«Ich bin noch immer erschüttert»
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Anwohner trauert im Januar:«Ich bin noch immer erschüttert»

Opfer-Eltern sind schockiert über Gedenkstätte von Crans-Montana
«Ich hätte am liebsten geweint, so widerlich ist es»

Ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation sorgt die Gedenkstätte für die Opfer für heftige Kritik. Angehörige sprechen von einem unwürdigen Zustand und werfen der Gemeinde Gleichgültigkeit vor.
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Der aktuelle Zustand der Gedenkstätte sorgt bei Angehörigen der Opfer für Empörung.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gemeindepräsident Féraud stellt sich heute in Crans-Montana den Bürgerfragen
  • Gedenkstätte für Bar-Brandopfer sorgt wegen Zustand für Empörung bei Angehörigen
  • 600 Meter vom Unglücksort: Holzkonstruktion durch Wetter beschädigt, Kritik wächst
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Daniel MacherRedaktor News

Rund ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation in Crans-Montana wird sich Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) am Dienstagabend erstmals den Fragen der Bevölkerung stellen. Im Zentrum dürften die Folgen der Tragödie für den Walliser Ferienort stehen. Doch auch die Gedenkstätte für die Opfer könnte die Diskussion zusätzlich anheizen.

Wie die französische Zeitung «Le Parisien» berichtet, sorgt der Zustand des Mahnmals bei Angehörigen der Opfer für grosse Empörung. Die rund 600 Meter vom Unglücksort entfernte Holzkonstruktion ist Wind und Wetter ausgesetzt. Beileidsbriefe und Erinnerungsstücke wurden durch Regen beschädigt, einzelne Gegenstände sollen sogar verschwunden sein.

Angehörige üben scharfe Kritik

«Ich hätte am liebsten geweint, so widerlich ist es», zitiert die Zeitung Laurent Peressini, dessen Tochter Pauline beim Brand an Silvester Verbrennungen an 60 Prozent ihres Körpers erlitt. Die Anlage vermittle den Eindruck, «dass es ihnen völlig egal ist», kritisiert der Vater die Gemeinde.

Die Geschichte der Gedenkstätte verlief von Beginn an turbulent. Zunächst entstand unmittelbar nach dem Brand ein spontaner Erinnerungsort. Später richtete die Gemeinde ein wettergeschütztes Zelt ein. Nachdem dieses im Februar durch ein Feuer beschädigt worden war, wurde die heutige Holzkonstruktion errichtet.

Wann kommt eine neue Gedenkstätte?

Auch der neu gegründete Opferverein Revi Crans-Montana kritisiert die Situation. Angehörige hätten die Gedenkstätte als «dürftig» und «unwürdig» beschrieben, schreibt «Le Parisien». Für den Verein kann die Anlage nur eine Übergangslösung sein.

Gemeindepräsident Féraud sprach sich bereits für ein dauerhaftes Denkmal aus. Die Opfer seien «Teil unserer Geschichte» und verdienten einen «respektvollen, würdevollen und dauerhaften Ort». Wo und wann ein solches Mahnmal entstehen soll, wird Féraud möglicherweise am Abend verraten.

Blick berichtet am Abend von der Versammlung, um 17.30 Uhr ist Türöffnung. 

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