Veronica Fusaro rockt die ESC-Bühne in Wien
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Die zweite Probe:Veronica Fusaro rockt die ESC-Bühne in Wien

Veronica Fusaro ätzt gegen ESC-Produktion
«Ich habe mir das professioneller vorgestellt»

Unstimmigkeiten bei den Proben: Veronica Fusaro kritisiert mangelnde Professionalität beim Eurovision Song Contest in Wien. Trotz Pannen mit Requisiten blickt die Thunerin hoffnungsvoll auf ihren Auftritt am Donnerstag.
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Veronica Fusaro mit ihren Tänzerinnen auf der Bühne des 70. Eurovision Song Contest in Wien.
Foto: Alma Bengtson/EBU

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Veronica Fusaro tritt am Donnerstag im zweiten ESC-Halbfinale in Wien auf
  • Probleme mit Bühnenrequisiten frustrieren die Sängerin, Notfallpläne sind bereit
  • 25 Minuten Probenzeit: Kritische Fehler und fehlende Professionalität bemängelt
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Michel ImhofTeamlead People

Ab Mittwoch steht Veronica Fusaro in den Generalproben fürs zweite Halbfinale vom Eurovision Song Contest in Wien auf der Bühne, am Donnerstagabend gilt es dann bei der Liveshow (21 Uhr, SRF zwei) ernst. Sie singt mit dem Titel «Alice» um den siebten Schweizer ESC-Finalplatz in Folge. Schon letzte Woche konnte die Thunerin sich bei zwei Proben vorbereiten. Allerdings liefen die nicht so, wie sie es sich wünschte.

«Ich habe mir das professioneller vorgestellt. Die Leute auf der Bühne waren nicht so vorbereitet, wie ich das an so einem Grossevent erwartet habe», sagt Fusaro. «Ich kenne es sonst nur von grossen Festivals, beispielsweise in der Schweiz, dass die Bühnenmitarbeiter Bescheid wissen und es dort jemanden gibt, der alles koordiniert. Bei meiner Probe haben etwas zu viele Leute mitgedacht.»

Probleme mit Befestigung und Timing

Die Probleme hätten vor allem mit ihren Requisiten zu tun. Rote Seile sind Teil ihres Auftritts. «Wir haben Videos mit Instruktionen geschickt, wie man alles vorbereitet. Beispielsweise brauchts an einer Stelle ein bestimmtes Malerband, damit man das Seil von dieser Stelle gut wegbekommt, aber es zuerst auch Halt hat. Und das war dann anders befestigt und löste sich nicht mehr», so die Musikerin. «Klar ist es ein Detail, aber ein wichtiges. Solche Dinge haben sich durchgezogen. Am Ende haben wir alles, was wir beeinflussen können, zu uns genommen.»

Bei der zweiten Probe am letzten Freitag habe man ein Requisit nicht rechtzeitig zum zweiten Refrain auf die Bühne gebracht. «Da habe ich die Welt nicht mehr verstanden, beim ersten Mal hat es ja geklappt. Und solche Fehler haben eigentlich keinen Platz, wenn man nur 25 Minuten Zeit für die Proben hat. Das ist frustrierend. Vor allem, weil man so abhängig ist von dieser externen Crew.»

«Show muss weitergehen»

Sie sei mit der Kritik nicht allein. «Auch mein Staging Director hat mir gesagt, es sei in anderen Jahren schon besser gewesen», erzählt die Sängerin. «Und natürlich haben wir eine konstruktive und respektvolle Rückmeldung gegeben. Es bringt ja nichts, wenn man da laut die Leute zurechtweist.»

Fusaro lässt den Kopf nicht hängen. «Die Show muss weitergehen», sagt sie optimistisch. «Und wir haben für alle Fälle Notfallpläne, sodass ich immer ein Mikrofon in der Hand habe, wenn ich eins haben muss. Das wird schon klappen.»

Sie kann es kaum abwarten

Ihre Vorfreude sei gross. «Ich dachte schon am Sonntag, es wäre schön, wenn ich schon im ersten Halbfinale wäre und die Generalproben schon am Montag begonnen hätten», sagt die Thunerin. «Ich freue mich riesig und habe grosse Freude an meinem Auftritt und meinem Song. Ich merke auch, wie ich mit mehr Adrenalin in diesen Tagen aufwache und es kaum abwarten kann, dass es beginnt.»

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