Veronica Fusaro rockt die ESC-Bühne in Wien
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Die zweite Probe:Veronica Fusaro rockt die ESC-Bühne in Wien

Wettquoten sprechen gegen sie
So kann Veronica Fusaro am ESC trotzdem punkten

Am Donnerstag entscheidet sich, ob Veronica Fusaro (29) mit «Alice» ins ESC-Finale einzieht. Schlechte Wettquoten sprechen dagegen, aber Jurypunkte und eine originelle Show könnten ihre Chancen erhöhen.
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Veronica Fusaro tritt im zweiten ESC-Halbfinale für die Schweiz an. Wettbüros sehen sie nicht im Finale.
Foto: Alma Bengtson/EBU

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Veronica Fusaro kämpft am Donnerstag um ESC-Finaleinzug, aktuell Platz 12
  • Rückkehr der Jurys könnte Schweizer Beitrag Vorteile verschaffen
  • Nur die besten 10 von 15 erreichen das Finale am Samstag
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Michel ImhofTeamlead People

Wenn es nach den Wettbüros geht, kann Veronica Fusaro (29) am Freitag bereits die Heimreise antreten. Sie sehen ihren ESC-Beitrag «Alice» in den Quoten fürs zweite Semifinale vom Donnerstagabend (21 Uhr, SRF zwei) lediglich auf dem zwölften Rang. Nur die besten zehn qualifizieren sich fürs grosse ESC-Finale vom Samstag (21 Uhr, SRF 1). Doch nicht alles spricht gegen die Thunerin.

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Rückkehr der Jurys

Mit den im Dezember beschlossenen Regeländerungen kehren die professionellen Jurys wieder ins Halbfinale zurück. Das ist für Schweizer Beiträge traditionell gut, weil die professionellen Jurys unsere Beiträge erfahrungsgemäss besser bewerten als das TV-Publikum zu Hause. Zur Erinnerung: 2025 landete Zoë Më (25) mit ihrem Titel «Voyage» bei den Jurys auf Platz 2, vom TV-Publikum bekam sie null Punkte. Wäre sie also als Vertreterin des Austragungslandes nicht schon fürs Finale qualifiziert gewesen, wäre sie mit den alten Regeln schon im Halbfinale ausgeschieden. Nun kann Fusaro auch auf Unterstützung der professionellen Musikschaffenden hoffen.

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Die Inszenierung

Seit Veröffentlichung der Probenclips loben Fans den Auftritt der Schweiz auf der ESC-Bühne. Für die Inszenierung hat Fusaro Unterstützung von Fredrik «Benke» Rydman (51), der auch schon die ESC-Siegesperformance von Nemo (26, «The Code») inszeniert hatte. Mit den vielen Seilen in der Signalfarbe Rot sorgt Fusaro für einen auffälligen Auftritt.

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Fusaros Einstellung

Fusaro geht nicht verkrampft an die Sache heran und weiss, mit welcher Ausgangslage sie ins zweite ESC-Halbfinale geht. «Entweder kann es sehr gut sein oder sehr schlecht, dass der Song sehr anders ist», sagt sie. «Ich glaube, dass der Song heraussticht, weil er auch ausserhalb des Eurovision-Kontexts sehr gut funktionieren kann. Und ich setze auf meine Einzigartigkeit und darauf, dass ich mit meinem Staging, das von Anfang an eine Geschichte erzählt, aus dem Rahmen falle. Mit diesen zwei Sachen hoffe ich, zu punkten und den Geschmack der Leute zu treffen.»

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