Betreiberpaar zeigt sich in der Öffentlichkeit
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Erstmals seit der Tragödie:Betreiberpaar zeigt sich in Öffentlichkeit

«Sehr emotionaler Moment»
Jessica Moretti bricht bei Ziehsohn-Befragung in Tränen aus

In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Am 9. Januar fand ein nationaler Trauertag statt.
Foto: AP

Darum gehts

  • Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
  • Das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wurde befragt, Jacques Moretti kam in Polizeigewahrsam
  • Das Feuer wurde durch Wunderkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst
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Blick Newsdesk
08:06 Uhr

Moretti-Ziehsohn wird 12 Stunden befragt

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Fast zwölf Stunden lang wurde Jean-Marc Gabrielli am Donnerstag von der Polizei befragt. Das berichtet der französische Sender BFMTV. Er erklärte demnach, er habe in der Unglücksnacht versucht, den Opfern bei der Flucht zu helfen. Jessica Moretti soll bei der Vernehmung dabei gewesen und in Tränen ausgebrochen sein, als der Ziehsohn des Ehepaars von den verzweifelten Versuchen berichtete, die Saisonkraft Cyane Panine (†24) zu retten. Ein Teilnehmer der Sitzung sagte BFMTV, das sei ein «sehr emotionaler Moment» gewesen. 

Gabrielli berichtete, Jacques Moretti habe ihm zugerufen, er habe Cyane Panine gefunden und sein Adoptivvater habe eine Stunde lang versucht, sie wiederzubeleben. Er selbst habe ihr Mund-zu-Mund-Beatmung gegeben. Dies bestätigt Jacques Morettis Darstellung des Geschehens. Jessica Moretti habe derweil nach einem Arzt gesucht. Dieser habe sie angewiesen, die Reanimationsmassnahmen einzustellen.

Jean-Marc Gabrielli soll am Donnerstag 12 Stunden lang von der Polizei vernommen worden sein.

Gabrielli berichtete auch, dass er und Panine seit einem Monat ein Paar gewesen seien. Die Familie hat dies bislang immer bestritten. Die junge Frau habe Jessica Moretti sehr gemocht, sagte er aus. Sie habe sogar ihr letztes Weihnachtsfest mit ihnen verbracht. Jessica Moretti nannte sie den Angaben Gabriellis zufolge «Tante Jessica». An der Beerdigung der Kellnerin haben Jacques und Jessica Moretti nicht teilgenommen.

Auch zu der angeblich geschlossenen Nebeneingangstür im «Le Constellation» äusserte sich der Adoptivsohn der Morettis. Einerseits behauptete Jacques Moretti, einer seiner Angestellten habe zugegeben, die Tür geschlossen zu haben. Andererseits bestand ein Angestellter darauf, dass die Tür bereits geschlossen gewesen sei. Gabrielli soll die Version des Inhabers bestätigt haben. Auf die Frage nach Jacques Morettis Verhältnis zu Geld und Sicherheit soll Gabrielli zudem geantwortet haben, dass sich der Inferno-Bar-Betreiber immer für Sicherheit entscheide.

Wie wurde die Bar Le Constellation zur Todesfalle? Das zeigt eine Simulation. Fest steht: ​Mehr Notausgänge hätten die Evakuierung deutlich beschleunigt und möglicherweise Leben gerettet​.

08:41 Uhr

5-Sterne-Hotel in Crans-Montana VS per sofort geschlossen

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Jetzt greift die Gemeinde Crans-Montana VS beim Brandschutz durch – und schliesst ein 5-Sterne-Hotel per sofort. Mitten in der Hochsaison muss das Grand Hôtel du Golf & Palace zumachen. Der offizielle Grund: Mängel in der Umsetzung von Brandschutzvorschriften.

Ein Blick-Reporter war am Donnerstagabend vor Ort und fotografierte das stockfinstere Hotel.

Mein Kollege Martin Meul war vor Ort. Was er dort beobachtet hat? Das erfährst du hier.

08:34 Uhr

Vater von Opfer will Bürge der Morettis konfrontieren

Von Marian Nadler, Redaktor am News-Desk

Christian Pidoux trauert um seinen Sohn Trystan (†17), der bei der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation ums Leben kam. Unter die Trauer hat sich aber auch Wut gemischt. Pidoux will jetzt den Bürgen der Morettis, einen bedeutenden Schweizer Uhren-Erben, konfrontieren, wie er «Corriere della Sera» sagt. «Ich könnte in den nächsten Tagen bei ihm klingeln.»

Dass die Morettis nach der Zahlung der Kaution in Höhe von 200'000 Franken auf freiem Fuss seien, sei «eine Ungerechtigkeit, wenn man bedenkt, dass mein Sohn Trystan nicht mehr unter uns weilt». Hässig ist Pidoux auch auf die Lokalpolitiker im Wallis. Zum Gedenkmarsch in Lutry VD am vergangenen Samstag sei kein einziger Politiker erschienen, «nicht einmal der Bürgermeister», klagt Pidoux an.

Christian Pidoux wird kein Freund von Le Constellation-Betreiber Jacques Moretti mehr.
Foto: AFP

Erneut wiederholt er auch die unbelegte Anschuldigung, Jacques Moretti sei Teil der korsischen Mafia. «In Crans ist alles möglich. Man kommt mit Koffern voller Bargeld an, das man hier und da zusammengetragen hat, und investiert es, wo man will, ohne dass einen jemand fragt», wirft er den Behörden vor.

Was Blick über den Uhren-Erben weiss, liest du hier.

05.02.2026, 22:18 Uhr

Fussballer Tahirys dos Santos: «Als wäre eine Last von mir genommen worden»

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Einen Monat nach dem Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana gibt es erste Hoffnungsschimmer für die Überlebenden. Unter ihnen ist der 19-jährige Fussballer Tahirys dos Santos vom FC Metz, der bei dem Versuch, seine Freundin Coline zu retten, schwere Verbrennungen erlitt. Blick hat schon mehrmals in diesem Ticker über ihn berichtet. Beide schilderten ihre Erlebnisse nun in einem ausführlichen Interview mit «Paris Match».

Dos Santos befand sich zum Zeitpunkt des Feuers im Keller des Lokals in Begleitung von Freunden, darunter der luxemburgische Spieler Eliot Thelen. Nachdem er zunächst das Gebäude verlassen hatte, bemerkte er, dass Coline noch immer eingeschlossen war, und kehrte zurück. Dabei erlitt er Brandverletzungen an rund 30 Prozent seines Körpers. Coline, 22 Jahre alt, wurde ebenfalls schwer verletzt und lag drei Wochen lang im Koma, bevor sie in ein Zentrum für Schwerbrandverletzte in Antwerpen verlegt werden konnte.

Die beiden berichten von ihrem Wiedersehen am 28. Januar nach 27 Tagen der Trennung. «Als ich sie sah, war es, als wäre eine Last von mir genommen worden», sagt dos Santos. Beide sind noch stark gezeichnet: Verbände, verbrannte und depigmentierte Haut erinnern an die Nacht des Unglücks. Sie schildern, wie sie während der Panik in der Bar herumgestossen und voneinander getrennt wurden und erst nach mehreren Tagen Gewissheit hatten, dass der andere überlebt hatte.

Heute liegen beide auf derselben Station im Krankenhaus von Metz und haben mit der Rehabilitationsphase begonnen. Die Ärzte sind vorsichtig optimistisch, die sportliche Zukunft von Tahirys bleibt ungewiss. Für das Paar ist das Wiedersehen jedoch der wichtigste Schritt auf dem Weg der Genesung. Ihre gemeinsame Kraft, die Nähe zueinander und der Wille, die schweren Verletzungen zu überwinden, stehen im Mittelpunkt ihres Alltags – ein Hoffnungsschimmer nach der tragischen Nacht in Crans-Montana.

05.02.2026, 18:04 Uhr

Ermittler aus Sitten und Rom treffen sich in Bern

Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk

Das Verhältnis zwischen der Schweiz und Italien war schon mal besser. Das Unglück von Crans-Montana trieb einen tiefen Keil in die Beziehung der beiden Länder. Nun wollen sich die Staatsanwälte von Sitten und Rom am 19. Februar in Bern zu einer technischen Sitzung treffen. Dabei soll unter anderem die Bildung gemeinsamer Ermittlungsteams erörtert werden.

Ziel des Treffens sei es, die Details der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staatsanwaltschaften zu klären und die beiden Strafverfahren zu koordinieren, teilte das Bundesamt für Justiz der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag auf Anfrage mit. Damit bestätigte das Bundesamt eine Meldung der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Das Bundesamt für Justiz hatte die Staatsanwaltschaft von Rom zu dem Treffen zwischen italienischen und schweizerischen Ermittlungsbehörden eingeladen. Es findet im Rahmen der Untersuchung zur Brandkatastrophe im Walliser Ferienort in der Silvesternacht statt, bei der 41 Menschen ums Leben kamen und 115 verletzt wurden.

Auch die mögliche Einrichtung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe soll bei dem Treffen diskutiert werden.

05.02.2026, 16:36 Uhr

Jacques Morettis «Ziehsohn» soll diesen Donnerstag befragt werden

In Crans-Montana geht die Untersuchung des Unglücks im Nachtclub Le Constellation weiter. Wie «Léman Bleu» berichtet, wurde Jean-Marc Gabrielli am Donnerstag von der Polizei als «Person, die um Auskunft gebeten wurde», vernommen. Gabrielli gilt der Justiz als Zeuge – ähnlich wie David Vocat, der Feuerwehrchef der Region, der bereits bei der ersten Inspektion der Bar im Jahr 2018 anwesend war.

Gabrielli stand dem Ehepaar Moretti, das den Club betrieb, besonders nahe: Er wurde von Jacques Moretti grossgezogen und wird von ihm wie ein Ziehsohn behandelt. Zugleich war er der Partner von Cyane Panine, jener Kellnerin, die das Feuer nicht überlebte. Mehr zum traurigen Schicksal der 24-Jährigen kannst du hier im Artikel meines Kollegen Ralph Donghi und meiner Kollegin Qendresa Llugiqi nachlesen. 

Am Abend des Unglücks hielt sich Gabrielli nach Angaben der Ermittler ab etwa 22 Uhr im Club auf, in der Nähe des Eingangs neben dem Türsteher, der bei Rettungsversuchen starb.

Nach Artikel 178 der Strafprozessordnung können Personen, die potenziell Informationen zu einer Straftat liefern, zunächst als Zeugen vernommen werden. Ihr Status kann sich im Verlauf der Ermittlungen ändern, wie es zuvor bei den Morettis der Fall war. Die Rolle von Gabrielli in der Tragödie ist noch unklar, die Justiz versucht, die genauen Abläufe der Nacht zu klären.

05.02.2026, 15:22 Uhr

Jessica Moretti: «Es wurden so viele Lügen erzählt, viel zu viele»

Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk

Der «Corriere della Sera» hat sich mit Jessica Moretti in einer in Bar in Sitten getroffen. Moretti, die zusammen mit ihrem Ehemann Jacques die Inferno-Bar Le Constellation führt, teilte im Interview erneut gegen die Medien aus. «Es wurden so viele Lügen erzählt, viel zu viele», erzählte sie der Zeitung. «Unter anderem, dass ich mit dem Geld geflohen sei. Falsch! Falsch! Ich bin nie geflohen. Und ich laufe auch jetzt nicht weg, denn ich will die Wahrheit.»

Foto: keystone-sda.ch

«Ich verstehe den Zorn der Opfer», sagte sie weiter. «Aber die Ermittlungen werden die Wahrheit ans Licht bringen. Und die Wahrheit wird auch ihnen helfen.» Moretti möchte weiterhin mit den Behörden zusammenarbeiten. 

Jessica und ihr Ehemann hätten während den Ermittlungen in völliger Isolation gelebt. Deshalb habe das Ehepaar sich dazu entschieden, einen Brief an ihre Mitarbeitenden zu schreiben. «Es war uns wichtig, die Dinge richtigzustellen. Der Brief war unsere einzige Möglichkeit, uns auszudrücken. Er schützt uns.»

In ihrem Brief übernehmen die Morettis in Bezug auf die Brandkatastrophe zum ersten Mal eine gewisse Verantwortung für die Brandkatastrophe. Bis anhin hat das Ehepaar die Schuld von sich weggeschoben und etwa seinen Angestellten oder den Behörden Vorwürfe gemacht. 

Während Jessica Moretti mit dem «Corriere della Sera» sprach, wurde ihr Ziehsohn Jean-Marc Gabrielli von den Ermittlern verhört. 

05.02.2026, 13:09 Uhr

Soforthilfe für Brandopfer

Von Johannes Hillig, Redaktor am Newsdesk

Knapp einen Monat nach dem Silvester-Horror von Crans-Montana bekommen die Opfer und die Angehörigen vom Kanton die versprochene Soforthilfe. 

«Die ersten Zahlungen der Soforthilfe in Höhe von 10'000 Franken für jedes hospitalisierte Opfer oder jede Familie der verstorbenen Personen wurden getätigt», teilt der Kanton am Donnerstag in einer Mitteilung mit. Konkret geht es um 48 Opfer. Darunter sieben aus Frankreich, sechs aus Italien und eines aus Belgien.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt zum Silvester-Horror in Crans-Montana.

Bevor das Geld ausgezahlt werden konnte, waren «administrative Überprüfungen» notwendig, erklärt der Kanton. Die Anträge werden weiter bearbeitet.

Weiter heisst es in der Mitteilung: «Der Staatsrat unternimmt zudem alles, um die Stiftung rasch zu gründen, welcher er einen Betrag von 10 Millionen Franken zukommen lassen will. »

05.02.2026, 07:59 Uhr

Ehepaar Moretti schickt Brief an Bar-Mitarbeitende

Von Angela Rosser, Redaktorin am Newsdesk

Das Ehepaar Jacques und Jessica Moretti bricht zum ersten Mal sein Schweigen, seit Jacques Moretti auf Kaution aus der U-Haft entlassen wurde. In einem zweiseitigen Brief wenden sie sich an ihre Mitarbeitenden und erklären, warum sie sich so lange nicht geäussert haben. 

Der zweiseitige Brief, den das Ehepaar am Mittwoch verschickte, beginnt mit: «Wir haben uns heute entschlossen, das uns auferlegte Schweigen mit diesem Schreiben zu brechen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, euren Schmerz zu lindern.» 

Laufende Ermittlungen und Medien ausser Rand und Band

Sie seien aufgrund der laufenden Ermittlungen gezwungen worden, die «tiefe Anteilnahme», die sie direkt nach der Tragödie hätten zum Ausdruck bringen wollen, nicht auszudrücken. 

Der Brief, der «Franceinfo» vorliegt, richtet sich an das gesamte Team der Constellation Bar. In ihrem Brief erklären die Morettis, sie hätten wegen des gegen sie erhobenen Verdachts der Absprache alle Kontakte abbrechen müssen, was die Situation noch «unerträglicher» machte. 

In dem Brief teilt das Ehepaar auch gegen die Berichterstattung in den Medien aus. «Medien, die ausser Rand und Band geraten sind und mitunter ungehemmt schwere Lügen verbreiten», heisst es darin. Eine dieser Lügen liege ihnen besonders schwer auf. Es geht um den Bericht, dass Jessica Moretti mit der Kasse unter dem Arm aus der Bar geflüchtet sei, ohne erste Hilfe zu leisten. 

Das Ehepaar Moretti wandte sich in einem Brief an ihre Angestellten.

Löhne wurden ausbezahlt

«Wir sind zutiefst verletzt über die zahlreichen Verleumdungen, die verbreitet werden», heisst es in dem Schreiben. Das Ehepaar versichert, dass beide weiterhin vollumfänglich kooperieren werden und dass sie hoffen, dass die Ermittlungen «die Wahrheit ans Licht bringen werden».

Auch die Löhne werden in dem Brief thematisiert. Diese seien am 6. Januar ausbezahlt worden. Jedoch seien alle Konten eingefroren und sie würden hoffen, dass die Staatsanwaltschaft einer «teilweisen Freigabe der Gelder» zustimme.

«Wir werden euch nicht im Stich lassen. Wir sind an dasselbe Schicksal gebunden und werden alles tun, um euch zu unterstützen», endet der Brief, der mit «Jessica und Jacques» unteschrieben ist.

04.02.2026, 15:46 Uhr

Fussball-Talent und Freundin melden sich aus Spital

Von Johannes Hillig, Redaktor am Newsdesk

Etwa 30 Prozent seines Körpers sind verbrannt. Für seine Freundin riskierte Fussball-Talent Tahirys Dos Santos (19) sein Leben. Er rettete sie aus dem Silvester-Inferno. Als er schon draussen war, kehrte er zurück in die Bar, um sie aus den Flammen zu holen. 

Jetzt zeigen sich die beiden mit einem Foto aus dem Spital. Der Fussballer teilte das Foto via Instagram und ein Interview, das das Paar der französischen Zeitung «Paris Match» gegeben hat. Erst am 28. Januar konnten sie sich wieder sehen. Beide wurden bis dahin behandelt. Es war nicht möglich, dass sie sich treffen konnte. Umso grösser war die Freude, als es so weit war. «Als ich sie sah, war es, als wäre eine Last von mir genommen worden.»

Der Verteidiger Dos Santos spielte laut der Plattform Transfermarkt seit Sommer 2024 in der zweiten Mannschaft des Ligue-1-Clubs FC Metz. 

04.02.2026, 13:14 Uhr

Gute Nachrichten aus Ludwigshafen (D)

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Ein Australier, der nach dem Bar-Inferno in Crans-Montana VS im deutschen Ludwigshafen in einer Klinik behandelt worden ist, ist in seine Heimat zurückgeflogen worden. Das berichtet der SWR unter Berufung auf das Spital. In Down Under wird der Mann weiter medizinisch versorgt. 

Ende der Woche soll auch eine zweite Patientin die Intensivstation des Schwerbrandverletztenzentrums der Klinik verlassen. Sie sei «auf einem guten Weg», teilte die Gesundheitseinrichtung mit. Im Januar war sie insgesamt dreimal operiert worden.

Die Klinik in Ludwigshafen.

Bei den Operationen der Inferno-Opfer kam ein neues Verfahren zum Einsatz, bei dem Hautzellen der Patienten entnommen und an anderer Stelle aufgesprüht wurden. «Die transplantierten Hautteilchen wachsen, sofern keine Komplikationen entstehen, innerhalb weniger Wochen zusammen und verschliessen mit der Zeit die so behandelten Wundflächen», sagte eine Spital-Sprecherin. Beide Patienten hatten in der zweiten Januarwoche ihr Bewusstsein wiedererlangt. 

Nach einem Monat in ärztlicher Behandlung durfte auch Roze (18) aus Vevey VD wieder nach Hause in die Schweiz. Sie hat jetzt einen Wunsch. Welcher das ist, erfährst du hier

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