Aufgepasst, Davoser!
Der EVZ hat schon zweimal ein 0:3 gedreht

Einmal mehr ist es in den Playoffs ungemütlich für die Zuger. Gelingt es auch diesem Team, das Aus trotz 0:3-Rückstand in der Serie abzuwenden? Einige Spieler wüssten sogar noch, wie es geht …
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So sah im Final 2022 gegen den ZSC der Meisterjubel von Zugs Jan Kovar (l.) und Grégory Hofmann aus, die auch aktuell mit einem 0:3-Rückstand in einer Serie umgehen müssen.
Foto: PIUS KOLLER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • EVZ seit 30. März 2024 ohne Playoff-Sieg, elf Niederlagen in Folge
  • Zuger drehten 2022 einen 0:3-Rückstand, weil sie vom ZSC angestachelt wurden
  • Heuer nur via Play-Ins in Playoffs, Selbstvertrauen bleibt schwach
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Seit dem 30. März 2024 hat der EVZ kein Playoff-Spiel mehr gewonnen. Das 3:7 in Davos ist damit die elfte Niederlage in Serie nach den beiden 0:4-Outs – 2024 im Halbfinal gegen den ZSC, 2025 im Viertelfinal gegen den HCD. Dieselbe Schmach droht den Zugern erneut. Die Davoser könnten schon am Donnerstag mit dem ersten von vier Halbfinal-Pucks den Sack zumachen.

Dass man mit dem Rücken zur Wand steht, dürfte die Zuger aber eigentlich nicht nervös machen. Der Grund? In der Vergangenheit haben sie schon zweimal bewiesen, dass sie ein 0:3-Rückstand nicht beeindruckt, und sie haben die Serie gedreht. Letztmals im Final 2022 gegen die ZSC Lions. Damals treibt sie ein legendärer Fauxpas der Zürcher an: Vor dem Spiel, just als sich der EVZ in der Halle aufwärmt, wird der Meister-Fall geprobt. Ein Banner mit der Aufschrift «ZSC Lions Schweizer Meister» erhellt das Geschehen – und das Gemüt von Ex-EVZ-Schwede Carl Klingberg. Er postet grinsend ein Selfie mit dem Banner im Hintergrund. Die Zuger blasen zur Aufholjagd und zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Im Viertelfinal 2007 legen die Lakers drei Siege in Serie hin. Da bäumt sich der EVZ nochmals auf. Das vierte Duell gewinnt er 6:5 nach Penaltyschiessen. Auslöser für die Wende: Die Rückkehr des zuvor gesperrt gewesenen Paolo Duca mit zwei Treffern im Spiel und einem im Shootout. Sowie der Kniff von Präsident Roland Stärkle, der zum Team-Essen vier Holzscheite mitbringt und sie Trainer Sean Simpson unter die Bank legt. Im Halbfinal rasseln die Zuger dann mit 1:4 gegen Bern raus.

Acht aktuelle EVZ-Spieler waren dabei

Wie es geht, wüssten noch einige Spieler. Aus dem 2007er-Team ist natürlich keiner mehr aktiv. Aber 2022 erleben Captain Jan Kovar, Fabrice Herzog, Sven Senteler, Grégory Hofmann, Dominik Schlumpf, Sven Leuenberger, Livio Stadler und Goalie Leonardo Genoni mit, wie sie die Team-Dynamik zur Wende und zum Titel trägt. Dem ZSC gelingen in den vier Spielen noch mickrige drei Tore.

Doch der grosse Unterschied zum EVZ Ausgabe 2022 ist ein entscheidender: das Selbstvertrauen. Damals sind die Zuger amtierende Meister und als Quali-Sieger in die Playoffs gestartet. Heuer hingegen ist das Selbstvertrauen ein zartes Pflänzchen, auf dem immer wieder herumgetrampelt wird. Richtig aufgeblüht sind die Leistungsträger nie. Via Play-Ins haben sie es gerade noch in die Playoffs geschafft – und stehen dort Dominator HCD gegenüber.

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