Tüechli-Besetzern droht eine Busse von 300 Euro
1:23
Malaga macht kurzen Prozess:Tüechli-Besetzern droht eine Busse von 300 Euro

Auch Shishas betroffen
Türkei plant striktes Rauchverbot – diese Bussen drohen

Die Türkei will durchgreifen: Rauchen soll nur an gewissen Orten erlaubt sein – ab 2040 will das Land das Qualmen gar komplett verbieten. Wie ist die Gesetzeslage in anderen Ländern?
Kommentieren
1/8
Raucher aufgepasst: Nicht in allen Ferienländern ist das Rauchen auf der Strasse ...
Foto: Getty Images/Cultura RF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Türkei plant bis 2040 ein komplettes Tabakverbot, das betrifft auch E-Zigaretten
  • Rauchen an Stränden, Spielplätzen und Schulen wird verboten
  • Globaler Trend: Auch Länder wie Frankreich, Italien und Thailand verschärfen Gesetze gegen das Rauchen
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
RMS_Portrait_AUTOR_199.JPG
Milena KälinRedaktorin Wirtschaft

Du liegst am Strand, willst die Sonne und das Meeresrauschen geniessen – doch stattdessen qualmt dich dein Sitznachbar ein. Genau dagegen will die Türkei nun vorgehen. Die Regierung plant eines der strengsten Anti-Tabak-Gesetze weltweit, wie zuerst verschiedene Medien berichtet haben. 

Konkret: Künftig darf niemand mehr an Orten wie Spitälern, Schulen oder Gotteshäusern rauchen – aber auch öffentliche Plätze wie Strände oder Spielplätze sind vom Verbot betroffen. Also fast alle öffentlichen Orte. Wer dort trotzdem qualmt, muss 5000 Lira bezahlen. Das ist eine Busse von knapp 90 Franken. Ab wann das Verbot genau gilt, ist bisher noch offen.

Klar ist: Bis 2040 will die Türkei hart durchgreifen und das Rauchen gar komplett verbieten. Sowohl Besitz, Verkauf als auch der Konsum von Tabak sollen dann strafbar sein. Dabei geht es nicht nur ums Zigaretten-Qualmen. Auch Vapes, Shishas oder E-Zigaretten fallen unter das Verbot.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Doch welche Ferienländer greifen wie die Türkei besonders hart gegen Tabakkonsum durch? Blick liefert dir eine Übersicht. 

Frankreich

Seit dem Sommer 2025 gilt in Frankreich ein Rauchverbot in Parks, an Stränden oder in der Nähe von Schulen. Es drohen Bussen von 135 Euro. Ansonsten dürfen die Franzosen in öffentlichen Räumen von den Behörden oder in Museen nicht qualmen. Wie in der Schweiz und vielen anderen Ländern gilt auch in Frankreich ein grossflächiges Verbot in der Gastronomie.

Italien

In Italien greifen vor allem touristische Städte durch: In Mailand ist das Rauchen auf der Strasse seit 2025 nur noch in isolierten Raucherbereichen erlaubt. Seit April verhängt auch die Stadt Rom Bussen gegen Personen, die an Badestränden der römischen Küste paffen. Auch andere Gemeinden Italiens gehen gegen Tabakkonsum an Stränden vor, wie in Ligurien oder Sardinien.

Grossbritannien

Grossbritannien sind vor allem Wegwerf-Vapes ein Dorn im Auge. Also Vapes, die nur einmal gebraucht werden können. Diese sind seit Juni 2025 komplett verboten. Aber auch beim Zigaretten-Konsum greift das Land durch: Menschen, die 2009 oder später geboren wurden, dürfen ihr Leben lang keine Zigaretten kaufen. So will die Insel rauchfrei werden. 

USA

In der Millionenmetropole New York gelten besonders harte Regeln: Es drohen Strafen bis zu 250 Dollar, wer in der Öffentlichkeit qualmt. Das Rauchen ist in Parks, an Stränden oder auch am weltberühmten Times Square untersagt. Bereits seit 2013 fallen auch Vapes und E-Zigaretten unter das Gesetz, seit neustem gilt das Verbot auch für das mittlerweile legale Rauchen von Cannabis. 

China

In Peking ist das Rauchen praktisch nur zu Hause oder in privaten Räumen erlaubt. Das Gesetz gilt bereits seit 2015. Wer trotzdem qualmt, riskiert eine Busse bis 200 Yuan – das sind circa 23 Franken. 

Japan

In Japan ist das Rauchen draussen nur in sogenannten Raucherzonen erlaubt. In Grossstädten wie Tokio oder Osaka ist das Paffen seit 2025 sonst auf der Strasse verboten. Die Strafe fällt mit maximal 5000 Yen, also knapp 25 Franken, wie in Peking nicht besonders hoch aus.

Südkorea

Fast gleich wie in Japan ist die Gesetzgebung in Südkorea. In Einkaufszentren oder an Bahnhöfen gibt es für Raucher bestimmte Zonen. In Parks, an Stränden oder auf der Strasse ist das Qualmen komplett untersagt.

Thailand

Thailand geht ebenfalls gegen Qualmer am Strand vor: Seit 2017 ist das Rauchen an ausgewählten Stränden verboten, beispielsweise auf Phuket oder Ko Samui. Es drohen heftige Strafen von fast 2500 Franken oder gar eine Nacht im Gefängnis. Ansonsten gilt ein Verbot in Räumen wie beispielsweise Restaurants oder an Bahnhöfen, ähnlich wie in Singapur. 

Brasilien

In Südamerika gibt es vergleichsweise wenig Länder, die gegen Raucher vorgehen. Anders in Brasilien: Auch an Aussenbereichen von Gebäuden oder beispielsweise an Stränden in manchen Städten müssen Raucher ihre Glimmstängel in der Tasche lassen.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen