Teamvergleich zeigt
Wir sehen den besten ZSC der Geschichte

15 Siege aus den ersten 16 Spielen. Die aktuelle Equipe der ZSC Lions bringt aufgrund verschiedener Indikatoren alles mit, um als beste aller Zeiten in die Vereinsgeschichte einzugehen – wenn sie sich am Ende der Saison mit dem zwölften Meistertitel belohnt. Das Ranking der fünf besten ZSC-Mannschaften:
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Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Der aktuelle ZSC gewann 15 der ersten 16 Spiele
  • Sieben WM-Silberfahrer und starke Ausländer prägen ihn
  • Gemessen wird er an Titelteams von 1949, 2014, 2024, 2025
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Marcel AllemannReporter Eishockey

1. ZSC 2026/27

Von den ersten 16 Spielen 15 gewonnen – das entspricht einer unfassbaren Siegquote von 93,75 Prozent. Die von NHL-Saurier Claude Julien trainierte Equipe ist der Konkurrenz enteilt. Qualitativ gab es noch nie einen besseren ZSC: Angeführt vom Duo Sven Andrighetto/Denis Malgin standen nicht weniger als sieben Spieler im letzten WM-Silberteam; mit Simon Knak haben sie auf diese Saison hin daraus auch noch einen Kronprinzen dazugewonnen. Zudem hat Julien die Qual der Wahl zwischen sieben funktionierenden Ausländern, darunter der hochdekorierte Mikko Lehtonen und der zweifache Meisterschütze Jesper Frödén. ZSC-Herz, was willst du mehr? Doch abliefern muss diese All-Star-Equipe im Frühling dennoch – in den Playoffs in Schönheit zu sterben, wäre fast schon eine Tragödie.

Sven Andrighetto und die ZSC Lions eilen von Sieg zu Sieg.
Foto: keystone-sda.ch

2. ZSC 2024/25

Es ist mit dem Double aus Meistertitel und Champions-League-Triumph die bislang erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Und trotzdem bringen es die Zürcher über alle Wettbewerbe «nur» auf eine Siegquote von 69,14 Prozent. Dass der ZSC auf zwei Hochzeiten tanzt und an Weihnachten ungeplant seinen Trainer Marc Crawford durch Marco Bayer ersetzen muss, sorgt für den einen oder anderen Rückschlag in der Meisterschaft, die hinter Lausanne auf Quali-Rang 2 abgeschlossen wird. 2025 stellt der ZSC – wiederum angeführt von «Malghetto» – fünf WM-Silber-Fahrer und fast die identischen Ausländer wie aktuell. Er befindet sich somit qualitativ auf einem ähnlich hohen Niveau wie heute.

Schweizer Meister und Champions-League-Gewinner: Für die Spieler der ZSC Lions (hier Chris Baltisberger) gibt es einiges zu stemmen.
Foto: Freshfocus

3. ZSC 1948/49

Es ist eine andere Zeit, Eishockey damals noch ein Hobby. Meister wird man nach nur 12 Spielen, doch für Furore sorgt der ZSC dennoch, indem er Davos nach elf Meistertiteln in Folge stoppt. Die Zürcher gewinnen unter Spielertrainer Heinrich «Hanggi» Boller 10 Partien (83,33 Prozent), spielen einmal unentschieden und verlieren lediglich eine Partie. Auch die Nati wird von ZSC-Spielern geprägt: Bänninger, Bieler, Lohrer, Trepp, Boller und Schubiger sind mit von der Partie, als die Schweiz an der WM in Stockholm Rang 5 erreicht. Mit dem Polen Herbert Urson hat der ZSC damals sogar schon einen Ausländer im Kader.

Die überragende ZSC-Meistermannschaft von 1949: Walter Hauser, Otto Schubiger, Fredi Bieler, Heini Lohrer, Hanggi Boller, Silvio Rossi, Herbert Urson, Raymond Schmid, Gerti Bieler, Hans Baenninger, Heinz Hinterkircher und Walter Guggenbuehl (v.l.n.r.).
Foto: Keystone

4. ZSC 2013/14

Mit 20 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Fribourg gewinnt der ZSC während der ersten Amtszeit von Marc Crawford die Quali – und setzt sich anschliessend auch in den Playoffs mit 12:6 Siegen durch. Über die gesamte Saison ergibt das eine Siegquote von 70,31 Prozent. Für Rock ’n’ Roll in der Nati sorgt die meisterliche ZSC-Delegation damals nicht: An der enttäuschenden WM in Minsk (10. Rang) ist man nur mit drei Spielern vertreten (Seger, Cunti, Schäppi – Wick fehlt verletzungsbedingt). Der Kanadier Ryan Keller brilliert in den Playoffs mit elf Toren, daneben spielt auch Ryan Shannon gross auf.

Ryan Keller überzeugt als Scharfschütze.
Foto: Keystone

5. ZSC 2023/24

Nach einer Durststrecke von sechs Jahren meldet sich der ZSC mit seinem zehnten Meistertitel zurück. In der zweiten Amtszeit von Marc Crawford gewinnen die Zürcher mit sieben Punkten Vorsprung auf Fribourg die Quali und lassen anschliessend mit überragenden Playoffs (12:3-Siege) nichts anbrennen. Sie gewinnen 70,15 Prozent ihrer Spiele. Beim WM-Silber in Prag sind bei der Nati nur Andrighetto, Kukan und Marti dabei – Malgin muss nach einem Verletzungsdrama im letzten Finalspiel passen. Vom heutigen Ausländer-Septett sind Hrubec, Lehtonen, Frödén, Grant und Lammikko schon damals als tragende Säulen mit von der Partie.

Sven Andrighetto feiert 2024 seinen persönlich ersten Meistertitel, insgesamt ist es der zehnte für den ZSC.
Foto: Pius Koller
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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
16
32
42
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
16
4
29
3
SCL Tigers
SCL Tigers
18
11
29
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
17
14
27
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
17
-8
26
6
SC Bern
SC Bern
15
3
25
7
Lausanne HC
Lausanne HC
0:1
19
-8
24
8
EV Zug
EV Zug
11
14
22
9
HC Ajoie
HC Ajoie
17
-5
22
10
HC Lugano
HC Lugano
1:0
17
-8
22
11
HC Davos
HC Davos
17
-10
21
12
EHC Biel
EHC Biel
16
-4
20
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
17
-16
18
14
EHC Kloten
EHC Kloten
17
-19
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
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