Schon 29 (!) Kombinationen probiert
SCB-Trainer Ehlers muss sein Ausländer-Rätsel lösen

Am Samstag heisst es für den SCB: siegen oder fliegen! Biel hingegen würde nach dem 4:3-Heimsieg im Hinspiel ein Unentschieden in Bern reichen, um sich für die zweite Play-In-Runde zu qualifizieren.
Kommentieren
1/11
Heinz Ehlers darf sich keinen Fehlgriff bei der Ausländer-Wahl mehr erlauben.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • SCB-Coach Ehlers probierte 29 Ausländerkombinationen, dennoch droht am Samstag das Saisonende
  • Top-Scorer Sgarbossa bleibt gesetzt, Emil Bemström könnte aus dem Kader fallen
  • SCB verlor zuletzt 3:4 gegen Fribourg und Biel, entscheidet Samstag alles
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_409.JPG
Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Die Ausländer-Frage stellt sich beim SCB von Spiel zu Spiel. Bereits 29 verschiedene Kombinationen hat man in dieser Saison versucht. Doch Trainer Heinz Ehlers weiss immer noch nicht, welches die beste ist. Löst er das Rätsel nicht, endet die Saison am Samstag.

Zuletzt hatte es der Däne zweimal mit fünf Import-Stürmern und einem Verteidiger versucht – und 3:4 gegen Fribourg und Biel verloren. «Wir wussten, dass wir Tore schiessen müssen. Das sollte einfacher sein mit fünf ausländischen Stürmern», erklärte Ehlers. Ob er mit seiner Wahl zufrieden war? Natürlich nicht. «Wir haben verloren.»

Wenn man davon ausgeht, dass alle neun Ausländer fit sind, muss Ehlers drei auf die Tribüne schicken. Auch wenn Sandro Zurkirchen bei der 3:4-Hinspiel-Niederlage in Biel kein überragendes Spiel zeigte, kann es sich Ehlers eigentlich nicht erlauben, Adam Reideborn wieder ins Tor zu stellen. 

Sever und Sallinen tanzen SCB-Hintermannschaft aus
5:28
Biel – Bern 4:3:Sever und Sallinen tanzen SCB-Hintermannschaft aus

Der SCB braucht auch am Samstag Tore. Doch es würde nicht erstaunen, wenn «Beton-Heinz» die Defensive stärken würde und seinen solidesten Verteidiger Anton Lindholm, der nach einer Verletzung am Mittwoch wieder trainierte, zurückbringen würde. Hardy Häman Aktell, bei dem sich Licht und Schatten abwechseln, erhielt in Biel am meisten Eiszeit und erzielte das Anschlusstor im Powerplay. Er dürfte erneut Alexandr Iakovenko vorgezogen werden.

Opfert «Beton-Heinz» einen Stürmer?

Kommt ein zusätzlicher Verteidiger rein, muss ein Stürmer über die Klinge springen. Die Prognose sei gewagt: Der seit elf Spielen torlose Miro Aaltonen wird es abermals nicht sein, auch wenn es seine Auftritte rechtfertigen würden und Ehlers seit der Rückkehr von Alain Graf auf der Center-Position wieder mehr Alternativen hat.

Trotz ihren verantwortungslosen Strafen, die Biel zweimal eine doppelte Überzahl bescherten, müssten Waltteri Merelä und Victor Ejdsell gesetzt sein. Sie sind die dynamischsten Angreifer des Teams. Und Lugano-Leihgabe Mike Sgarbossa, der zu den Lakers wechseln wird, ist mit über einem Punkt pro Spiel der klar produktivste Spieler beim SCB. Das dürfte die Mängel des Kanadiers im Defensivspiel aufwiegen. So könnte der Schwede Emil Bemström jener Stürmer sein, der in den sauren Apfel beissen muss.

Knifflig ist die Auswahl alleweil. Doch das ist das Problem von Ehlers. Kompromisse muss er jedenfalls keine mehr machen. Es könnte schliesslich sein letztes Spiel in der Schweiz sein.

Untersander: «Strafen haben uns aus dem Konzept geworfen»
1:00
SCB-Captain nach Niederlage:Untersander: «Strafen haben uns aus dem Konzept geworfen»

Solche Sorgen hat Christian Dubé nicht. Seine sechs Ausländer performten am Dienstag alle und Joker Niko Huuhtanen war zuletzt krank. «Man darf nicht vergessen, dass sie es sind, die unter Druck stehen. Nicht wir», sagte der Biel-Trainer. Doch auch für Biel kann die Saison enden – und dann müsste sich Dubé noch einmal Fragen über seine missglückte Coach's Challenge gefallen lassen, die dem SCB das 3:4 ermöglichte.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen