Bewaffneter Mann wird von Spezialeinheit verhaftet
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Blick-Leser filmt alles mit:Bewaffneter Mann wird von Spezialeinheit verhaftet

In Wohnung rumgeballert und Grosseinsatz auslöst – Tim T. (27) ist der Amok-Schütze von Regensdorf ZH
«Im Spital hat sich mir Gott offenbart»

Grosseinsatz der Polizei in Regensdorf ZH! Tim T.* (27) verschanzt sich nach nächtlichen Schüssen in seiner Wohnung. Die Polizei nimmt ihn am Dienstagmorgen fest, verletzt wird niemand. T. litt jahrelang unter einer Drogensucht.
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Der Schweizer Tim T. (27) ist der Schütze von Regensdorf ZH. Er hatte viele Jahre lang Drogen- und Alkoholprobleme.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Regensdorf ZH schiesst ein Mann nachts, Polizei nimmt ihn fest
  • Der Schütze Tim T. (27) hatte sich zuvor in der Wohnung verschanzt
  • Er litt an früheren Suchtproblemen, seit 2023 war er laut eigener Aussage clean

In Regensdorf ZH kommt es am Dienstag zu einem Grosseinsatz der Polizei. Der Grund: In der Nacht fallen mehrere Schüsse. 

Die Nachbarschaft befindet sich in Aufruhr, niemand weiss zunächst, was vor sich geht. Fabian A.** (26) hat die Nacht bei seiner Freundin verbracht, die direkt unter dem Schützen wohnt. Er sagt zu Blick: «Ich habe zwei oder drei Schüsse gehört. Später noch mal mindestens einen.»

Die Situation ist längere Zeit angespannt, um 9 Uhr kommt die Entwarnung. Die Polizei nimmt einen 27-jährigen Schweizer fest, den Beamten war es gelungen, den Mann, der sich zunächst in seiner Wohnung verschanzt hatte, zum Aufgeben zu überreden. Er lässt sich widerstandslos festnehmen, verletzt wird zum Glück niemand. 

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Blick-Recherchen zeigen nun: Beim Schützen von Regensdorf handelt es sich um Tim T.* (27).

Schon vorher Vorfälle

Es ist offenbar nicht das erste Mal, dass T. mit einer Waffe in seiner Wohnung rumhantiert, sich als Küchen-Pistolero versucht. Ein Nachbar sagt zu Blick: «Der Mann hat auch früher schon herumgeschossen. Ich habe damals nicht reagiert, weil ich dachte, es seien Jugendliche mit Böllern, die Krawall machen.» Drei Mal habe er das schon mitbekommen. 

Warum Tim T. am Dienstag erneut geschossen hat, ist bislang unklar.

Schwierige Kindheit

Anlässlich eines Podiumsgesprächs vor ein paar Monaten gibt der junge Mann jedoch Einblicke in seine Vergangenheit und seine Gefühlswelt. «Ich habe mit 15 begonnen, Alkohol zu trinken, weil ich den Rausch toll fand», sagt er damals. T. rutscht schnell in die Sucht ab. «Ich trank alleine und schnell harten Alkohol», sagt er. 

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Es folgen der Konsum von Cannabis, Probleme in der Schule und Spitalaufenthalte. T. fliegt vom Gymi, doch er trinkt immer weiter. «Die Auswirkungen auf meinen Körper und mein Hirn waren verheerend, doch ich fühlte mich frei», erklärt er. 

T. kommt auf eine neue Schule, doch der Konsum geht weiter. «Mit 17 konsumierte ich LSD, Ecstasy und Lachgas, ich schaffte es auch auf der neuen Schule nicht.»

Überdosis und Klinikaufenthalte

Stark drogensüchtig habe er dann eine Lehre begonnen. «Doch das verträgt sich nicht», sagt T. in dem Gespräch weiter. Dennoch habe er abgeschlossen. Derweil geht die Beziehung zur Familie in die Brüche. 

2018 bekommt T. vom Chef einen Bonus von 1200 Franken, das ganze Geld gibt er für Drogen aus. Die Folge ist eine Überdosis mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen. «Ich kam ins Spital und dort hat Gott sich mir offenbart», erzählt Tim T. Es folgen Klinikaufenthalte, doch der Drogenkonsum geht weiter. Erst 2023 habe er endgültig mit den Drogen aufgehört, sagt der junge Mann. «Seitdem dreht sich mein Leben um Religion und Jesus.» Von Waffen sagt Tim T. in dem Gespräch nichts. 

Unklar ist, ob der Schweizer einen Rückfall hatte und deshalb geschossen hat. Auch über die Art und Herkunft der Waffen ist bislang nichts bekannt.

Auf seine Nachbarn hat der Schütze derweil nicht auffällig gewirkt, wie Fabian A. sagt: «Ich habe ihn ab und zu im Lift gesehen. Er hat normal gewirkt.»

*Name geändert 

** Name bekannt

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