VA Lemieux checkt Lakers-Captain Dünner
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Dafür muss er vom Eis:Lemieux checkt Lakers-Dünner in den Rücken

Schiris wenden Regel nicht an
Rappi wird in Davos ein Tor geklaut

Kurz bevor er von HCD-Rumpler Lemieux in die Bande gecheckt wird, spediert Lakers-Captain Dünner den Puck noch in den verlassenen Davoser Kasten. Doch die Refs pfeifen das Spiel ab, weil sie eine Prügelei oder Verletzung befürchten.
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Lakers-Captain Nico Dünner hat ein Tor geschossen in Davos, das hätte zählen müssen. Es wäre das 4:2 für Rappi gewesen.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Es sind turbulente letzte 76 Sekunden im Duell zwischen Davos und Rappi. Die Lakers führen 3:2 und wehren sich gegen den aufgekommenen Dauerdruck der Bündner. HCD-Trainer Josh Holden ersetzt seinen Goalie Sandro Aeschlimann durch einen zusätzlichen Feldspieler, die Davoser wirbeln in der SCRJ-Zone. Captain Dünner kommt nach einem Zadina-Hammer im Rund an den Puck und spediert ihn Richtung verlassenes HCD-Gehäuse – just bevor ihn Brendan Lemieux in die Bande checkt.

Es sind wegweisende Sekunden für die Partie: Head-Schiedsrichter Daniel Piechaczek hebt die Hand und unterbricht das Spiel. Wohl weil sie befürchten könnten, dass sich a) Dünner verletzt hat, oder b) eine Prügelei ausbricht. Jedenfalls liegt der Fokus aller Refs nur auf der Szenerie um HCD-Rumpler Lemieux. Dass Dünners Schuss jedoch auf der anderen Seite des Feldes im Tor gelandet ist, ohne dass irgendein Bündner die Chance gehabt hat, dies zu verhindern, geht in diesem Moment unter.

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Schiri-Experte Kehrli erklärt:Darum zählt Rappis Tor nach dem Lemieux-Foul nicht

Klar ist: Der SCRJ-Captain hat sich nicht verletzt, denn er rappelt sich sofort hoch und weist die Refs darauf hin, dass der Puck im Tor gelandet ist. Davon sind sie offenbar unbeeindruckt. Sie schauen sich zwar die Wiederholung an, jedoch nur des Checks. Sie schicken Lemieux, gegen den mittlerweile ein Verfahren eröffnet worden ist, unter die Dusche. Die Lakers sind im Powerplay von der Rolle – der Shorthander von Filip Zadina zum 3:3 rettet den HCD in die Verlängerung, und im Penaltyschiessen sichern die Ausländer Zadina, Adam Tambellini und Joseph Blandisi den Zusatzpunkt.

DEEPL, EISHOCKEY, NATIONAL LEAGUE, MEISTERSCHAFT, SAISON 2026/27, HC DAVOS, HCD, SC RAPPERSWIL-JONA LAKERS, SCRJ, LAKERS,
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HCD – SCRJ Lakers 4:3 n.P.Zadina-Shorthander ins HCD-Glück

Dabei hätte es gar nicht er so weit kommen dürfen. Denn Dünners Treffer wäre regulär gewesen und hätte das 4:2 bedeutet. Der Grund: Die Regel «Continuous Play» (fortlaufendes Spiel) besagt, dass ein Tor trotz eines zu früh ertönten Pfiffs des Schiris anerkannt werden kann. Als «Continuous Play» wird angesehen, wenn der Puck im Rahmen einer ununterbrochenen, bereits eingeleiteten Schuss- oder Spielbewegung trotzdem direkt danach über die Torlinie gleitet. In einem solchen Fall hätten die Refs auch die Handhabe, dies auf dem Video zu überprüfen (Regel 31.2). Doch die Head-Refs Piechaczek und Roland Gerber tun es nicht. Bei den Lakers hält sich das Verständnis dafür in Grenzen. Denn ihnen ist ein Tor geraubt worden und möglicherweise so auch zwei wichtige Punkte.

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
17
33
44
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
17
3
30
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
18
-7
29
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
SC Bern
SC Bern
16
6
28
6
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
7
EV Zug
EV Zug
12
15
25
8
Lausanne HC
Lausanne HC
19
-11
24
9
EHC Biel
EHC Biel
17
-2
23
10
HC Davos
HC Davos
18
-9
23
11
HC Lugano
HC Lugano
17
-5
22
12
HC Ajoie
HC Ajoie
18
-8
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
18
-17
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
18
-21
18
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