Gäste der Trauerfeier legen Blumen für die Opfer nieder
Nach dem offiziellen Ende der Trauerfeier legen viele der prominenten Gäste Blumen für die Opfer nieder.
Traurige Stimmung in Crans-Montana nach Trauerfeier
In Crans-Montana herrscht nach dem Ende der offiziellen Trauerfeier eine niedergeschlagene Stimmung. Viele Menschen gehen nach Hause, die, die bleiben, weinen und halten sich in den Armen, berichtet Blick-Reporter Florin Schranz vor Ort.
Schaffhauser Feuerwehr gedenkt der Opfer
Auch die Schaffhauser Feuerwehr ehrt die Opfer von Crans-Montana. Vor dem Regierungsgebäude in der Stadt Schaffhausen versammeln sich die Einsatzkräfte zusammen mit Mitgliedern des Rettungsdienstes zum Gedenken an die Brandkatastrophe.
Hunderte gedenken auch in Basel
Einige hundert Menschen haben sich am Freitag auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Basel versammelt, um der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS zu gedenken. Sie nahmen damit an der schweizweiten Schweigeminute teil.
Bereits vor 14 Uhr waren die ersten Personen eingetroffen und trotzten dem kalten Wind, der die Walliser Flagge am Rathaus neben jenen von Basel-Stadt und der Schweiz flattern liess. Die Stimmung war bedrückt und es herrschte ungewöhnliche Stille am sonst umtriebigen Ort der Stadt.
Um 14 Uhr dann begann die Schweigeminute, begleitet von läutenden Glocken, die etwaige übrige Nebengeräusche verdrängten. Nach etwa fünf Minuten wurde es wieder Still und die Menge begann, sich nach und nach aufzulösen.
Anwesend waren auch Vertretende der baselstädtischen Regierung sowie des Grossen Rats und des Bundesparlaments. Sie hatten sich zu Beginn der Trauerversammlung auf dem Trottoir vor dem Rathaus aufgestellt und die Menschen hatten sich vor ihnen und um sie versammelt.
Zudem waren Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Sanität auf dem Marktplatz aufgefahren, je eines. Ihre Besatzungen waren während der Trauerfeier anwesend.
Ende der Trauerfeier
Die offizielle Trauerfeier ist nun beendet. Die Anwesenden werden dazu eingeladen, die weissen Rosen mit nach Hause zu nehmen. Die Staatsrepräsentanten und -repräsentatinnen werden eingeladen, die Rosen auf dem Memorium im Saal zu legen.
Hommage an die Opfer durch Olivia Seigne
Nun steht wieder Olivia Seigne auf der Bühne. Mit einer Hommage will sie an die Opfer erinnern. In einem Text voller Metaphern und bildlichen Beschreibungen erinnert sie daran, dass Trauer zu Liebe gehört. «Trauer ist die Kehrseite der Liebe», so Seigne.
Öffentlicher Verkehr in Bern steht still
Angesichts des schweizweiten Trauertages für die Opfer von Crans-Montagna hat der öffentliche Verkehr in der Bundeshauptstadt Bern seinen Betrieb unterbrochen.
Drei Jugendliche tragen eine Botschaft an die Jugend vor
Drei Jugendlichen, die während der Tragödie vor Ort waren, tragen nun eine Botschaft an die jüngere Generation des Landes vor.
«Mit grossen Emotionen ergreifen wir hier das Wort», beginnt Marie Albrecht. «Wir sind an dem Abend in die Bar, um ein letztes Glas zu trinken. Dann wurde es zu einem Albtraum.»
«Die Bilder, die sich uns boten, waren unerträglich», erinnert sie sich. «Draussen war es schlimmer als in einem Albtraum. Schrille Schreie hallten in der eisigen Kälte wider. Der Brandgeruch war unerträglich»
Es würde kein Unterschied machen, woher die Opfer und ihre Familien stammen – alle würden dieselbe Solidarität bekommen. Dafür bedankt sich Solal Heimendinger. Er bedankt sich auch bei allen Einsatzkräften und Spitälern.
«Wir sind eine Generation, die in einer schweren, oft unfairen, fragilen Welt aufwachsen», übernimmt Aline Morisoli. «Und trotzdem bleiben gehen wir vorwärts. Wir kämpfen für das, was wir glauben.» Es bleibe noch viel zu machen, zu reparieren – man träume von einer anderen Welt. «Man sieht Jugendliche, die kämpfen.»
«Wir sind stolz auf euch. Hört nicht auf zu kämpfen.» Es zähle jede Kraft, die kämpft, egal ob sie gesehen wird oder nicht.
16-Jähriger spielt nun auf dem Cello
Es folgt nun ein weiterer musikalischer Beitrag. Dieses Mal der 16-jährige Lyam Chenaux am Cello mit dem Präludium aus der Suite Nr. 2 für Violoncello von Johann Sebastian Bach.
Guy Parmelin ergreift das Wort
Nun steht Bundespräsident Guy Parmelin auf der Bühne. Ein Jahr, das die «üblichen Versprechungen» bereithalten sollte, das die «die noch leeren Seiten zu formulieren» wurde für viele Jugendliche durch «eine Nacht der Asche» zunichtegemacht.
«Die Schweiz ist durch das Geschehene eine Trauerfamilie geworden», betont Parmelin. Er denkt an alle Betroffenen und Familien. «Unser Land verneigt sich vor dem Angedenken derer, die nicht mehr unter uns sind, und steht denen zur Seite, die vor einem langen Weg des Wiederaufstehens sind.»
Die Erinnerungen sind nun die Gesichter der 156 Gesichter der Opfer und Verletzten.
Weiter betont er, man werde alles daran setzen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Dies sei eine «moralische Aufgabe und zudem eine Pflicht des Staates».
Die Verstorbenen hätten ihr Leben in einer Bar verloren, die den Namen einer Sternenkonstellation trägt – nun werden sie «in unserer Erinnerung weiter strahlen».
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