Glausers Schwager Christoph Bertschy mit seinem Tor den Schlusspunkt setzte.

Ein Omen für WM-Gold?

Apropos Andreas Glauser. Der Fribourg-Verteidiger war bei SRF zu Gast und machte eine spannende Rechnung. «Ich weiss genau, wie man gewinnt», sagte er. 2024 und 2025 sei er mit Lausanne im Final auf dem Eis gestanden – und habe jeweils (gegen die ZSC Lions) verloren. Dieses Jahr habe er den Final verletzt verpasst und Gottéron sei Meister geworden. 2024 und 2025 hatte er mit der Nati jeweils den WM-Final verloren. Und jetzt? «Und jetzt spiele ich nicht … Die werden dieses Gold holen. Definitiv, sicher.»

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Verteidigung hält trotz Absenzen dicht

Neben Andrea Glauser fehlt der Nati mit Jonas Siegenthaler von den New Jersey Devils, der das Team als Mädchen für alles neben dem Eis unterstützt, und Davos-Brocken Michael Fora zwei weitere Stammverteidiger. Zudem verzichtet man an diesem Turnier noch einmal freiwillig auf Lian Bichsel von den Dallas Stars. Und doch macht die Defensive bisher einen hervorragenden Job: In vier Spielen hat die Nati nur vier Tore kassiert. Gegen Österreich feiert Leonardo Genoni dabei seinen 13. WM-Shutout. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.

Suter-Einsatz fraglich

Beim Warmup am Mittag stehen am Donnerstag nur die beiden Goalies Reto Berra und Sandro Aeschlimann sowie Verteidiger Lukas Frick, der bisher noch nicht gemeldet wurde, und Stürmer Nicolas Baechler unter Anleitung von Goalie-Coach Thomas Bäumle auf dem Eis. Shutout-Rekordmann Leonardo Genoni beobachtet das Geschehen von aussen und bespricht Details mit Aeschlimann. Ob der angeschlagene NHL-Stürmer Pius Suter, der im Österreich-Spiel pausierte, nachdem er am Morgen noch im Warmup dabei gewesen war, schon wieder spielt, ist fraglich. Sein Status ist «day to day», wird also täglich neu beurteilt. Aufgrund der komfortablen Lage könnte man es sich nach vier Siegen in vier Spielen gut leisten, ihn zu schonen und anderen Spielern Spielpraxis zu geben.

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Nati stürmt die Spitze der Statistik-Charts

Der perfekte Start ins Heim-Turnier wirkt sich auch in diversen individuellen Statistik-Kategorien aus. So führt ZSC-Star Sven Andrighetto am Mittwochabend mit 8 Punkten die WM-Skorerliste an. Mit vier Treffern ist Lausanne-Captain Damien Riat zusammen mit Lucas Raymond (Sd) und Rudolfs Balcers (Lett) der beste Torschütze des Turniers. ZSC-Stürmer Denis Malgin steht mit sechs Vorlagen an der Spitze des Assist-Rankings. Und Captain Roman Josi führt mit +7 gemeinsam mit dem Kanadier Tom Wotherspoon die Plus-/Minus-Wertung an.

WM-Topskorer Sven Andrighetto gratuliert WM-Top-Torschütze Damien Riat nach dessen 4:0 gegen Österreich.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Josi und Genoni bei Gamern heiss begehrt

Auch während der WM in Zürich und Fribourg haben Fans die Möglichkeit, bei einem Fantasy Game ein virtuelles Turnier zu spielen. Dabei stellen sie sich ihre Mannschaften mit ihren Lieblingsspielern zusammen. Ganz hoch im Kurs sind zwei Schweizer, die zu den fünf meist ausgewählten Akteuren zählen: Rekord-Goalie Leonardo Genoni wurde bereits von 19 Prozent der User ins Team geholt (Stand Mittwoch), NHL- und Nati-Star-Verteidiger Roman Josi von 23 Prozent. Wen ein Drittel der Gamer in der Mannschaft haben wollen: Kanadas Supertalent Mack Celebrini (31 %).

Kanada-Jungstar Macklin Celebrini ist der begehrteste Spieler im Fantasy-Game der IIHF.
Foto: Screenshot IIHF

Malgin mit weiser Voraussicht

Deutschland war gegen die Nati nicht konkurrenzfähig, Österreich noch weniger – und nun kommen mit Grossbritannien (Donnerstag) und Ungarn (Samstag) die beiden auf dem Papier schwächsten Gruppengegner. Doch bei der Nati denkt niemand daran, einen Gang zurückzuschalten. «Du musst so spielen wie gegen jeden Gegner, darfst sie nicht unterschätzen, sonst wird es schwierig», sagt Denis Malgin. Dies auch mit weiser Voraussicht auf das, was noch kommt. Am Dienstag geht es gegen Finnland um den Gruppensieg am nächsten Donnerstag steht der Viertelfinal an. Malgin: «Es geht auch darum, den Rhythmus hochzuhalten. Wir wollen den Puck laufen lassen und versuchen auch bei hohen Resultaten, zu attackieren und nicht zu verspielt zu werden.»

Denis Malgin kommt an der Heim-WM auf seine Kosten.
Foto: Pius Koller

Baechler mit erstem Einsatz

ZSC-Stürmer Nicolas Baechler (22) musste lange auf seinen ersten Einsatz warten. Erst am Mittwoch wird er gemeldet und kommt dann am Abend gegen Österreich sehr sporadisch und vor allem im Schlussdrittel zum Zug. «Wir wollen alle Hockey spielen, aber wir haben ein unglaublich gutes Team. Ich habe versucht, bereit zu sein, ab und zu im Kraftraum noch ein bisschen mehr zu machen», sagt der zweifache Schweizermeister und Silbeheld von 2025. Die ersten drei Partien hatte er auf der Spieler-Tribüne verfolgt. «Es ist unglaublich. Ich glaube, die Fans tragen uns irgendwie. Es ist einfach so ein Gefühl, als wären alle zehn Kilo leichter auf dem Eis und viel schneller. Jeder versucht einfach, es zu geniessen, Spass zu haben, alles aufzusaugen und gutes Hockey zu spielen.

Nicolas Baechler musst sich lange gedulden.
Foto: keystone-sda.ch

89 Jahre ohne WM-Niederlage

Am Donnerstagabend geht es schon wieder weiter. Gegner der Nati ist Grossbritannien. Gegen den Aufsteiger und Abstiegskandidaten hat die Schweiz bisher acht Mal an einer WM gespielt und dabei sechsmal gewonnen. Die Niederlagen liegen schon 89 Jahre zurück. In der Neuzeit trafen die beiden Teams noch zweimal aufeinander: 2021 gewann die Schweiz 6:3 (Schweizer Tore: Hofmann, Loeffel, Alatalo, zweimal Bertschy, Hischier) und zuletzt vor zwei Jahren in Prag 3:0 (Tore: Hischier, Kukan, Niederreiter).

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Ösi wechselt innerhalb der National League

Noch während sich die Österreicher mit allen Kräften gegen ein «Stängeli» wehren im Duell mit unserer Nati, macht die «Krone»-Zeitung einen sich anbahnenden Wechsel bekannt: Ösi-Materialwart Uwe Moser soll beim EVZ angeheuert haben. Der Villacher würde damit den zu Meister Fribourg abgewanderten Schweden Benny Boquist ersetzen, der drei Jahre beim Klub war. Moser war in den letzten zwei Jahren beim SCB tätig. Seine Nachfolge in Bern tritt Andreas Vogt an, der zuletzt fünf Jahre bei den SCRJ Lakers war.

Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
18
12
2
Finnland
Finnland
3
9
9
3
Österreich
Österreich
4
-2
9
4
USA
USA
4
-1
5
5
Ungarn
Ungarn
3
0
3
6
Lettland
Lettland
3
-2
3
7
Deutschland
Deutschland
4
-10
1
8
Großbritannien
Großbritannien
3
-12
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
5
10
2
Kanada
Kanada
3
12
9
3
Slowakei
Slowakei
3
5
8
4
Norwegen
Norwegen
3
7
6
5
Schweden
Schweden
4
7
6
6
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
7
Dänemark
Dänemark
3
-11
0
8
Italien
Italien
4
-15
0
Playoffs
Abstieg
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