Darum gehts
- Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
- Gegen das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wird ermittelt
- Das Feuer wurde durch Sprühkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst
Belgier verliert Opferstatus nach Feuerrettung
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
Während der Brandkatastrophe in Crans-Montana bewies ein junger Belgier unglaublichen Heldenmut. Zusammen mit seinem Bruder wollte er in der Inferno-Bar Le Constellation Silvester feiern. Als das Feuer im Lokal ausbrach, schaffte es der junge Belgier, aus dem Gedränge zu entkommen und aus dem Gebäude zu fliehen.
Draussen merkte er jedoch, dass sich sein Bruder noch in der brennenden Bar befand. Allen Gefahren zum Trotz rannte der junge Belgier zurück ins Feuer und schaffte es, seinen Bruder zu retten. Dabei zog er sich Verbrennungen zweiten Grades zu.
Sein Heldenmut könnte dem jungen Belgier jetzt allerdings zum Verhängnis werden. Die Walliser Staatsanwaltschaft möchte ihm nun nämlich seinen Status als direktes Opfer entziehen. Das berichten mehrere belgische Medien unter Berufung auf einen Artikel von CH Media. Der junge Mann habe sich seine Verletzungen «freiwillig» zugezogen, als er in das brennende Gebäude zurückkehrte. Der Belgier ist nur einer von Dutzenden Betroffenen, die diesbezüglich Post von der Staatsanwaltschaft erhalten haben.
Die Umteilung vom Status eines direkten zu dem eines indirekten Opfers hat für die Betroffenen weitreichende Auswirkungen. So können direkte Opfer beispielsweise Einsicht in die Akten des Strafprozesses von Crans-Montana verlangen oder Entscheide anfechten.
Auch könnte es mit der finanziellen Entschädigung zu Problemen kommen. Indirekte Opfer können diese nicht direkt im Strafverfahren geltend machen. «Versicherungen können dann argumentieren, dass die Verletzten Opfer ihrer eigenen Handlungen sind und nicht Opfer des Brandes», erklärt ein belgischer Anwalt gegenüber dem Fernsehsender RTL Info. «Dies könnte dazu führen, dass ihnen jegliche Entschädigung verweigert wird.»
Ex-Gemeindepräsident will nichts sagen – das ist der Grund
Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk
Heute musste der ehemalige Gemeindepräsident von Chermignon VS, Jean-Claude Savoy, vor der Walliser Staatsanwaltschaft antraben. Er hatte 2015 die Betriebsgenehmigung für das Le Constellation in Crans-Montana unterschrieben. Chermignon fusionierte 2017 mit Montana, Mollens und Randogne zur Gemeinde Crans-Montana.
Savoy verweigerte vorerst die Aussage – weil er keine Akteneinsicht erhielt. «Herr Savoy wurde heute als Angeklagter vernommen. Er beabsichtigt, sich aktiv an den Ermittlungen zu beteiligen und zu kooperieren. Derzeit wird ihm jedoch leider der Zugang zur Akte verweigert, weshalb er die Fragen der Staatsanwaltschaft nicht beantworten konnte», erklärte Bryan Pitteloud, der Anwalt des ehemaligen Gemeindepräsidenten, laut «Le Matin» gegenüber der Presse.
«Ich bin in der Lage eines ehemaligen Gemeindepräsidenten, der sein Amt vor zehn Jahren niedergelegt hat, der zehn Jahre später von dieser Angelegenheit eingeholt wurde und der seine offensichtliche politische Verantwortung übernimmt», erklärte Savoy nach Verlassen des Gerichtssaals.
Inzwischen wird gegen 13 Personen ermittelt. Darunter befinden sich das Betreiberpaar Moretti sowie zahlreiche Angestellten von der Gemeinde.
Alle Brandopfer sind zurück in der Schweiz
Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk
Nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana sind alle in ausländische Spezialkliniken verlegten Patientinnen und Patienten mit Wohnsitz in der Schweiz zurückgeholt worden. Das teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) am Dienstag mit.
Insgesamt waren ab dem 2. Januar 38 Schwerverletzte über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus UCPM in Spezialkliniken nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien gebracht worden. 22 Betroffene mit Lebensmittelpunkt in der Schweiz konnten inzwischen in Schweizer Spitäler und Reha-Kliniken rückverlegt werden.
Koordiniert wurden die Rücktransporte durch ein eigens eingesetztes Medical Board mit Expertinnen und Experten der Verbrennungszentren Lausanne und Zürich sowie der Suva-Kliniken in Sitten und Bellikon. Das Gremium wurde nun aufgelöst. Die behandelnden Kliniken bleiben aber weiterhin eng vernetzt.Die meisten Patientinnen und Patienten wurden zunächst in die Verbrennungszentren des CHUV in Lausanne oder des Universitätsspitals Zürich gebracht und danach in Rehabilitationskliniken weiterverlegt. Besonders stark beansprucht bleiben laut der Behörde die Intensivkapazitäten in Lausanne und Zürich.
Der Fokus liege nun auf der langfristigen Rehabilitation – inklusive psychologischer Betreuung. Vor allem in der Westschweiz sowie in der Suva-Klinik Sitten wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, damit die Betroffenen möglichst nahe bei ihrem sozialen Umfeld behandelt werden können.
Die Katastrophe zeigte laut Bund zudem, wie wichtig internationale Zusammenarbeit bei Grossereignissen ist. Insgesamt hatten 24 europäische Staaten Hilfe angeboten. Die Schweiz strebt weiterhin einen Beitritt zum europäischen Katastrophenschutzmechanismus UCPM an.
Opfer-Anwälte: «Leider wiederholt sich die Geschichte immer wieder»
Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk
Am Montag hat die nächste Anhörungsrunde bei der Staatsanwaltschaft in Sitten VS begonnen: Den Auftakt machte Patrick Clivaz. Wie «RTS» berichtet, wurde der für die öffentliche Sicherheit zuständige Gemeinderat von Crans-Montana am Montag während zwölf Stunden im Rahmen der strafrechtlichen Untersuchung zur Crans-Montana-Tragödie befragt. Er bestritt dabei jegliche Kenntnis über Mängel bei den Sicherheitskontrollen in öffentlichen Einrichtungen des Ferienorts.
Die Anhörung dauerte von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends und ist Teil einer Reihe von sogenannten Marathon-Befragungen, die von drei Staatsanwälten geführt werden. Die Anwälte der Opfer zeigten sich nach dem Verlassen des Gebäudes erneut frustriert. Christophe de Galembert, der mehrere Familien vertritt, sprach gegenüber RTS von einer «kleinen Clique», die ihre Machtpositionen verteidige, und bezeichnete die Situation als «ermüdend». Patrick Clivaz entziehe sich seiner Verantwortung.
Auch Anwalt Alain Viscolo kritisierte die wiederkehrenden Aussagen der Gemeindeverantwortlichen. Immer wieder sei zu hören, man habe von den Mängeln nichts gewusst und habe deshalb nicht handeln können – eine aus seiner Sicht schwache Verteidigung.
Clivaz, der seit dem 1. Januar 2025 im Amt ist, erklärte laut mehreren Quellen, ihm seien die Defizite bei den gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Sicherheitsinspektionen nicht bekannt gewesen. Diese wurden in Crans-Montana nur teilweise durchgeführt, die letzte Kontrolle im betroffenen Constellation-Gebäude datiert aus dem Jahr 2019. Der Anwalt der Kläger, Gilles-Antoine Hofstetter, bemängelte zudem, Clivaz habe keine klaren Antworten gegeben und übernehme keine Verantwortung für die Vorwürfe und Versäumnisse in seiner Abteilung.
Weitere Anhörungen haben begonnen
Von Daniel Macher, Redaktor am Newsdesk
Die Anhörungen zur Brandkatastrophe von Crans-Montana gehen weiter: Der für Sicherheitsfragen zuständige Gemeinderat Patrick Clivaz ist am Montagvormittag in Sitten VS vor der Staatsanwaltschaft erschienen. Clivaz beantwortete dabei die Fragen der Ermittler. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der Politiker hat sein Amt erst im Januar 2025 übernommen. Als die Brandschutzkontrollen in den Jahren 2018 und 2019 in der betroffenen Bar durchgeführt wurden, gehörte er der Gemeindeführung noch nicht an.
Clivaz ist im laufenden Verfahren bereits die zehnte Person, die befragt wurde. Beim gleichen Verfahren hatte die Anhörung von Gemeindepräsident Nicolas Féraud am 13. April noch ein deutlich grösseres Medienecho ausgelöst, mit über 30 anwesenden Journalistinnen und Journalisten. Diesmal fiel das Interesse laut Medienberichten merklich kleiner aus – vor Ort wurden nur rund ein Dutzend Medienschaffende gezählt.
Nichtsdestotrotz begann die Anhörung am Montag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Bilder aus Sitten zeigen Einsatzkräfte von Polizei und Sicherheitsdienst vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft.
Jüngst gerieten auch die eigentlichen Helden ins Visier der Ermittlungen: Die Walliser Staatsanwaltschaft hat offenbar eine Strafuntersuchung gegen die Rettungskräfte eingeleitet. Mehr dazu kannst du hier im Artikel meines Kollegen Martin Meul nachlesen.
Spitaldirektor appelliert an Schulkinder: «Geht mit den Opfern ins Fitnessstudio»
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
70'000 Quadratzentimeter künstliche Haut. So viel benötigte das Spital Niguarda in Mailand, um seine zwölf Brandopfer von Crans-Montana zu verarzten. Das entspricht fast der Fläche von zwei Pingpong-Tischen.
Umso wichtiger ist es Franz Baruffaldi Preis, dem Direktor des Verbrennungszentrums im Spital, dass die Verletzungen der Brandopfer auch nach der Entlassung weiterhin gut verheilen. «Wenn die Kinder die Rehabilitationsmassnahmen, etwa Massagen, Eincremen und Tragen von Kompressionskleidung, gewissenhaft durchführen, werden gute Ergebnisse erzielt», erklärt er im «Corriere della Sera». «Doch diese Massnahmen sind auch mit starken Schmerzen verbunden.»
Die Klassenkameraden der Verletzten können den Heilungsprozess jedoch entscheidend beeinflussen, ist sich der Direktor sicher. Beim Besuch eines Gymnasiums, an dem vier Brandopfer zur Schule gehen, richtet Baruffaldi Preis deshalb einen dringenden Appell an die Schulkinder. Sie sollen ihre Gspänli zum Durchhalten und Umsetzen der Rehabilitationsmassnahmen motivieren.
«Es wäre wunderbar, wenn ihre Klassenkameraden beispielsweise Zeit fänden, mit ihnen ins Fitnessstudio zu gehen», meint der Direktor. Regelmässige Gymnastik würde den Heilungsprozess der Brandverletzungen nämlich unterstützen. «Das muss jedoch geschehen, solange die Narben noch frisch sind. Denn nach einem Jahr verhärten sie sich und dann hilft nur noch eine weitere Operation.»
Neben den körperlichen Wunden hinterliess die Brandkatastrophe der Silvesternacht bei vielen Verletzten auch psychische Spuren. In diesem Artikel gibt eine Psychologin Einblicke in die Therapie der Brandopfer.
Italien fordert mindestens 300'000 Euro Entschädigung
Von Janine Enderli, Redaktorin am Newsdesk
Italien beabsichtigt, im Fall der Crans-Montana-Tragödie zivilrechtliche Ansprüche geltend zu machen. Derzeit schätzt das Land den entstandenen Schaden auf mindestens 300'000 Euro, wie RTS berichtet.
Der Sender konnte ein Dokument vom 29. April einsehen, aus dem hervorgeht, dass Italien als Zivilklägerin auftreten möchte.
Wer könnte dazu verpflichtet sein, diesen Betrag an Italien zu zahlen? Grundsätzlich die Personen, die im Rahmen dieses Verfahrens verurteilt würden. Doch laut RTS gibt es eine Ausnahme. Wenn es sich bei Verurteilten um Staatsbedienstete handelt, haftet die öffentliche Hand. In diesem Fall müsste also die Gemeinde zahlen.
Nun liegt es an der Staatsanwaltschaft, die mit den Ermittlungen zum tödlichen Brand beauftragt ist, Italien den Status als Klägerin zu gewähren oder zu verweigern. Zur Erinnerung: Sie hat der Gemeinde Crans-Montana bereits den Status als Verfahrensbeteiligte verweigert; diese Entscheidung wurde vom Kantonsgericht bestätigt.
In diesem Artikel meiner Kollegin Natalie Zumkeller findest du eine Zusammenfassung der Widersprüche, die sich in den Aussagen der Gemeindeangestellten ergeben haben. Besonders die Aussagen von Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, sorgten schweizweit für Schlagzeilen.
Das Geld für Opferanwälte geht aus
Von Daniel Ballmer, Polit-Redaktor
Viele Opferfamilien der Brandkatastrophe von Crans-Montana könnten sich keinen Rechtsbeistand mehr leisten. Das schreibt die «Sonntagszeitung». Grund sei, dass die Pauschale von 4000 Franken, die der Kanton Wallis allen Betroffenen gewährt habe, längst aufgebraucht sei. Die Soforthilfe sehe lediglich 20 Stunden zu 200 Franken pro Stunde vor. Der Kanton Wallis bewege sich damit beim Stundensatz am unteren Rand der in der Schweiz üblichen Entschädigungen für Pflichtverteidiger. Aufwendige Einvernahmen, etwa jene von Gemeindepräsident Nicolas Féraud, mit zahlreichen beteiligten Anwälten hätten die Kosten rasch in die Höhe getrieben. Erste Anwälte hätten sich daher bereits aus dem Verfahren zurückgezogen oder drohten damit. Im Opferhilfegesetz gebe es einzig die Möglichkeit, Bedürftige zu unterstützen, was für die meisten Angehörigen nicht zutreffe.
Mutter von Brandopfer: «Mein Sohn hätte keine Zeit mit Filmen verschwenden können»
Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk
Die Mutter des Brandopfers Giovanni Tamburi (†16), Carla Masiello, wehrt sich im Gespräch mit der italienischen Nachrichtenagentur Ansa gegen den Vorwurf, viele Jugendliche hätten die tödlichen Flammen nur gefilmt, anstatt zu flüchten. Am Beispiel ihres Sohnes will sie das verdeutlichen. «Das Handy meines Sohnes war kaputt, daher hätte er, selbst wenn er gewollt hätte, keine Zeit mit Filmen verschwenden können, anstatt wegzulaufen», sagt sie. Der 39-seitige Autopsiebericht belege eindeutig, dass Giovanni durch eine Kohlenmonoxid- und Zyanid-Vergiftung innert von Sekunden starb. «Daher konnte er, sofern er nicht über die Gabe der Voraussicht verfügte, nicht überleben», ergänzt die Mutter.
Im Fall des Jugendlichen war es im Januar zu einem Obduktions-Chaos gekommen. Die Walliser Staatsanwaltschaft hatte einem Autopsie-Antrag nicht stattgegeben, woraufhin die Staatsanwaltschaft Rom, die für Italien die Verantwortlichen des Bar-Infernos ermittelt, die Sache selbst in die Hand nahm – und die Obduktion der sechs italienischen Opfer anordnete. Tamburi wurde dafür exhumiert. Meine Kollegen Helena Graf und Sebastian Babic haben das Obduktions-Chaos hier dokumentiert.
Staatsanwaltschaft will keine separaten Geldwäsche-Ermittlungen
Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk
Rückschlag für Constellation-Betreiber Jacques Moretti (49): Der Geschäftsmann wollte durchsetzen, dass mögliche strafrechtliche Ermittlungen wegen Geldwäschevorwürfen gegen ihn getrennt von den Ermittlungen zum tödlichen Brand geführt werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft im Wallis lehnt dies jedoch ab, berichtet RTS.
In einem Schreiben vom 23. Februar an die Walliser Staatsanwälte soll die Meldestelle für Geldwäscherei (Mros) demnach über den Verdacht der Misswirtschaft, der Wertpapierfälschung, des Versicherungsbetrugs und der Geldwäsche gegen das Ehepaar Moretti schreiben. Am 16. März soll Patrick Michod, der Anwalt von Jacques Moretti, den Staatsanwälten schriftlich mitgeteilt haben, dass «weder die von der MROS angeprangerten Straftaten noch die von ihr angeprangerten Tatsachen den geringsten Zusammenhang mit den Ereignissen auf der Constellation aufweisen». Sollte eine Untersuchung eingeleitet werden, solle diese getrennt von dem Verfahren zur Feststellung der Verantwortlichkeit für das Bar-Inferno erfolgen, forderte Michod angeblich.
Drei Anwälte wehrten sich laut dem Westschweizer Fernsehsender gegen Michods Antrag auf Trennung der Verfahren. «Die Fragen der Finanzierung und des Finanzmanagements des Etablissements Le Constellation sind untrennbar mit denen des Sicherheitsmanagements verbunden und müssen Gegenstand eines einzigen Verfahrens sein», soll eine Anwältin etwa argumentiert haben.
In einem Beschluss vom 29. April, der RTS vorliegt, weist die Staatsanwaltschaft den Antrag des Anwalts von Jacques Moretti zurück. Darin wird zunächst erneut betont, dass «die Trennung der Verfahren die Ausnahme bleiben muss». Weiter erklärte die Walliser Justiz: «Wenn die Angeklagten im Fall Moretti mehrere Straftaten begangen haben, dann müssen sie für alle Straftaten gleichzeitig angeklagt und vor Gericht gestellt werden.» Moretti kann laut dem Bericht innert zehn Tagen beim Kantonsgericht Berufung gegen diese Entscheidung einlegen.
Schon im März beschäftigten sich meine Kollegen Karin Frautschi und Martin Meul mit der Frage, ob das Moretti-Imperium ein kriminelles Schneeballsystem sei. Mehr dazu liest du hier.