Panik nach Schiesserei an türkischer Schule
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Video zeigt:Panik nach Schiesserei an türkischer Schule

Neun Tote und 13 Verletzte
Schusswaffen-Angriff an türkischer Schule

Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte rückten am Mittwoch zu einer Schule in der türkischen Stadt Kahramanmaraş aus. Nach offiziellen Angaben starben dort bei einem Schusswaffenangriff neun Personen. Zudem gab es 13 Verletzte.
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Schülerinnen und Schüler rannten in Panik aus dem Gebäude, wie Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen.
Foto: X @Sol_Yumrukk

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schusswaffenangriff an Schule in Kahramanmaraş, Türkei: Tote und Verletzte am Mittwoch
  • Täter: Achtklässler mit fünf Pistolen, Waffe vom Ex-Polizisten-Vater
  • Ermittlungen eingeleitet, unter den Toten drei Schüler und ein Lehrer
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Marian NadlerRedaktor News

Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen, wie Schülerinnen und Schüler in Panik aus dem Gebäude rennen: An einer Schule in der türkischen Stadt Kahramanmaraş hat sich am Mittwoch ein Schusswaffenangriff ereignet. Zahlreiche Rettungs- und Sicherheitskräfte eilten zur Ayser-Çalık-Mittelschule. Die Bilanz der Gewalttat: Acht Schüler und ein Lehrer sind tot, 13 Personen wurden verletzt. Das teilte der türkische Innenminister Mustafa Ciftci laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Sechs der Verletzten werden noch auf der Intensivstation behandelt.

Gouverneur Mükerrem Ünlüer hatte zunächst bekannt gegeben, dass bei dem Angriff vier Menschen gestorben und 20 weitere verletzt worden waren. Ünlüer sagte dem Sender CNN Türk: «Der Angreifer ist ein Achtklässler. Sein Vater ist ein ehemaliger Polizist. Vermutlich hat er die Waffe seines Vaters an sich genommen. Der Angreifer war mit fünf Pistolen und sieben Magazinen bewaffnet und griff in zwei Klassenzimmern an.» 

«In Todesangst aus dem Fenster gesprungen»

Unter den Toten seien acht Schüler und ein Lehrer. Der Angreifer sei getötet worden. Justizminister Akin Gürlek (44) teilte laut «Sabah» mit, dass die Generalstaatsanwaltschaft von Kahramanmaraş umgehend Ermittlungen eingeleitet habe.

Eine Fünftklässlerin, die im Spital behandelt wurde, sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu: «Ich bin mit Todesangst aus dem Fenster gesprungen.» Der Schulleiter habe sie aufgefangen. «Wir wussten nicht, was gerade passiert. Jeder sprang in Panik aus dem Fenster.» Trotz des Einsatzes des Schulleiters brach sie sich ein Bein. 

Schon wieder Schüsse in der Türkei

Die gesamte Türkei sei erschüttert, schrieb Präsident Recep Tayyip Erdogan (72) unterdessen auf der Plattform X. Vater und Mutter des Angreifers seien festgenommen worden. 

Erst am Dienstag waren in der Stadt Sanliurfa im Südosten des Landes Schüsse gefallen. 16 Personen wurden verletzt, darunter 10 Schüler. Ein ehemaliger Schüler hatte in einer Schule das Feuer eröffnet. Der Angreifer nahm sich bei der Tat das Leben.

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