Video zeigt bewaffneten Angreifer
0:47
Schusswechsel mit Polizei:Video zeigt bewaffneten Angreifer

Angriff in Istanbul
Anschlag auf Israel-Konsulat – 198 Festnahmen!

Die Türkei reagiert auf den Angriff vor dem israelischen Konsulat in Istanbul. 198 Personen mit Verbindungen zur IS-Terrorgruppe wurden bei landesweiten Razzien festgenommen. Der Angriff war offenbar gezielt inszeniert.
1/5
Videos der Nachrichtenagentur Demirören Haber Ajansı zeigen den Polizeieinsatz nach dem Anschlag.
Foto: Demirören Haber Ajansı

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Türkei startet Anti-Terror-Operation nach Angriff vor Konsulat in Istanbul
  • 198 Verdächtige aus 34 Provinzen wegen IS-Verbindungen festgenommen
  • Angriff dauerte 10 Minuten, zwei Polizisten leicht verletzt
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
RMS_Portrait_AUTOR_519.JPG
Johannes HilligRedaktor News

Nach den Schüssen vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag hat die Türkei eine landesweite Anti-Terror-Operation gestartet. Dabei wurden gemäss Justizminister Akin Gurlek 198 Verdächtige in 34 Provinzen festgenommen. Ziel der Aktion war die Terrororganisation Islamischer Staat (IS), wie Gurlek laut SRF erklärte. Mindestens einer der Angreifer vom Dienstag hatte Verbindungen zum IS, berichteten türkische Medien.

Der Angriff ereignete sich im Geschäftsviertel Levent, wo drei Bewaffnete mit einem Mietwagen auftauchten. Zwei Polizisten wurden bei dem Schusswechsel leicht verletzt. Einer der Angreifer wurde von der Polizei getötet, zwei weitere – Brüder, die laut Gurlek im Drogenhandel aktiv waren – schwer verletzt und ins Spital gebracht.

Seit Jahren mit dem IS zu kämpfen

Zwölf Verdächtige befinden sich bereits seit Mittwoch in Polizeigewahrsam. Laut Zeugen dauerte die Auseinandersetzung rund zehn Minuten. In dem angegriffenen Konsulat befanden sich keine israelischen Diplomaten – die Vertretung wurde nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 evakuiert.

Die Türkei hat seit Jahren mit dem IS zu kämpfen. Bereits im Dezember 2025 kam es südlich von Istanbul zu einem tödlichen Zusammenstoss mit einer IS-Zelle, die Anschläge zu Silvester plante. Neun Menschen starben. Die Täter vom Dienstag waren laut Behörden türkische Staatsbürger, keine ausländischen Kämpfer. Seibert betonte, dass die Ermittlungen wegen der tiefen IS-Verankerung in der Türkei besonders breit angelegt seien.

Heiss diskutiert
    Meistgelesen